Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 08.10.2015

Krankenkasse Betriebskrankenkassen im Preis-Leistungs-Check

Im Test zu Preis und Leistung von insgesamt 91 gesetzlichen Krankenkassen, schnitten die Betriebskrankenkassen (BKK) besonders gut ab.
Krankenkasse Betriebskrankenkassen im Preis-Leistungs-Check

Die ambulanten Kuren finden in staatlich anerkannten Kurorten statt. Sie werden deshalb umgangssprachlich auch als "Badekuren" bezeichnet und dauern in der Regel bis zu drei Wochen

Anders als privat Versicherte, können gesetzlich Krankenversicherte ihre gesetzliche Krankenkasse regulär alle 18 Monate ganz einfach und ohne Nachteile wechseln. Sie haben dabei die Qual der Wahl, denn seit Anfang des Jahres sind die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse nicht mehr gleich. Aktuell schwanken die Beiträge zwischen 14,6 und 15,9 Prozent vom Bruttoeinkommen. Aber, wer nur auf den Preis schaut, zahlt eventuell an anderer Stelle drauf. Denn die gesetzlichen Krankenkassen haben die Möglichkeit attraktive Zusatzleistungen, wie Zuschüsse zur professionellen Zahnreinigung, Naturheilverfahren, Extras bei der Vorsorge, attraktive Bonusprogramme und vieles mehr, anzubieten. Extraleistungen, die ebenfalls bares Geld sparen. Eine Orientierung bieten hier unabhängige Vergleichsrechner und verbraucherorientierte Tests.


Krankenkassen-Test: Von den 15 besten Krankenkassen sind 11 BKKs


Aktuell hat das unabhängige Branchenportal Krankenkasseninfo.de sämtliche 91 in Deutschland allgemein geöffnete gesetzliche Krankenkassen aus Sicht des Kunden getestet und dabei vor allem die Bereiche Zusatzbeitrag, freiwillige Zusatz- und Mehrleistungen, Kundenservice oder auch Qualität der Bonusmodelle unter die Lupe genommen.

Dabei gelangten vor allem Betriebskrankenkassen (BKKs) auf die ersten Ränge: Allein auf den ersten 15 Plätzen sind neun BKKs vertreten. Bei den besten fünf Krankenkassen mit Topnote 1,0, sind drei BKKs: die Actimonda Krankenkasse, die BKK Scheufelen, und die BKK Exclusiv, aber auch die Innungskrankenkasse IKK Brandenburg und Berlin sowie die AOK Plus.

Wehrmutstropfen: Von den fünf am besten bewerteten Krankenkassen ist nur eine bundesweit geöffnet, die Actimonda Krankenkasse. Die anderen zwei BKKs, die Innungskrankenkasse und die AOK Plus sind jeweils nur für bestimmte Regionen zugelassen, an denen man seinen Wohnsitz haben muss, um dort Mitglied werden zu können. Topnote plus bundesweite Öffnung bieten, nach der Actimonda Krankenkasse, erst wieder die HEK auf Platz sieben, die BKK VBU auf Platz neun, die hkk auf Platz 13 sowie die BKK Gildemeister Seidensticker auf Platz 14.
Krankenkasse

Die Top 5 im aktuellen Krankenkassentest

Krankenkasse

geöffnet in

Testnote 9/2015

Actimonda Krankenkasse

bundesweit

1,0

BKK Scheufelen

Baden-Württemberg

1,0

BKK Exclusiv

NRW, Schlesw.-Holst., Meckl.-Vorp., Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt

1,0

IKK Brandenburg und Berlin

Berlin, Brandenburg

1,0

AOK Plus

Sachsen, Thüringen

1,0

Quelle: Krankenkasseninfo.de

DAK, Barmer und Co im Test auf den mittleren Rängen


Einige große Krankenkassen, wie etwa die DAK, Barmer GEK sowie einige AOKs, die Millionen von Mitgliedern haben, landeten im Test dagegen eher im Mittelfeld. Deutschlands größte Krankenkasse, die Techniker Krankenkasse, konnte sich im Test dagegen mit der Note 1,4 relativ weit oben auf Platz 18 platzieren.
 

Wenig Service und Zusatzleistungen bei den Test-Verlierern


Allerdings zeigt der Test auch: Nicht alle Betriebskrankenkassen sind automatisch gut. Schlusslichter, mit den schlechtesten Noten im Test, sind nämlich die Debeka BKK mit der Note 3,1 sowie die TUI BKK mit Note 3,0. Abzüge gab es bei diesen Betriebskrankenkassen aufgrund des Mangels an Geschäftsstellen sowie die schlechte Erreichbarkeit. Die Debeka BKK verfügt zum Beispiel nur über eine einzige Geschäftsstelle und ist telefonisch nur während der normalen Geschäftszeiten erreichbar. Im Bereich Kinder konnte kein einziger Stern vergeben werden. Dasselbe gilt für den Bereich Pflege/Haushaltshilfe. Hier gibt es keine einzige Extraleistung über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus. Auch im Bereich Schwangerschaft und Naturheilverfahren werden kaum Extras geboten.
 

Beitrag runter - Leistung rauf


Wer hier versichert ist, sollte sich überlegen zu einer Krankenkasse zu wechseln, die für weniger Geld deutlich mehr Leistungen anbietet. Bei einem Wechsel von der Debeka BKK zum Beispiel zu der bundesweit geöffneten hkk Krankenkasse, spart ein Versicherter mit einem Bruttoeinkommen von 3.000 Euro satte 180 Euro pro Jahr. Zusätzlich erhalten Sie bei dieser Krankenkasse kostenlose Extras, wie zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, homöopathische und osteopathische Behandlungen sowie eine Ärztehotline  an sieben Tagen der Woche, unter der Sie medizinische Fragen bis 24 Stunden täglich telefonisch klären können.

In fünf Minuten zur besseren Krankenkasse

 

Ihre bisherige Krankenkasse können Sie übrigens in nur wenigen Minuten wechseln. Suchen Sie sich dazu im Geldsparen-GKV-Rechner einfach Ihre neue Wunsch-Krankenkasse aus. Klicken Sie dort auf das Feld „Mitgliedsantrag“. Jetzt öffnet sich ein PDF. Dort finden Sie einen Vordruck für die Kündigung Ihrer alten Krankenkasse sowie den Mitgliedsantrag für die neue. Füllen Sie erst die Kündigung aus und schicken Sie diese an die alte Kasse. Innerhalb von vier Wochen erhalten Sie eine Kündigungsbestätigung. Diese schicken Sie dann – zusammen mit dem ausgefüllten Mitgliedsantrag  - an die neue Kasse – fertig. Nach der gesetzlichen Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende können Sie bei Ihrer neuen Wunschkrankenkasse Beitrag sparen und bessere Leistungen genießen.

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Leserkommentare

 

02.01.2016 12:21 Uhr
liebschen: gesetzl kk
fein wäre es, die tatsächl. leistungsunterschiede parallel zum gesamt-kassenbeitrag darzustellen. die kostenlose ausländische krankenvers.- und die diversen mediz. badekuren fehlen immer in den Übersichten


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