Annette Jäger
Ein Beitrag von Annette Jäger, 17.07.2018

Elementarschadenversicherung Ein Unwetter kann jeden treffen

Starkregen, √úberschwemmungen und St√ľrme verursachen jedes Jahr Milliardensch√§den. Doch die meisten Hauseigent√ľmer untersch√§tzen die Gefahr. Dabei steigt das Schadensrisiko. Eine Elementarschadenversicherung ist inzwischen f√ľr jeden unverzichtbar.
Elementarschadenversicherung Ein Unwetter kann jeden treffen

Auch wenn man nicht in einer Risikoregion wohnt: Hauseigent√ľmer sollten die Gefahr nicht untersch√§tzen.

Das Risiko nicht unterschätzen

Hochwasser kommt l√§ngst nicht mehr nur in der N√§he von Gew√§ssern vor. Zunehmend verursacht Starkregen √úberschwemmungen. Das Risiko schwerer Unwetter ist im Bundesgebiet √ľberall etwa gleich hoch. Seit Einf√ľhrung der fl√§chendeckenden Wetterradarmessung 2001 hat es in Deutschland in der Spitze 115 Stunden Starkregen gegeben. Das hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ermittelt.

Elementarschadenschutz ist unverzichtbar

Hausbesitzer untersch√§tzen das Risiko. Viele haben immer noch keine Elementarschadenversicherung abgeschlossen, die es als Zusatzbaustein zur Wohngeb√§ude- und Hausratversicherung gibt. „Erst 41 Prozent der H√§user in Deutschland sind gegen √úberflutungen durch Starkregen oder Hochwasser versichert. Das ist angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse eine besorgniserregende Zahl“, sagt Oliver Hauner, Experte f√ľr Sachversicherungen beim GDV. Die Police deckt auch Sch√§den durch andere Naturgewalten wie Erdbeben oder Erdrutsch ab.

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Staatliche Hilfe nur noch in Ausnahmefällen

Brisanz erh√§lt die freiwillige Vorsorge obendrein durch einen Beschluss der Ministerpr√§sidentenkonferenz vom Juni 2017. Darauf weist Peter Grieble hin, Versicherungsexperte bei der Verbraucherzentrale Baden-W√ľrttemberg. Demnach sollen k√ľnftig nur jene umfangreiche Hilfszahlungen im Schadensfall erhalten, die nachweisen k√∂nnen, dass sie sich um Versicherungsschutz bem√ľht, aber aufgrund der Risikolage keinen erhalten haben oder nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen. Wer eine Elementarschadenversicherung erhalten kann, aber darauf verzichtet, riskiert, staatliche Unterst√ľtzung zu verlieren.

Elementarschutz kostet nicht viel

Laut GDV k√∂nnen weit √ľber 90 Prozent der Haushalte eine Elementarschadenversicherung erhalten. Wer in einem Hochrisikogebiet wohnt, muss mit h√∂heren Beitr√§gen oder einer h√∂heren Selbstbeteiligung im Schadensfall rechnen. Im Einzelfall k√∂nnen das auch mal 10.000 Euro sein. „Eine Absicherung kann sich trotzdem lohnen“, meint Grieble. Sollte es zum Komplettverlust der Immobilie oder des Hausrats kommen, kostet das mehr Geld, als f√ľr den Versicherungsschutz anf√§llt. Ohne erh√∂htes Risiko fallen f√ľr den Baustein in der Hausratversicherung rund 20 Euro mehr an Beitrag im Jahr an, in der Wohngeb√§udeversicherung zwischen rund 50 und 200 Euro.

Ablehnungen unbedingt aufbewahren

Es lohnt sich, Angebote mehrerer Versicherer einzuholen und zu vergleichen, sagt Grieble. Wer bei einem Versicherer abgelehnt wird, kann beim anderen eine gute Police erhalten. „Absagen sollte man unbedingt aufbewahren. So kann man gegen√ľber Beh√∂rden im Schadensfall nachweisen, dass man sich um Versicherungsschutz bem√ľht hat.“ Wer vor Jahren als Kunde abgelehnt wurde, sollte erneut versuchen, eine Police zu erhalten.

Auf bestimmte Leistungen achten

Wichtig ist, dass die Elementarschadenpolice Sch√§den durch R√ľckstau absichert. Gerade bei Starkregen kann es durch eine √úberlastung der Kanalisation zu einem R√ľckstau kommen, bei dem Abwasser zur√ľck in die Hausleitungen gedr√ľckt wird. Dann steht der Keller unter Wasser oder Abwasser steigt in der Toilette nach oben. Auf ein wichtiges Detail m√ľssen Versicherungsnehmer achten, um keine Leistungen im Schadensfall zu riskieren: „Oft verlangen Versicherer das Vorhandensein einer R√ľckstauklappe, deren Funktionsf√§higkeit regelm√§√üig zu pr√ľfen ist“, betont Grieble.
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Annette Jäger mein Name ist Annette Jäger. Ich schreibe √ľber Gesundheit, Versicherungen und Soziales auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de. Ich habe Neuere Geschichte studiert und bin seit 1993 als Journalistin t√§tig.

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