Florian Junker
Ein Beitrag von Florian Junker, 26.05.2014

Renovierung Bad für die Hälfte sanieren

Bad sanieren oder neu gestalten, das kann für Familien teuer werden. Dabei geht es viel günstiger: So sparen Sie 50 bis 70 Prozent Renovierungskosten.
Renovieren Modernisieren Wellnessoase

Bäder, wie von Duravit, können ein Badezimmer zum Wohlfühl-Tempel machen

Wie viel kostet ein neues Badezimmer oder es zu sanieren? Dafür gibt es eine eher ernüchternde Faustregel: So viel wie ein Kleinwagen. Bei der kleinsten Fahrzeugklasse kommen Familien auf rund 10.000 Euro. Wer lieber einen eher gehobeneren Standard bevorzugt, muss bereits 15.000 Euro oder sogar bis zu 25.000 Euro hinblättern. Selbst mit diesen Kosten, die eine Familienkasse meist nicht so einfach aus dem Ärmel schütteln kann, spielt man immer noch nicht in der Top-Liga der Badezimmer mit. Viele Familien müssen diese Rechnungen für das Sanieren bei einer Bank finanzieren und dafür einen Kredit aufnehmen, den sie montlich abstottern müssen. Es geht aber auch viel günstiger, wenn Sie nicht auf die üblichen Tricks in der Branche reinfallen!

Hier lesen Sie drei Tipps, um bei der Badsanierung richtig viel Geld zu sparen:

1. Sanierung fürs neue Bad im Fachgeschäft nur besichtigen

Große Sanitärfachgeschäfte sind ideal, um neue Sanitärobjekte für das erträumte Bad anzusehen und nicht zuletzt auch anzufassen. Nur kaufen sollten Sie die Einrichtung für die Renovierung des neuen Bad dort besser nicht, denn günstig sind sie kaum. Hätten Sie gedacht, dass Sie im seriösen Sanitärfachgeschäft wahrscheinlich für jedes Stück vom Spiegelschränkchen bis zur Badewanne rund doppelt so viel bezahlen, wie im Internet?

Dahinter steckt eine besonders kundenunfreundliches System: In vielen Badeinrichtungshäusern bekommen Sie zunächst noch nicht einmal Preise genannt. Statt dessen müssen Sie erst einen Installateur beauftragen, der Ihnen gerne vom Geschäft empfohlen wird. In der Regel haben diese Spezialisten mit dem Sanitärgeschäft ihre persönliche Provision und mögliche Rabatte ausgehandelt. Lassen Sie sich nicht darauf ein! Suchen Sie besser Ihren eigene Fachmann und nutzen günstigere Preis im Internet, um das Bad zu sanieren.

2. Günstigen Installateur fürs die Badsanierung finden

Wo finden Sie einen guten Installateur, der selbst bestellte günstige Sanitärobjekte für die Badsanierung fachgerecht einbaut? Auch hier bietet das Internet gute Qualität zu günstigen Preisen.
  • Lassen Sie sich von mindestens zwei gut bewerteten Installateuren ein Angebot machen.
  • Klären Sie am besten schon beim ersten Kontakt, dass die Sanitärobjekte für die Badsanierung von Ihnen selbst günstig bestellt werden.
  • Bei einer vor Ort Besichtigung - ohne die ein seriöser Handwerker kein vernünftiges Angebot abgeben kann - sollten Sie auch klären, dass der Installateur eine Liste der benötigten, für Laien "unsichtbaren" Teile (etwa Unterputzinstallationen, Rohre etc.) fürs neue Bad erstellt.

3. Günstige Preise für die Badsanierung im Internet

Wer Hersteller und Produktname eines Wasserhahns oder einer Badewanne kennt, der kann im Internet problemlos selbst günstige Preise vergleichen. Deswegen beim Bummel im Fachgeschäft am besten Herstellerkataloge mitnehmen oder die genauen Artikelbezeichnungen kurz mit dem Handy abfotografieren. Interessante Seiten für günstige Sanitärobjekte sind zum Beispiel megabad.com oder reuter.de.

Die Internet-Angebote für Ihre Badsanierung kommen Ihnen erstaunlich günstig vor? Lesen Sie ganz genau, ob die von Ihnen favorisierte Seite tatsächlich erste Wahl-Ware in Topqualität veräußert. Allerdings sind Preisunterschiede bei Sanitärmarkenwaren von 50 bis 70 Prozent im Vergleich zum Fachgeschäft durchaus möglich und noch kein Grund an der Seriosität des Internetangebots zu zweifeln. Auch wenn die Einrichtung für die Badsanierung finanziert werden soll, lohnt es sich unter dem Strich dank Preisvorteil fast immer auf einen günstigen Ratenkredit statt auf Kombi-Angebot aus dem Fachhandel zu setzen.

Energiesparvorrichtungen für die Badsanierung

Wer sein Bad sanieren will, sollte die Faktoren Heizkosten und Wasserverbrauch im Auge behalten. Sparsame Duschköpfe und Wasserhähne können den teuren Warmwasserverbrauch schnell um 30 Prozent senken und ein WC mit Spartaste signifikant die Wasserrechnung verkleinern. Warmwasser sollte aus ökologischer und ökonomischer Sicht bei mehrköpfigen Familien möglichst nicht mit Strom aufgeheizt werden. Gönnen Sie sich eine elektrische Fußbodenheizung oder einen Handtuchwärmer, sollten Sie möglichst regelmäßig zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln.
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Liebe Leserinnen und Leser,

Florian Junker mein Name ist Florian Junker. Bei geldsparen.de bin für Geldanlage sowie Bauen und Wohnen zuständig. Als dreifacher Familienvater weiß ich aus eigener Erfahrung, wie praxistaugliche Lösungen aussehen müssen.

