Smartphone-Anwendungen rund ums Energiesparen gibt es wie Sand am Meer: Wir stellen Ihnen nĂŒtzliche Energie-Apps vor, die beispielsweise den Strom- und Gasverbrauch messen oder Stromtankstellen finden.
Energiesparen NĂŒtzliche Energie-Apps

Es gibt viele nĂŒtzliche Apps, die dabei helfen, Energie zu sparen.

Energieverbrauch messen

Wer Strom, Gas, WÀrme oder Wasser sparen will, muss erst einmal wissen, wie hoch sein Verbrauch ist. Der Vergleich etwa mit den Werten eines durchschnittlichen Haushalts belegt, ob und wo Energie verschwendet wird. Mit diesen drei Apps können Sie Verbrauchsdaten sammeln und auswerten:
  • EnergieCheck: Mit der App der gemeinnĂŒtzigen Beratungsgesellschaft co2online lassen sich verschiedene ZĂ€hlerstĂ€nde direkt einscannen und analysieren. Je öfter Daten eingetragen werden, desto prĂ€ziser wertet die Applikation aus. „EnergieCheck“ gibt es fĂŒr die Smartphone-Betriebssysteme Android und iOS. Mit dem kostenlosen Angebot lassen sich auch die Verbrauchsinformationen von verschiedenen Haushalten, Photovoltaikanlagen und Fahrzeugen verwalten.
  • Energy Tracker: Steigt oder sinkt der Verbrauch? Gibt es vom Versorger vielleicht eine RĂŒckzahlung? Diese Fragen beantwortet die App „Energy Tracker“, die Stefan Nebel fĂŒr Apple-Handys und Tablets (iOS) programmiert hat. Mit der App, die grafisch gut aufgemacht und intuitiv bedienbar ist, lassen sich die VerbrĂ€uche von Gas, Strom, Wasser und WĂ€rme erfassen und Sparpotentiale ermitteln. Auch ZĂ€hlerwechsel lassen sich problemlos abbilden. In der Basisversion kostet die App nichts, fĂŒr die Pro-Erweiterung sowie andere Features sind zwischen 0,99 und 2,99 Euro fĂ€llig.
  • Mein Stromverbrauch: Wenn Sie fĂŒr einzelne GerĂ€te in Wohn-, Kinder- oder Arbeitszimmer den Energieverbrauch errechnen wollen, ist „Mein Stromverbrauch“ fĂŒr das Betriebssystem Android eine gute Wahl. DafĂŒr mĂŒssen Sie schĂ€tzen, wie oft die SpĂŒlmaschine eingeschaltet ist, wie lange PC oder Fernseher laufen, wie lange das Licht brennt und die Daten dann eingeben. Das ist bei vielen GerĂ€te zwar aufwĂ€ndig: Aus der Nutzungsdauer kalkuliert die App von Rainer Rombach aber die Energiekosten der GerĂ€te. Mit der Pro-Version, die zwei Euro netto kostet, lassen sich weitere GebĂ€ude oder Wohnungen erfassen, die Daten in einer Datei speichern und laden, sowie die Ergebnisse als sogenannte CSV- und PDF-Files exportieren.

Effiziente GerĂ€te aufspĂŒren

Elektroherd, Gefriertruhe, Waschmaschine oder Trockner schlucken viel Energie. Gerade bei Stromfressern lohnt es sich, auf Energieeffizienz zu achten. Bei ansonsten gleich ausgestatteten GerÀten kann sich der Stromverbrauch um bis zu 50 Prozent unterscheiden, hat die Deutsche Energie-Agentur ermittelt. Aber auch der Einsatz sparsamer Lampen, PCs oder Fernseher ist empfehlenswert. Per Smartphone lÀsst sich schon vor dem GerÀtekauf ermitteln, wie hoch der Energieverbrauch und die -kosten sind.
  • ecoGator: Die App ist ein mehrfach ausgezeichneter Kaufberater fĂŒr Strom sparende HaushaltsgerĂ€te, Unterhaltungselektronik oder auch Lampen. Energielabel können im Laden gescannt und so der Energieverbrauch bewertet sowie verglichen werden. Label am PC scannen funktioniert ebenso, gegebenenfalls mĂŒssen Daten per Hand nachgetragen werden. Die kostenlose App der unabhĂ€ngigen Beratungsgesellschaft co2online, die völlig ohne Werbung und Sponsoring auskommt, listet zudem in aktuellen GerĂ€telisten die sparsamsten Produkte am Markt. Das Piktogramm „Daumen runter“ verdeutlicht, welche Produkte aus Effizienzsicht nicht empfehlenswert sind.

