Täglich fließen tausende Liter Wasser in die Erhaltung des satten Garten-Grüns. Wie das möglichst sparsam klappt.
Garten Wasser Sparen Bewässerungssystem

Den Garten zu wässern, kann ganz schön ins Geld gehen.

Für Rasen, Sträucher und Blumen benötigt man durchschnittlich pro Quadratmeter Garten etwa zehn Liter Wasser an nur einem Besprengungstag. Also bei einem grünen Grund und Boden von 350 Quadratmetern etwa 3.500 Liter täglich! In einem heißen Sommer wie diesem kann das Bewässern ganz schön ins Geld gehen.

Mit einem Garten-Wasserzähler Kosten sparen

Am allergünstigsten ist es natürlich, wenn das Wasser völlig umsonst von oben geliefert wird. Doch selbst wenn Gärten großzügig mit Regenwasser-Tonnen und -Tanks ausgestattet sind: Gerade in hitzigen Zeiten neigt sich auch das Regenwasser irgendwann dem Ende zu. Für kühle Rechner ist das kein Problem. Durch den Einbau eines speziellen Garten-Wasserzählers können gerade Vielgießer schnell Kosten sparen. Denn der Wasserpreis setzt sich in der Regel aus mehreren Punkten zusammen. Das frische kühle Nass selbst ist dabei oft noch eher günstig, wirklich zu Buche schlägt vor allem die Entsorgung des verschmutzten Abwassers. Die Wasserversorger berechnen die Menge des Schmutzwassers in der Regel einfach pauschal über den Wasserverbrauch. Nach dem Motto: Was frisch rein geht, kommt am Ende wieder dreckig raus. Nur entstehen beim Gießen des Gartens ja gar keine schmutzigen Abwässer.

Deswegen besteht meist die Möglichkeit, in Absprache mit dem Wasserversorger einen eigenen geeichten Verbrauchszähler für die Leitung in den Garten zu installieren. Soll nur ein einzelner Wasserhahn im Garten genutzt werden, ist das schon für unter 50 Euro machbar. Da Sie ab da keine Abwassergebühren mehr für das Gartensprengen zahlen müssen, wird sich der Einbau über den deutlich günstigeren Wasserpreis bald rechnen. Wie schnell genau hängt vom Preisunterschied, Gartengröße und Gießhäufigkeit ab. Normalerweise amortisiert sich so etwas bei größeren Gärten bereits nach einer Gießsaison. Alternativ bieten manche Versorger auch sogenannte Sprengwasserpauschalen an, die je nach Gartengröße eine bestimmte Menge Wasser ohne Abwassergebühr beinhalten.

Tipp:
Fragen Sie am besten bei Ihrem Wasserversorger einfach mal nach.
 
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Automatische Bewässerungssysteme

Für automatische Bewässerungssysteme kann man unglaublich viel Geld ausgeben. Besonders effizient sind Tropfschläuche. Das Prinzip ist ganz einfach und wird oft im professionellen Obst- und Gartenbau eingesetzt. Aus einem Schlauch fließt ein stetiger Tropfen und versorgt die Pflanzen so ständig mit ausreichendem Nass. In der Regel ist die Dauerberieslung sogar sparsamer als das Gießen von Hand, denn es versickert weniger Wasser ungenutzt. Allerdings kostet eine professionelle Tropf-Lösung oft auch ordentlich Geld.

Bewässerungssystem selber bauen

Für Kurzurlaube oder kleinere Gärten tut es dafür oft das Modell Eigenbau. Man legt dazu vom Wasserhahn einen Schlauch im Garten aus, der zu besonders durstigen Pflanzen führt. Das Ende wird verschlossen und der Hahn leicht aufgedreht, zum Beispiel genau eine Umdrehung. Jetzt wird der Schlauch an jeder bedürftigen Pflanze „verletzt“. Dabei benutzt man am besten verschieden große Nadeln. Erst mal überall kleine Löcher machen und ein paar Tage die Pflanzen beobachten. Hängen die Köpfe, einfach noch ein zweites Loch machen oder das eine vergrößern. Bilden sich Seen, den Schlauch mit Klebeband abdichten und ein kleineres Loch stechen.

Topfpflanzen auf Tauchstation

Für Topf- oder Zimmerpflanzen haben sich für kurze Abwesenheiten zwei Methoden bewährt: das Tauchen oder der Docht. Für die erste Methode einfach Wurzelballen aus dem Topf ziehen, in einen Eimer Wasser eintauchen und danach wieder tropfnass eintopfen. Das großzügige Bad reicht den meisten Pflanzen für mehrere Tage auch bei heißen Sommern zum Überleben.

Etwas subtiler ist die Docht-Masche: Dazu brauchen Sie einen Eimer mit Wasser und Wollfäden. Den Eimer etwas höher als die Pflanzentöpfe aufstellen, die Wollfäden innen am Eimer-Boden befestigen (z.B. an einer Gabel festbinden) und jetzt die anderen Fadenenden in die Erde der zu bewässernden Töpfe stecken. Die Wolle saugt das Wasser an und führt es langsam aber stetig zu den Pflanzen. Leider nimmt die Saugkraft der Fäden durch Verschmutzung schnell ab, etwas länger halten spezielle Bewässerungsdochte aus dem Baumarkt.

Tipp: Lesen Sie hier, wann die Versicherung für geklaute Gartenmöbel aufkommt.
 
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