Immer mehr Menschen nutzen die Dienste von Versandapotheken und bestellen dort Medikamente. Kein Wunder: Das gestaltet sich f√ľr den Kunden sehr bequem – und h√§ufig auch g√ľnstig. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten.
Versandapotheken:Per Klick zur Pille

Mit Preisnachlässen und Bonusangeboten werben die Versandapotheken

Mit Preisnachl√§ssen und Bonusangeboten sowohl f√ľr rezeptpflichtige als auch f√ľr frei verk√§ufliche Mittel konkurrieren die Versandapotheken um die Kundschaft – und das mit Erfolg: Die Absatz- und Umsatzzahlen der Versandapotheken steigen st√§ndig. Doch Vorsicht: Nicht alle Versender rechnen bei rezeptpflichtigen Arzneien direkt mit der Krankenkasse ab. Im Zweifel sollte man sich bei der Kasse erkundigen, ob ein Versand seri√∂s ist und ob die Kosten erstattet werden. Normalerweise muss der Patient sein Originalrezept per Post an den Versand schicken. Schwarze Schafe in der Branche versenden jedoch auch rezeptpflichtige Mittel, ohne ein Rezept daf√ľr einzufordern.

Grundsätzlich gilt: Während rezeptpflichtige Medikamente in Deutschland preisgebunden sind (auch in Versandapotheken), können ausländische Apotheken Rabatte geben. Kunden, die sich dies zunutze machen möchten, sollten allerdings bedenken, dass Versandkosten anfallen und den Preisvorteil schmälern oder ganz aufheben können. In jedem Fall ist ein vorheriger Preisvergleich auch mit den Angeboten örtlicher Apotheken ratsam.

Sparen l√§sst sich online auch bei der Zuzahlung. Deutsche Apotheker sind an die Zuzahlungsregelungen gebunden, nicht aber die ausl√§ndische Konkurrenz. So verlangt DocMorris bei Bestellung rezeptpflichtiger Pr√§parate nur die H√§lfte der Zuzahlung. Das ist eine Ersparnis von bis zu f√ľnf Euro. Bei einer Zuzahlungsbefreiung, bei Privatrezepten und bei zuzahlungsfreien Medikamenten betr√§gt der Bonus 2,50 Euro pro rezeptpflichtigem Medikament.

Sparmöglichkeiten bei frei verkäuflichen Arzneien

Rezeptfreie Medikamente sind in Internet- und Versandapotheken h√§ufig deutlich g√ľnstiger zu haben als in der Apotheke vor Ort. Seit 1. Januar 2004 gibt es f√ľr nicht rezeptpflichtige Produkte keine Preisbindung mehr. Die Versandapotheken werben denn auch heftig f√ľr ihre Angebote aus diesem Bereich – da k√∂nnen schon mal Angaben wie "bis zu 50 Prozent Preisvorteil im Vergleich zur unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers" auftauchen. Nur sagt diese Werbung noch nichts dar√ľber aus, ob man das gleiche Pr√§parat nicht auch in anderen Apotheken g√ľnstig bekommt – auch hier empfiehlt sich ein Preisvergleich.

Wer nicht selbst den Medikamentenpreisen in jeder einzelnen Apotheke hinterherrecherchieren will, kann das auch einem Online-Dienst wie Medizinfuchs √ľberlassen. Der vergleicht die Preise von mehr als 350.000 frei verk√§uflichen und rezeptpflichtigen Medikamenten, Naturheilmitteln und Pflegeprodukten. Daten zahlreicher Versandapotheken werden ber√ľcksichtigt. Die Handhabung ist einfach: Man gibt das gew√ľnschte Produkt ein und bekommt eine √úbersicht nach Packungsgr√∂√üen und Herstellern sortiert. Zur Sucheingabe "Aspirin" beispielsweise fand der Rechner 60 Produkte. Bei der 100er-Packung des Schmerzmittels (0,5 g, Tabletten) lag die Preisspanne immerhin zwischen 9,40 und 16,95 Euro.

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Sandra Petrowitz mein Name ist Sandra Petrowitz. Als begeisterte Weltenbummlerin k√ľmmere ich mich bei geldsparen.de vorrangig um die Themen Reisen und Mobilit√§t.

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