Von Horst Peter Wickel, 11.11.2013

Photovoltaikanlage Sechs Tipps gegen Diebstahl

Immer mehr Solarmodule und Wechselrichter werden dreist von Dächern geklaut. Wie Sie sich gegen Diebe schützen können.
Photovoltaikanlage: Sechs Tipps gegen Diebstahl

Viele Anlagen werden geklaut: Bereits bei der Installation können Diebstahlsicherungen eigebaut werden

Jeder zehnte Schaden an einer Photovoltaik-Anlage wird mittlerweile durch Diebstahl verursacht. Deshalb sollten sich auch private Betreiber einer Photovoltaikanlage rechtzeitig um eine Versicherung kümmern. Das rät der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).

Es gibt auch bereits Dienstleister, die an Lösungen arbeiten, um Diebstähle zu vermeiden. "Wir können nicht ausschließen, dass entwendete Solarmodule und Wechselrichter auf Marktplätzen im Internet angeboten werden", sagt Frank Fiedler, Geschäftsführer der Online-Plattform Second-Sol.

Aber mit www.pv-diebstahl.de bietet Second Sol ein Diebstahlregister an, auf dem Wechselrichter und Module mit Typ, Hersteller, Seriennummer und Ort des Diebstahls gemeldet werden können. Mit diesem Register können bestohlene Betreiber und Käufer prüfen, ob die Produkte gemeldet sind.

Experten empfehlen zudem, Module und Wechselrichter zu kennzeichnen: Das können Besitzer beispielsweise mit QR-Sicherheitsetiketten. Markierte Teile verkaufen sich eben schlechter.

So funktioniert der QR-Code für eine PV-Anlage

Dieser QR-Code ist ein Barcode. Über diesen Code auf einem Etikett erfolgt die Zuordnung des Moduls oder des Wechselrichters zu dem Eigentümer. Der QR-Code lässt sich über das Smartphone auslesen. Dazu muss lediglich eine App installiert werden. Wird der Code gescannt, öffnet sich automatisch der Eintrag auf dem Diebstahlregister und zeigt an, wer der Eigentümer ist.

Allerdings lassen sich bereits gute Schutzmaßnahmen bei der Montage der Solarmodule treffen. Diebe wollen vor allem schnell wieder weg sein. Deshalb sollte es denen so schwer wie möglich gemacht werden, die Module überhaupt zu klauen.
Es gibt ein paar gute Diebstahlvorkehrungen:
  • Schrauben mit Einwegantrieben oder codierte Schrauben
  • Innensechskantschrauben mit eingeschlagenen Kugeln: Nach der Montage der Module werden kleine Kugeln in den Innensechskant der Modulbefestigungsschrauben geschlagen. Mit einem normalen Schlüssel sind Sie nicht mehr aufzubekommen. Allerdings braucht der Besitzer dann auch immer den Fachmann.
  • "Überdrehter" Innensechskant: Nach Abschluss der Montage werden die Schrauben überdreht. Die Kanten sind damit abgerundet und lassen sich mit einem normalen Schlüssel ebenfalls nicht mehr lösen.
  • Abgedrehter Schraubenkopf: Der Kopf einer Spezialschraube wird nach Beendigung der Montage abgedreht. Die Demontage ist allerdings dann auch für den Betreiber problematisch.
  • Spezialschrauben mit speziell gestaltetem Kreuzschlitz: Eine weitere Variante ist es, Schrauben zu nehmen, für die auch die Monteure einen Spezialbit brauchen. Zur Demontage muss eine solche Schraube aufgebohrt werden.
  • Füllen der montierten Innensechskantschraube mit Gießharz: Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, Gießharz in die montierten Innensechskantschrauben zu füllen. Hier muss aber ebenfalls die Schraube aufgebohrt werden, wenn eines der Teile ausgetauscht werden muss.

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