Fritz Himmel
Ein Beitrag von Fritz Himmel, 18.12.2014

Staatliche Rahmenbedingungen Der Garantiezins sinkt - jetzt noch schnell handeln

Ab 2015 werden alle klassischen Altersvorsorgeprodukte, aber auch Berufs- oder Risikolebensversicherungen zum Teil deutlich teurer. Die Fakten zum Handeln.
Staatliche Rahmenbedingungen Der Garantiezins sinkt - jetzt noch schnell handeln

Ab Januar sinkt der Garantiezins - wer einen Altersvorsorgevertrag benötigt, sollte jetzt noch die abschüssige bahn verlassen.

Gerade Familien müssen ja ihre Altersvorsorge und die Absicherung gegen Widrigkeiten des Lebens langfristig planen. Darum trifft sie die Senkung des staatlich gesicherten Garantiezinses auf 1,25 Prozent besonders hart - wenn sie nicht noch schnell reagieren.

Denn die Senkung gilt nicht nur für die klassische Lebensversicherung; sie hat entscheidende Auswirkungen auf viele Versicherungsprodukte, die Risiken der Lebensdauer und gesundheitlicher Beeinträchtigungen abdecken. Für Familien besonders wichtig sind die Auswirkungen auf private Rentenversicherungen, Pflege- und Invaliditätsversicherungen, Grundfähigkeits- und Existenzschutzversicherungen sowie Berufsunfähigkeitsversicherungen.

So wirkt sich die Garantiezinssenkung aus

  • Altersvorsorgeprodukte: Wer jetzt nicht noch schnell abschließt, für den werden die Renditen sinken. Betroffen sind alle klassischen (kapitalgebundenen) Rentenversicherungen, also Riester, Rürup, private Rentenversicherung. Vorsorgetarife mit Fonds sind nur dann von der Garantiezinssenkung betroffen, wenn es sich dabei um Produkte mit einer Beitragsgarantie oder einer anderen Form einer Garantie handelt. Dies gilt beispielsweise auch für eine fondsgebundene Riester-Rente.
     
  • Berufsunfähigkeitsversicherung (BU): Für Familien kann es hier besonders teuer werden Nach ersten Berechnungen muss ein 25 Jahre alter Versicherungsnehmer, der erst ab Januar 2015 eine Berufsunfähigkeitsversicherung über 1.000 Euro monatliche Rente abschließt, mit rund 6,7 Prozent mehr Beitrag rechnen als 2014.
  • Pflegerentenversicherung: Bei der Pflegerente kann die garantierte Rente um bis zu 13 Prozent sinken.
  • Risikolebensversicherung: Auch hier wird es wohl wesentlich teurer: Bei der Risikolebensversicherung müssen Familien mit einer Verteuerung von bis zu zehn Prozent rechnen.

So sollten Sie jetzt noch agieren:

Wer jetzt noch schnell abschließt, für den bleibt es billiger und ertragreicher: Denn die neuen Auswirkungen betreffen nur Neuverträge ab 2015, Altverträge bleiben hiervon unberücksichtigt. Familien, die über eine entsprechende Versicherung nachdenken, sollten darum noch in diesem Jahr abschließen. Diese Verträge genießen Bestandschutz.
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