Thomas Brummer
Ein Beitrag von Thomas Brummer, 06.02.2014

Hausratversicherung Richtig versichert bei Wohnungseinbruch

Die Zahl der Wohnungseinbrüche nimmt weiter zu. Mit den richtigen Vorkehrungen und einer Hausratversicherung, können sich Familien viel Geld und Ärger sparen.
Hausratversicherung Richtig versichert bei Wohnungseinbruch

Hausratversicherung zahlt: Balkontüren sind ein leichtes Spiel für Einbrecher

Nach „ruhigeren“ Zeiten in den frühen 2000er Jahren, steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2010 stark an. Kriminelle gehen gerade im Winter auf Beutejagd. „Einbrecher steigen nicht nur nachts und zu Urlaubszeiten in Häuser ein. Häufig geschieht dies gerade dann, wenn die Bewohner nur mal kurz weg sind. Die Täter haben es eilig und nutzen jede günstige Gelegenheit“, berichtet die Polizei in Nordrhein-Westfalen. Die Polizei tappt dabei häufig im Dunklen, umso wichtiger ist es, geeignete Vorkehrungsmaßnahmen zu treffen. Dazu zählt in erster Linie eine Hausratversicherung.

Hausratversicherung für weniger als acht Euro

Im Falle eines Einbruchs erhalten Opfer eine Entschädigung aus der Hausratversicherung, wenn sie der Gesellschaft den Polizeibericht und Fotos vorlegen. In aller Regel sind Schäden bis zu 52.000 Euro in der Police abgedeckt. Eine Hausratversicherung ist dabei für jede Familie erschwinglich. Schon für weniger als 100 Euro jährlich, also nicht einmal acht Euro im Monat, könnten Familien eine 80 Quadratmeterwohnung absichern. Kleinere Wohnungen sind günstiger, da sich der Beitrag zum Beispiel an der Wohnungsgröße orientiert. Bei der Berechnung spielen aber auch Faktoren wie die Lage der Wohnung, die gewählte Versicherungssumme und die sogenannte Schadensvorgeschichte eine Rolle. Anbieter wie die degenia, die Hanse Merkur, aber auch die DEVK sowie die Swiss Life sind beim Rennen um die günstigste Absicherung ganz weit vorne dabei. Machen Sie selbst den Test mit unserem speziellen Rechner für Hausratversicherungen:

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Ist eine Hausratversicherung überhaupt notwendig?

Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen ist äußerst gering. Sie betrug in Deutschland nach einer Studie des Bundeskriminalamts im Jahr 2012 nur 15,7 Prozent – unwesentlich höher als 1995. Die angerichtete Schadenshöhe hat sich dagegen gravierend erhöht, da die meisten Haushalte teure Computer, Fernseher und Smartphones besitzen. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat sich die Schadenssumme im Vergleich zu 1998 um knapp 60 Prozent erhöht. Familien sind also gut beraten, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie ihre eigenen vier Wände vor Langfingern sicher machen. Eine Hausratversicherung ist der Anfang, um die finanziellen Folgen abzusichern. Die richtigen Riegel an Tür und Tor, können aber versuchen die Einbrecher erst überhaupt nicht ins Haus zu lassen.

Zeitschaltuhr und Stangenverriegelung

„Viele Häuser und Wohnungen sind nicht ausreichend gegen Einbruch gesichert“, bestätigt Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung. Dabei gibt es, einfache Mittel, um Einbrechern das Handwerk zu legen. Beispielsweise eine Zeitschaltuhr, bei der man die Beleuchtungen für Küche und Wohnzimmer unterschiedlich programmiert, um so den Verdacht zu erwecken, die Wohnung sei bewohnt. Ebenso können Familien Sicherungsstangen anbringen, die nicht einmal vom Vermieter genehmigt werden müssen. Etwas aufwendiger ist dagegen eine Stangenverriegelung, hierzu muss auch der Eigentümer seine Zustimmung geben.

Was tun, wenn eingebrochen wurde?

Wenn dann doch der Fall der Fälle eintritt, sollten Familien einiges beachten.
Gelsparen.de hat für Sie die wesentlichen Schritte zusammengefasst:

1. Sofort die Polizei verständigen; falls sich die Einbrecher noch in der Wohnung befinden könnten, am besten per Handy
2. Sich den Tätern auf keinen Fall in den Weg stellen
3. Nach dem Einbruch: Nicht aufräumen und alles wegputzen, sondern erst Bilder von der Wohnung machen, eine „Stehlgutliste“ anfertigen und der Polizei vorlegen
4. Die Hausratversicherung kontaktieren, Fotos und die Stehlgutliste aushändigen und eventuell einen Sachverständigen der Gesellschaft vorbeikommen lassen, um die Schadenshöhe zu dokumentieren
5. Kaputtes Schloss austauschen

Liebe Leserinnen und Leser,

Thomas Brummer mein Name ist Thomas Brummer. Ich studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Augsburg und war währenddessen als Werkstudent bei der LV 1871 und der Hypovereinsbank tätig. Im Anschluss schrieb ich für das Anlegermagazin Der Aktionär.

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