Wolfgang Thomas Walter
Ein Beitrag von Wolfgang Thomas Walter, 29.07.2014

Familienurlaub Immer fl├╝ssig – und das kostenlos

Ab in den Urlaub. Die Familienreisezeit ist da und mit ihr viele Fragen rund ums Thema Geld, wie Bargeld oder Reisescheck, Kreditkarte oder Girocard.
Familienurlaub Immer fl├╝ssig – und das kostenlos

Familienurlaub 2014 - klapp`s mit der Kohle macht Urlaub auch Spa├č

Womit bezahlen wir im Urlaub am besten? Welche Zahlungsmethode ist die sicherste? Und wie sparen wir dabei am meisten Geld? Nur drei Fragen, die sich Familien zu Beginn des Sommerurlaubs h├Ąufig stellen. Dabei gilt: Bargeld und Bankkarte – beide sollten im Familiengep├Ąck immer dabei sein. Im Gegensatz zu Giro- oder Kreditkarten wird Bares bei Verlust oder Diebstahl nicht ersetzt. Bevor Familien allerdings in das Traumurlaubsland aufbrechen, sollten sie sich im Vorfeld ├╝ber die Wechselkurse und den Einsatz der Giro- oder Kreditkarte dort genau informieren. Das gilt gerade f├╝r L├Ąnder au├čerhalb der Eurozone: Denn dort ist das Wechseln meist g├╝nstiger als bei uns zuhause. Und: Auch der gute alte Reisescheck kann f├╝r Familien die optimale Wahl sein.

Familienurlaub: Sicher und g├╝nstig mit der Girocard

Besonders bei Reisen innerhalb Europas ist die die Maestro- oder Girocard ein „Pflichtartikel“ im Familiengep├Ąck. Damit k├Ânnen Mama und Papa praktisch ├╝berall bezahlen und Geld am Automaten abheben. Der Einkauf in der Eurozone ist mit solchen Karten geb├╝hrenfrei, au├čerhalb der EU f├Ąllt meist ein Prozent vom Umsatz als Zusatzkosten f├╝r die Familienkasse an. Geb├╝hrenfrei ist auch das Geldabheben an bankeigenen Automaten bzw. von Partnerinstituten. Versorgt man sich hingegen mit Geld an Geldautomaten „fremder“ Banken, kann man beim Familienausflug mitunter eine b├Âse ├ťberraschung erleben – Mindestgeb├╝hren zwischen vier und f├╝nf Euro sind hier nicht selten.

Wie also die Familienkasse schonen? M├Âglichst gr├Â├čere Bargeldmengen am St├╝ck besorgen! Unbegrenzt k├Ânnen Familien allerdings nicht Geld vom Automaten ziehen. Meist liegt der maximale Verf├╝gungsrahmen bei 1.000 Euro pro Tag und bis zu 2.500 Euro in der Woche. Ist mehr Geld von N├Âten, sollte man vorab bei der Hausbank den Verf├╝gungsrahmen anpassen.
Familien-Tipp: Banken verwenden bei der Girocard mittlerweile das Bezahlsystem V-Pay. Allerdings ist diese Technologie nicht in allen Reisel├Ąndern Standard – etwa in den USA oder in Asien!

Familienurlaub: In der Ferne mit der Kreditkarte sicher bezahlen

Findet der Familienurlaub au├čerhalb Europas satt? Dann sollte der Master- oder Visa-Karte klar der Vorzug gegeben werden. ├ťber 35 Millionen Stellen in ├╝ber 200 L├Ąndern akzeptieren diese Karten – sei es zum Bezahlen oder Geld abheben. Die Geldversorgung mit der Kreditkarte am Automaten kostet meist zwischen zwei bis drei Prozent Zusatzgeb├╝hr – mindestens jedoch f├╝nf Euro. Einkaufen k├Ânnen Familien innerhalb der EU mit der Master- oder Visa-Karte aber kostenlos. Au├čerhalb der EU wird ein sogenanntes Einsatzentgelt von ein bis zwei Prozent des Umsatzes f├Ąllig.
Familien-Tipp: Direktbanken verzichten bei ihren Kreditkarten meist auf die Automatengeb├╝hr im Ausland und berechnen lediglich ein Entgelt f├╝r den Einsatz der Karte. Dies ist beispielsweise bei der ING-Diba, der Volkswagen- und Audi-Bank in den Eurol├Ąndern, oder bei Comdirect und DKB sogar weltweit der Fall. Hier ist Bargeldziehen mit der Kreditkarte f├╝r Familien preiswerter als mit der Girocard. Achtung: Visa- und Master-Karten sind meist auf 1.000 bis 2.500 Euro pro Tag limitiert, je nach Kartentyp.

Familienurlaub: Mit Reiseschecks sicher zu Bargeld

Moderne Zahlungsmittel hin oder her: Viele Familien setzen noch immer auf den altbew├Ąhrten Reisescheck als Zahlungsmittel – und das zurecht. Denn hier spielt besonders der Sicherheitsaspekt eine Rolle. Reiseschecks werden bei Verlust oder Diebstahl vor Ort meist innerhalb eines Tages in vollem Nennwert ersetzt – klares Sicherheitsplus f├╝r die Familienkasse. Empfehlenswert sind die Reiseschecks vor allem f├╝r weit entfernte Urlaubsziele au├čerhalb Europas. In Nordamerika und Australien beispielsweise werden Reiseschecks als Bargeld akzeptiert und sind beim Einl├Âsen sogar kostenlos. Beim Kauf von Reiseschecks sollten Familien allerdings in aller Regel mit einer Versicherungsgeb├╝hr von einem Prozent des Nennwertes rechnen.
Familien-Tipp: In puncto Sicherheit sind Kreditkarten f├╝r die Auslandsreise empfehlenswert. Beim Verlust der Karte verhindert eine sofortige Sperre bei der Bank teuren Missbrauch. Zentral ist dies f├╝r Familien unter der Sperr-Rufnummer: +49 116 116 m├Âglich.
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Datenstand: 25.03.2019
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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Wolfgang Thomas Walter mein Name ist Wolfgang Thomas Walter. Nach dem Studium der Germanistik, Geographie und Geschichte arbeitete ich im Online-Produktmarketing. 2002 wechselte ich in den Online-Journalismus, wo ich zun├Ąchst als freier Autor und Lektor t├Ątig war.

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