Sabina Hoerder
Ein Beitrag von Sabina Hoerder, 16.01.2018

Stromkosten Tipps zum Stromanbieterwechsel

Durch einen Stromanbieterwechsel lässt sich oft viel Geld sparen. Worauf Sie dabei achten sollten.
Stromkosten Tipps zum Stromanbieterwechsel

Nach einem Anbieterwechsel fließt Strom oft deutlich günstiger aus der Steckdose.

Je nach Haushaltsgröße und Stromverbrauch können durch einen Stromanbieterwechsel schon mal mehrere hundert Euro Einsparung pro Jahr möglich sein - erst recht, wenn Sie einen normalen Grundversorgungs-Tarif abgeschlossen haben.

Strompreise können Sie ganz einfach mit einem Strompreisrechner im Internet vergleichen. Auch auf Geldsparen.de finden Sie einen solchen Strompreisvergleich. Geben Sie einfach Ihre Postleitzahl und Ihren ungefähren Stromverbrauch ein, den Sie Ihrer letzten Jahresabrechnung entnehmen können.

Wer den Wechsel zu einem anderen Anbieter scheut, kann oft auch schon durch einen Tarifwechel bei seinem bisherigen Stromlieferanten deutlich Geld sparen. Doch gleichgültig, ob neuer oder bisheriger Anbieter: Bei einem Tarifwechsel sollten Sie sich genau die Vertragsdetails ansehen.

Wichtige Punkte, auf die Sie beim Stromanbieterwechsel achten sollten:

1. Preis: Wie setzt sich der Preis zusammen? Bonuszahlungen für den Stromanbieterwechsel fallen meist nur einmalig im ersten Jahr an. Sie dürfen also nicht überbewertet werden. Zudem sind Boni oft an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, beispielsweise an eine bestimmte Vertragslaufzeit.

2. Vorauskasse und Kaution: Stromtarife mit Vorauskasse und Kaution können sich als sehr nachteilig erweisen, denn im Falle einer Pleite können die geleisteten Zahlungen verloren sein.

3. Strompakete: Manche Stromanbieter bieten Strompakete an. Kunden nehmen dabei eine vorher festgelegte Menge Strom ab. Auch hiervon raten Verbraucherschützer ab. Denn: Verbraucht man deutlich weniger Strom, hat man entsprechend draufgezahlt. Bei höherem Verbrauch muss der Kunde oft kräftig nachzahlen. Zudem sind Strompakete häufig per Vorauskasse zu zahlen.

4. Kündigungsfrist und Laufzeit: Hier sollten Sie sowohl auf die Kündigungsfrist des bisherigen als auch des künftigen Stromanbieters achten. Die Kündigung übernimmt zumeist der neue Anbieter für Sie. Die Kündigungsfrist sollte nicht länger als ein Monat oder maximal sechs Wochen sein. Die Erstvertragslaufzeit sollte nicht länger als ein Jahr betragen, besser kürzer. So bleiben Sie flexibel und können nach absehbarer Zeit wieder zu einem anderen Anbieter wechseln.

5. Preisgarantien: Garantiert der neue Stromanbieter seinen Preis für eine Weile, ist dies vorteilhaft. Schließlich soll der Stromanbieterwechsel nicht zum neuen Hobby werden - ganz davon abgesehen, dass Sie oft erst nach einer Weile wieder aus dem neuen Vertrag herauskommen. Bestenfalls wird der Preis so lange garantiert, wie der Verbraucher durch die Laufzeit an den Anbieter gebunden ist.

Aber Vorsicht: Auch bei einer solchen Garantie gibt es einen Stolperstein: In manchen Fällen sind nämlich Steuern und Abgaben ausgenommen. Steigen sie, müssen Stromkunden hinnehmen, dass ihr Strompreis trotz Preisgarantie steigt. Prüfen Sie auch, ab wann die Garantie gilt: ab Lieferbeginn oder ab Vertragsunterzeichnung. Gilt sie bereits ab dem Vertragsabschluss, kann bei einer Lieferverzögerung der Zeitpunkt einer ersten möglichen Preiserhöhung rasch näher rücken.

6. Service: Stundenlange Warteschleifen - darauf hat niemand Lust. Um den Service zu prüfen, können Sie vor dem Stromanbieterwechsel einfach mal beim neuen Anbieters anrufen. Hängen Sie dann bereits lange in der Warteschleife, ist dies kein gutes Zeichen. Hilfreich sind auch Kommentare im Internet. Bei vielen Strom-Vergleichsrechnern können Kunden Beurteilungen zu ihrem Anbieter abgeben. Zusätzlich einfach mal den Anbieternamen und den Begriff „Erfahrungen“ in eine Suchmaschine eingeben.

7. Lieferbeginn: Im Vertrag sollte ein Rücktrittsrecht genannt sein, wenn die Stromlieferung nicht innerhalb einer bestimmten Frist erfolgt.

Wichtig: Ein Stromanbieterwechsel funktioniert in der Regel einfach und problemlos. Sollte doch einmal etwas schiefgehen, müssen Sie nicht befürchten, dass kein Strom mehr aus der Steckdose fließt. Der Grundversorger sichert die Lieferung.

Tipp: Lesen Sie hier, wie Sie eine verdeckte Preiserhöhung Ihres Stromanbieters erkennen.

 
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Sabina Hoerder mein Name ist Sabina Hoerder. Ich bin Redakteurin bei geldsparen.de. Studiert habe ich Germanistik und Soziologie. Auf geldsparen.de kümmere ich mich vor allem um die Rubrik Energie und Themen, die junge Menschen betreffen.

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