Max Geißler
Ein Beitrag von Max Geißler, 26.10.2018

Einfacher überweisen Kleinbeträge ohne TAN überweisen

Überweisungen werden einfacher und schneller. Bei vielen Geldhäusern können Sie neuerdings Beträge bis 30 Euro ohne TAN überweisen.
Einfacher überweisen Kleinbeträge ohne TAN überweisen

Schneller und unkomplizierter sollen Überweisungen ohne TAN sein.

Seit einiger Zeit schon ist es bei vielen Banken möglich, ohne Transaktionsnummer (TAN) Geld zwischen eigenen Konten bei der gleichen Bank hin und her zu schieben. Was zunächst für Transaktionen zwischen dem Girokonto und dem Tagesgeldkonto oder vom Festgeldkonto auf das Girokonto gedacht war, funktioniert heute auch zwischen dem Girokonto und dem Verrechnungskonto für Wertpapierdepots sowie dem Kreditkartenkonto – allerdings noch nicht bei jeder Bank. Einfach den gewünschten Betrag eingeben und schon wandert das Geld in Sekundenschnelle von einem Konto zum anderen.

Überweisungen ohne TAN-Nummern zwischen Konten verschiedener Banken waren bislang von dieser Regelung ausgenommen. Die Banken befürchteten Sicherheitslücken auf der Strecke zwischen Auftrags- und Empfängerkonto. Doch der Wind hat sich gedreht. Die Verschlüsselungstechniken sind ausgefeilter und damit sicherer geworden. Und so verzichten jetzt immer mehr Bankhäuser für Kleinüberweisungen bis 30 Euro zu Drittbanken auf die Eingabe einer TAN-Nummer.

Banken kommen für Schäden auf

Weit verbreitet ist das neue Verfahren inzwischen bei den Volks- und Raiffeisenbanken, etwa bei den VR Banken Bayern Mitte, Fürth/Neustadt und Oberland. Auch die Raiffeisenbank Seebachgrund, die Volksbank Berlin und die Direktbank Comdirect werben mit diesem Service. Um die Kunden von dem neuen Verfahren zu überzeugen, geben die Banken weitreichende Sicherheitsversprechen. Bei Comdirect heißt es dazu beispielsweise: „Entstehen Ihnen beim Online-Banking Schäden durch unrechtmäßige Transaktionen, dann ersetzen wir Ihnen den entsprechenden Geldbetrag.“

So funktionieren Überweisungen ohne TAN

Geldtransfers ohne TAN sind sowohl via Internetbanking am Computer möglich als auch via App über das Smartphone. Handy-Nutzer müssen sich dafür eine kostenlose App von ihrer Bank herunterlanden. Anschließend wird das Programm gestartet, die erforderlichen Anmeldedaten für die Registrierung eingegeben und die Überweisung kann beginnen. Für Kleinbetragszahlungen bis 30 Euro ist keine Transaktionsnummer erforderlich. Maximal fünf solcher Zahlungen hintereinander bis zu einer maximalen Gesamtsumme von 100 Euro sind ohne Eingabe einer TAN erlaubt.
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Datenstand: 15.11.2018
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
Beispiel: Sie tätigen nacheinander vier Überweisungen mit jeweils 30 Euro - macht insgesamt 120 Euro. Die vierte Zahlung erfordert damit eine TAN, da sie den zulässigen Gesamtbetrag von 100 Euro überschreitet. Tätigen Sie hingegen fünf Zahlungen zu jeweils 20 Euro, wird noch keine TAN-Eingabe erforderlich. Erst ab der sechsten Zahlung oder wenn einer der Beträge 20 Euro überschreitet, verlangt das Programm eine TAN-Nummer. Die Regelung gilt übrigens nicht pro Tag, sondern die Transaktionen werden fortlaufend addiert. Das bedeutet, dass die TAN-Regelung alle fünf Überweisungen bzw. ab Beträgen von 100 Euro jeweils neu greift.

VR-Banken jetzt via Kwitt mit Sparkassen verbunden

Über die Funktion Kwitt können Nutzer der Banking-App der Sparkasse Geld ohne TAN-Nummer von Handy zu Handy schicken. Dafür muss lediglich die Mobilfunknummer des Geld-Empfängers bekannt sein, außerdem müssen beide Parteien das Online-Banking der Sparkasse nutzen und die gleichnamige App auf ihrem Smartphone installiert haben. Bis zu 100 Euro pro Tag können so ohne TAN-Nummer überwiesen werden. Seit kurzem können auch Kunden der VR-Banken diesen Service nutzen. Denn die Funktion "Geld senden und anfordern" in der VR-Banking App kooperiert jetzt mit der analogen Funktion "Kwitt" in der Sparkassen-App. Damit sind jetzt Geldtransfers von VR-Bank-Konten zu Sparkassenkonten ohne TAN-Nummer möglich. Der Einfachheit halber wurde die Funktion "Geld senden und anfordern" in der VR-Banking-App ebenfalls in "Kwitt" umbenannt.

Tipp: Lesen Sie hier, wie Sie Bankgeschäfte übers Smartphone machen können.
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Max Geißler mein Name ist Max Geißler. Auf geldsparen.de kümmere ich mich vor allem um die Themen Geldanlage, Altersvorsorge und Immobilien. Ich habe Politikwissenschaften studiert und bin als Journalist und Buchautor tätig.

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