Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 03.03.2014

Zahnersatz Wann lohnen sich einteilige Implantate?

Implantate aus einem Stück sind günstig. Wann es Sinn macht auf einteilige Implantate zu setzen und wann man besser zur zweiteiligen Variante greifen sollte.
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Implantate gibt es grundsätzlich in ein- und zweiteiliger Ausführung. Standard ist das zweiphasige Implantat. Es besteht aus dem eigentlichen Implantat, das in den Knochen eingebracht wird und einem Aufbau, in der Fachsprache auch Abutment genannt. Das ist eine Art Verbindungsstück, das - nach der Einheilungsphase - auf das Implantat aufgeschraubt wird und das Implantat mit der sichtbaren Krone verbindet.

Vorteile einteiliger Implantate

Bei der sogenannten einphasig-einteiligen Variante ist das Aufbauteil bereits in das Implantat integriert - also aus einem Guss - und ragt nach der Operation etwas aus dem Kiefer heraus. Nach der Einheilungszeit kann die Krone dann – ohne weitere Maßnahmen - direkt auf dem Implantat befestigt werden. „Einphasig-einteilige Implantate sind etwas günstiger als zweiphasige, da die Kosten für das Abutment sowie die Kosten für die Freilegungs-Operation wegfallen. Vorteilhaft ist auch, dass zwischen Abutment und Implantat kein Spalt besteht.“, erklärt Prof. Germán Gómez-Román, Oberarzt am Zentrum für Zahn, Mund-, und Kieferheilkunde der Universitätsklinik Tübingen und Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI).

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Nachteile einteiliger Implantate

Ein wesentlicher Nachteil hingegen ist, dass durch das fehlende Abutment die Krone nicht immer optimal ausgerichtet werden kann. Das spielt eine große Rolle für die Funktion und ist vor allem auch wichtig für eine ansprechende Ästhetik. Dazu Implantat-Experte Gómez-Román „Im zahnlosen Unterkiefer kann man auch einphasig-einteilige Systeme einsetzen, im Frontzahnbereich des Oberkiefers würde ich aber eher davon abraten. Man bringt damit in der Regel kaum oder nur selten ein ästhetisch zufriedenstellendes Ergebnis hin“. Im sichtbaren Bereich des Kiefers sollte man also nicht sparen, sondern möglichst auf zweiteilige Implantate setzen. Sie sind zwar etwas teurerer, als die einteiligen Modelle, lassen aber Feineinstellungen zu, was für ein natürliches Aussehen und eine gute Funktion sehr wichtig ist.

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