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Leserkommentare

 

13.07.2016 10:41 Uhr
lena: Geiz um jeden Preis
Kosten hier und da sparen, ob online, am Markt oder direkt vom Hersteller es macht keinen großen unterschied. Als Laie kauft mann gerne mehr als was auch wirklich braucht, man hat Schwierigkeiten beim Transport des Baumaterials und es ist nicht selten das sein PKW Schäden vom Transport trägt. Und es ist noch immer nicht fertig, die last muss abgeladen werden und anschließend in die Wohnung bzw. Haus gebracht werden. Man ist müde und oft hat man keine Zeit und nicht das nötige know-how gewisse Arbeiten selbst zu machen, man fängt irgendwo an und wird nirgendwo fertig. Es bleibt die Arbeit stehen und damit auch der ganze Staub und die Chemie es wird nichts richtig gemacht und die Gesundheit leidet darunter. Davon habe ich genug und habe eine Baufirma beauftragt die Kernsanierung in meinem Badezimmer zu verrichten. Es dauerte keine 7 tage bis die Arbeit getan war, es lief alles nach Plan und ich konnte mir Stress und zeit sparen. Ich weiss genau, dass mein Mann zehn mal länger brauchen würde und das Ergebnis bei weitem schlechter wäre. Was bring sich der ganze Geiz um ein paar Münzen? Unsere Handwerker verlieren ihre Arbeitsplätze und unsere Wirtschaft wird schwach dank unseres immer steigenden Geizes. ich habe mein Badezimmer von Koenig Heinrich sanieren lassen und bin mehr als nur zufrieden. Es ist echt schade das die meisten Leute Heutzutage keinen wert mehr auf die Qualität der Arbeit unserer Heimischen Handwerker legt sondern nur noch ans sparen denken.

19.05.2015 02:30 Uhr
Ümit: der Nachbar vom Fachgeschäft
Ich selber bin im EINZELhandel tätig und verkaufe nichts im Internet: trotzdem sehe ich das Internet nicht als Bedrohung an. Aus dem Grund, dass ich etwas kann, welches das Internet nicht kann. Das verrate ich hier aber nicht, sonst kann es das Internet vielleicht auch.

19.05.2015 02:25 Uhr
Ümit: Sanitär und Bad Ausstattung
bewusst habe ich nicht alles gelesen, und das aus zweierlei Gründen: ich schreibe aus 20 Jahren Erfahrung: 1. Installateure machen sich selber kaputt nicht jetzt aber 90 % der bestehenden Betriebe werden vorraussichtlich nicht mehr eine Übergabe an Nackommen bzw. Firmenübergaben denken können. Z:B: gibts da den Bäcker der Brot backt und den Installateur der Großhändler sein will. Alle die ich kennengelernt habe sind aus mehreren Gründen garn nicht in der Lage HANDEL und DIENSTLEISTUNG unter einen Hut zu bringen. Kurz und übergreifend können wir dieses auch an den KRISEN der BANKEN sehen. Keine Bank hat es je ((korrekt) in fall Installateur wäre das z.B. ein Wasserschaden)) geschafft GELD zu handeln und gleichzeitig zu betreuen. Ich rate jedem Installateur nachhaltig darauf = Finger weg vom Feuer > Arbeit (also Installateur Tätigkeiten) werden immer nötig sein und auch nachgefragt. PUNKT 2: der Grosshandel vs. Internet == das Internet kann mit Bestimmtheit nichts dafür dass der Grosshändler (aus Erfahrungswerten) KURZFRISTIG Gier empfindet; dies resultiert aus dem heraus dass alle (98%) selber Installateure waren und sich so selber vor etlichen Jahren ins eigene Fleisch gebissen haben-ohne es zu wissen. Sehr gerne lasse ich mich auf weitere Gespräche ein bzw. auch Treffen um dem KUNDEN das BESTE und wirklich das BESTE zu bieten. mfg Ümit Y.

06.04.2015 13:12 Uhr
Christian: Erstmal einen Handwerker finden
Ist ja alles schön und gut mit der Vorgehensweise. So weit die Theorie. Das Problem ist nur, dass Sie erstmal einen seriösen Installateur finden müssen, der Ihnen im Internet selbst gekaufte Sanitärobjekte einbaut. Da haben die nämlich gar kein Interesse dran so vorzugehen, da Sie an dem Weiterverkauf der Sanitärobjekte kräftig mitverdienen. Das beschriebene Vorgehen funktioniert also nur bei Einbau in Eigenleistung oder mit jemandem der keine eigene Sanitärfirma hat und dann seine Leistung zumeist schwarz anbietet. Da gibt's dann natürlich auch keine Gewährleistung. Das beschriebene Vorgehen zum Geld sparen klingt in der Theorie also toll, es ist aber andererseits gar nicht so einfach dieser "Masche" zwischen Großhandel und Installateur zu entkommen.


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