Florian Junker
Ein Beitrag von Florian Junker, 05.07.2013

Energiekosten Mit weniger Warmwasser wirklich sparen

Wann lohnt es sich f√ľr eine Familie, Wasser zu sparen - und wann lohnt der Aufwand nicht? Mit welchen drei Ma√ünahmen Sie wirklich Kosten senken k√∂nnen.
Nebenkosten: Wirklich Wasser sparen

Wasser sparen - das können auch Familien

In den K√∂pfen vieler Eltern ist gespeichert: Wasser sparen ist gut f√ľr die Umwelt und schont den Geldbeutel. Das ist leider so nicht immer richtig, denn im Prinzip ist hierzulande nicht die verbrauchte Wassermenge f√ľr die Umwelt ein Problem, sondern nur die Verunreinigung. Und auch im Geldbeutel bleibt nicht unbedingt viel mehr, nur weil der Wasserz√§hler weniger anzeigt.

Der Hintergrund: Der Aufwand der Wasserversorger f√ľr die Reinigung weniger durchgesp√ľlter Abfl√ľsse und Kan√§le frisst oft den Spareffekt wieder auf. Das zeigt sich zum Beispiel auch daran, dass zwar deutsche Haushalte im Schnitt laut dem Wasserwirtschaftsbranchenverband BDEW nur noch etwas √ľber 122 Liter t√§glich pro Person verbrauchen und damit rund 25 Liter weniger als im Jahr 1990.

Die Wasserkosten stiegen aber im gleichen Zeitraum trotzdem von Jahr zu Jahr, denn hier muss auch der steigende Aufwand f√ľr die Wasserversorger miteingerechnet werden. Au√üerdem ist zu wenig laufendes Wasser auch ein Gesundheitsrisiko.
 

1. Sparen Sie warmes Wasser

Wirklich sparen und die Umwelt schonen k√∂nnen Familien, wenn sie weniger warmes Wasser verbrauchen. F√ľr warmes Wasser zahlt eine vierk√∂pfige Familie einige hundert Euro im Jahr allein f√ľr die Heizenergie, der Wasserpreis selbst f√§llt da kaum ins Gewicht. Wird zum Beispiel in einer Mietwohnung mit einem Strom beheizten Durchlauferhitzer warmes Wasser erzeugt, sollten Sie mit Kosten von 650 Euro im Jahr rechnen. Besser dran sind Familien, die mit Gas √∂der √Ėl heizen, aber auch hier kostet allein das Erw√§rmen des Wassers 270 bzw. 405 Euro j√§hrlich.
Konkret hei√üt das: Investieren Sie lieber in einen f√ľnf Euro teuren Durchflussbegrenzer f√ľr die Dusche, der schnell ein Viertel Warmwasser und damit auch viele Euro einspart, als sich mit Ihren Kindern dar√ľber zu streiten, ob sie das kalte Wasser beim Z√§hneputzen laufen lassen.

2. Sparen Sie an den Abwasserkosten

Egal ob die Kinder mit dem Schlauch im Garten herum spritzen oder die Blumen auf dem Balkon gegossen werden - auch in diesen F√§llen zahlen Familien in aller Regel f√ľr jeden Liter Wasser, obwohl er im Erdreich versickert, Abwassergeb√ľhren. Denn die werden meist einfach √ľber den Wasserverbrauch berechnet, egal wie viel tats√§chlich zur√ľck in die Kanalisation flie√üt.

Familien mit Garten sollten deswegen bei ihrem Wasserversorger nachfragen, ob es die M√∂glichkeit eines extra "Gartenwasserz√§hlers" gibt und was das kostet. Denn ist der einmal installiert, muss f√ľr dort entnommenes Wasser keine Abwassergeb√ľhr mehr bezahlt werden. In aller Regel rechnet sich das bereits nach ein oder zwei Jahren und spart dann jeden Sommer wahrscheinlich einige Euro mehr, als beim Gie√üen ein wenig mit Wasser zu geizen.

3. Sparen Sie Strom statt Wasser

Kaufen Sie heute neue Ger√§te wie Geschirrsp√ľler oder Waschmaschine, werden die in aller Regel mit der Sparsamkeit bei Wasser und Strom beworben. Nat√ľrlich gibt es da einen Zusammenhang, denn je weniger Wasser erw√§rmt werden muss, desto geringer ist auch prinzipiell der Stromverbrauch.

Wenn Sie sich aber zwischen zwei √§hnlichen Ger√§ten entscheiden m√ľssen, macht es¬† √∂konomisch und wahrscheinlich auch √∂kologisch mehr Sinn, auf den Stromverbrauch zu achten. Familien, die dazu noch regelm√§√üig zum g√ľnstigsten Stromanbieter wechseln, k√∂nnen nochmal sparen und eventuell sogar noch mit gr√ľnem Strom zus√§tzlich die Umwelt schonen.
Fazit: Wenn Ihre Familie die obigen Sparm√∂glichkeiten ausgenutzt hat und sich die Eltern sicher sind, dass ein paar Liter weniger nicht gleich zur Verstopfung der Abfl√ľsse f√ľhren, dann k√∂nnen Sie in diesen zwei Bereichen noch signifikant Geld durch niedrigeren Verbrauch von Wasser sparen.

Deutsche Haushalte verbrauchen statistisch rund ein Drittel des Wassers in Bad und Dusche und ein weiteres Drittel f√ľr die Toilette. Ein Streit mit den eigenen Kindern zum Thema Wasser sparen lohnt sich also besonders beim Thema "Kurz duschen statt Baden" und "Spartaste f√ľr das kleine Gesch√§ft".
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Liebe Leserinnen und Leser,

Florian Junker mein Name ist Florian Junker. Bei geldsparen.de bin f√ľr Geldanlage sowie Bauen und Wohnen zust√§ndig. Als dreifacher Familienvater wei√ü ich aus eigener Erfahrung, wie praxistaugliche L√∂sungen aussehen m√ľssen.

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