Max Gei├čler
Ein Beitrag von Max Gei├čler, 06.09.2018

Die Tricks der Superm├Ąrkte Verf├╝hrung an der Kasse

S├╝├če D├╝fte, bunte Farben, Lockangebote: Superm├Ąrkte arbeiten mit allen K├╝nsten, um Kunden in Kauflaune zu bringen. Auf diese Tricks sollten Sie nicht hereinfallen.
Die Tricks der Superm├Ąrkte Verf├╝hrung an der Kasse

Oft landet im Einkaufswagen viel mehr, als man eigentlich geplant hatte.

1. Trick: Einladender Geruch

Betritt man den Supermarkt, durftet es meist verf├╝hrerisch nach frischem Brot, Erdbeertorte oder s├╝├čem Geb├Ąck. Der einladende Geruch bereits am Eingang soll Kunden in den Laden ziehen und Lust auf mehr machen. Warum nicht zum t├Ąglichen Brot noch zwei Nussh├Ârnchen oder eine Erdbeerschnitte in den Wagen packen? Man g├Ânnt sich ja sonst nichts. Dabei interessiert es wenig, dass das Supermarktgeb├Ąck meist mit k├╝nstlichen Aromen und D├╝ften aufgepeppt wird, um den Absatz zu erh├Âhen. Hier hei├čt es: Standhaft bleiben, nicht verf├╝hren lassen!

2. Trick: Farbenfeuerwerk der Frische

Kurz nach dem Eingang bleibt der Blick auf malerisch drapiertem Obst und Gem├╝se h├Ąngen. Auch das ist eine Masche der Superm├Ąrkte: Neben dem Geruchssinn werden gleich zu Beginn optische Reize aktiviert, um die Shoppinglaune zu erh├Âhen. Rote Paprika, gelb-gr├╝ne Mangos, orangene M├Âhren, bunte ├äpfel – das Farbenfeuerwerk der Frische entz├╝ckt die Herzen der Verbraucher. Und weil Obst und Gem├╝se obendrein noch gesund ist, nimmt man gern ein Pfund mehr mit.

Aber Vorsicht: Die Augen sollten nicht gr├Â├čer als der Magen sein, sonst haben Sie den Einkaufskorb voller schnell verderblicher Fr├╝chte.

3. Trick: B├╝ckware

Als weiteres Kalk├╝hl rechnen die Supermarktbetreiber mit der Tr├Ągheit der K├Ąufer. Deshalb platzieren sie vorrangig auf Augenh├Âhe beliebte, aber auch teure Markenprodukte. Preiswertere Produkte finden sich hingegen ganz unten oder oben im Regal. Die Rechnung der Verk├Ąufer: Kunden b├╝cken sich nur ungern, um sogenannte B├╝ckware aus den unteren Regalreihen zu kramen.
  • Tipp: Fallen Sie nicht darauf herein, schauen Sie auch zwei Regalreihen h├Âher oder tiefer nach g├╝nstigeren Produkten.
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Datenstand: 17.10.2018
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

4. Trick: Rote Preisschilder

Ein fieser Trick vieler Superm├Ąrkte ist, sogenannte Sonderangebote mit knallig roten Preisschildern auszuzeichnen und mitten in den Weg zu stellen. Hier sollten sich Kunden nicht blenden lassen und die Preise besser genau vergleichen. Nicht selten gaukeln die Produkte nur vor, preiswerter zu sein, sind es aber nicht.
  • Tipp: Hilfreich ist, den Grundpreis bezogen auf die F├╝llmenge des Artikels zu pr├╝fen. Oft ist weniger in der Packung drin, kostet aber im Verh├Ąltnis mehr.

5. Trick: Un├╝bersichtliche Vielfalt

Wer schnell nur zwei, drei Sachen kaufen will, muss sich im Supermarkt gut auskennen. Kommt man das erste Mal in den Laden, ist es schier unm├Âglich, gezielt ein einzelnes Produkt zu kaufen. Das wollen die Betreiber auch nicht. Die un├╝bersichtliche Vielfalt soll uns dazu bringen, alle Regale zu durchstreifen und dabei immer wieder neue Ideen hervorbringen, was wir noch alles brauchen k├Ânnten. Dabei werden bewusst teure Fertiggerichte mit hoher Marge auff├Ąllig platziert, wohingegen einfache Produkte wie Nudeln oder Zucker eher im hinteren Ladenteil versteckt sind.
  • Tipp: Wer anf├Ąllig ist f├╝r die Verwirrungstaktik der Superm├Ąrkte, der sollte lieber in einen kleinen Markt gehen, wo man das Gew├╝nschte schnell findet oder einen Partner mitnehmen, der kein Shoppingfan ist. Auch eine Einkaufsliste hilft beim Disziplinieren.

6. Trick: Gro├če Einkaufsk├Ârbe

Neben Vielfalt taktieren die Marketingstrategen der Superm├Ąrkte auch mit Gr├Â├če: So werden Einkaufsw├Ągen immer ger├Ąumiger, um dem Kunden den Eindruck zu vermitteln, dass der Wagen fast leer ist und sie bestimmt noch was vergessen haben. In gro├čen Einkaufswagen wirken die Produkte viel kleiner. Folge: Wir packen mehr ein. Zudem gibt es Einkaufswagen f├╝r Kinder, in Form von Autos oder Puppenwagen. Hier werden bereits die Kinder instrumentalisiert und zum Kaufen animiert. Schlie├člich, so das Kindergef├╝hl, k├Ânnen sie in ihrem eigenen Wagen ├╝ber den einzukaufenden Inhalt selbst bestimmen. An den Kassen, wo S├╝├čigkeiten speziell f├╝r Kinder drapiert sind, ist das Geschrei dann gro├č.
  • Tipp: Sind unterschiedliche Einkaufwagen vorhanden, sollten Sie den kleineren Wagen w├Ąhlen und auf den Kindereinkaufswagen ganz verzichten.
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Max Geißler mein Name ist Max Geißler. Auf geldsparen.de k├╝mmere ich mich vor allem um die Themen Geldanlage, Altersvorsorge und Immobilien. Ich habe Politikwissenschaften studiert und bin als Journalist und Buchautor t├Ątig.

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