CO2-Fußabdruck messen

Gut neun Tonnen Kohlendioxid (CO2) verursacht jeder Deutsche im Schnitt. Autofahren, Essen, Reisen, Wohnen: TĂ€glich vergrĂ¶ĂŸern wir unseren ökologischen Fußabdruck, mit Folgen fĂŒr die Umwelt und das Klima. Wer wissen will, fĂŒr wie viel CO2 man tatsĂ€chlich verantwortlich ist und womöglich sein Verhalten Ă€ndern möchte, kann das mit einer App machen.
  • CO2-Rechner: Mit der iPhone-App von Miklos Geyer, die 2,29 Euro kostet, lĂ€sst sich die persönliche CO2-Bilanz erstellen und mit dem Durchschnitt vergleichen. Schnell wird klar, wann und wo man umweltfreundlicher handeln kann.

Stromtankstellen finden

Elektro-Autos, Hybrid-Fahrzeuge, E-Bikes: ElektromobilitĂ€t liegt im Trend. Eine Route entlang von Ladestationen vorab planen, ist schon lĂ€ngst nicht mehr nötig. Wo Strom unterwegs nachgeladen werden kann, lĂ€sst sich bequem mit einer Smartphone-Applikation ermitteln. Wichtig zu wissen: Da das Netz der E-Tankstellen aufgrund steigender Nachfrage tĂ€glich wĂ€chst, dĂŒrften die meisten Apps Probleme mit hochaktuellen Informationen haben. Wie stellen zwei Angebote mit umfangreichem Datenbestand vor.
  • Wattfinder: Die App des Softwareentwicklers Felix Martens nutzt die Daten der Webseite goingelectric.de; und die listet Mitte August 2017 ĂŒber 62.000 Stromladepunkte in 45 LĂ€ndern auf. Damit dĂŒrfte „Wattfinder“ ĂŒber eine der grĂ¶ĂŸten Datensammlungen von E-Tankstellen bei Android-Apps fĂŒr deutschsprachige Nutzer verfĂŒgen. Das kostenlose Angebot wird nach Angaben des Entwicklers stĂ€ndig optimiert, „daher können weiterhin Fehler auftreten“. Design und FunktionalitĂ€t der App wird von Anwendern jedoch weitgehend empfohlen.
  • SmartTanken: Die kostenlose App der YellowMapp AG ermittelt den Standort eines Fahrzeugs oder greift auf eine vorab eingegebene Adresse zu und zeigt dann auf einer Karte, wo die nĂ€chsten Stromtankstellen liegen. Projektpartner ist der ADAC, daher empfiehlt der Automobilclub auch die Smartphone-Anwendung fĂŒr Android und iOS. Der Filter ermöglicht zum Beispiel die Suche nach freien Schnell-Ladestationen mit Ökostrom. Zu jeder Ladestation gibt es weitere Infos. Dazu gehören die Öffnungszeiten, und ob der Strom kostenpflichtig ist. Etwa 20.000 Ladestationen zeigt die App derzeit in 21 LĂ€ndern Europas an.
Tipp: Unser Strom-Vergleich und unser Gas-Vergleich helfen Ihnen dabei, gĂŒnstige Energie-Anbieter zu finden. So können Sie viel Geld sparen.
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Liebe Leserinnen und Leser,

Matthias Kutzscher mein Name ist Matthias Kutzscher. Mit BeitrĂ€gen ĂŒber Strom, Gas, Öl und Erneuerbare Energien, ĂŒber Preise und VertrĂ€ge, GerĂ€te und Produkte, ĂŒber Marktdaten sowie staatliche Förderkonditionen liefere ich Ihnen Tipps, die Sparen helfen. Nach dem Wirtschaftsstudium in Großbritannien und Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur arbeite ich seitdem als Journalist.

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