Oliver Mest
Ein Beitrag von Oliver Mest, 27.08.2013

Zahnzusatz Große Auswahl, große Unterschiede

Die gesetzlichen Kassen zahlen nur noch geringe Festsätze bei Zahnbehandlungen und -ersatz. Bei einer Zahnzusatzversicherung lohnt es sich aber zu vergleichen.
Zahnzusatzversicherung: Große Auswahl, große Unterschiede

Bei der Suche nach einer Zahnzusatzversicherung lohnt sich vergleichen

Zwischen 50 und 60 Prozent übernimmt die Krankenkasse etwa für Zahnersatz – eine bessere Versorgung ist finanziell Sache jeder Familie. Kein Wunder, dass Zahnzusatzversicherungen zu den am häufigsten nachgefragten Versicherungssparten zählen. Aber der Schutz will gut ausgewählt sein. Wir geben Antworten auf die wichtigsten vier Fragen.

1. Was zahlt die Zahnzusatzversicherung?

In den Top-Tarifen werden bis zu 90 Prozent der Kosten für Behandlungen – vor allem für Zahnersatz – übernommen, wobei der Kassenanteil abgezogen wird. Weitere Leistungen im Bereich der Zahnzusatzversicherung können sich auf professionelle Zahnreinigungen, schmerzarme Behandlungen oder die Kostenübernahme für kieferorthopädische Maßnahmen erstrecken.

Hier muss aber das Leistungsversprechen der Versicherung genau angeschaut werden, sagt Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten: "Wichtig ist nicht nur, welcher Erstattungssatz gewählt wird, sondern auch, worauf sich die Erstattung bezieht und wie sie gedeckelt ist."
Tipp: Lassen Sie sich nicht von Werbe-Versprechen blenden – wenn Sie in unserem Rechner zur Krankenzusatzversicherung in der Ergebnisliste auf das Logo des Versicherers klicken, erhalten Sie die Leistungen detailliert aufgeschlüsselt.

2. Brauchen Kinder eine Zahnzusatzversicherung?

Ja und nein – teuren Zahnersatz wird der Nachwuchs in der Regel kaum brauchen. Anders sieht es bei kieferorthopädischen Behandlungen aus. Die Kasse übernimmt die Kosten nur bei garvierenden Fehlstellungen in einem nennenswerten Umfang – und das auch nur für eine wirtschaftliche und zweckmäßige Behandlung. Für eine hochwertigere Versorgung muss man selbst in die Tasche greifen – oder die Zusatzversicherung entsprechend auf die kieferorthopädischen Behandlungen für die Kinder erweitern.

3. Welche Wartezeiten müssen berücksichtigt werden?

Den vollen Schutz der Zahnzusatzversicherung gibt es erst nach ein paar Monaten. Diese Wartezeiten sollte man sich genau anschauen – ebenso wie die Staffelregelungen in den ersten Vertragsjahren, bei denen Obergrenzen für die maximal erstattbaren Kosten festgelegt werden.
Tipp: Wartezeiten sind durchaus normal – aber lassen Sie sich von Ihrem Berater genau schriftlich aufschlüsseln, auf welche Leistungen Sie zu welchem Zeitpunkt einen Anspruch haben.

4. Erhält jeder eine Zahnzusatzversicherung?

Aus dem Bereich der privaten Krankenversicherung kennt man das Szenario sehr gut, dass besonders kranke oder auch ältere Personen kaum Chancen haben, aufgenommen zu werden.

Ganz so strikt wird das bei den Zahnzusatzversicherungen nicht gehandhabt, dennoch müssen die Fragen zum Status Quo des Gebisses umfassend und ehrlich beantwortet werden, damit die Zahnzusatzversicherung im Ernstfall nicht vom Vertrag zurücktreten kann. Und Leistungsausschlüsse – z. B. für fehlende Zähne – sind der Regelfall.

Krankenzusatzversicherung

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