Annette Jäger
Ein Beitrag von Annette Jäger, 09.12.2014

G√ľnstige Medikamente Geld sparen in der Apotheke

Trotz Rezept m√ľssen f√ľr Medikamente h√§ufig Zuzahlungen berappt werden. So k√∂nnen Sie in der Apotheke Geld sparen:
Krankenkasse Krankenversicherung Medikamente Zuzahlung Finanzportal Biallo.de

Mit diesen Argumenten können Familien versuchen, die Medikamentenzuzahlungen zu reduzieren

F√ľr die Massage, die Krankengymnastik und das Rezept vom Arzt m√ľssen gesetzlich Versicherte h√§ufig Zuzahlungen leisten. Bei Medikamenten sind zehn Prozent vom Abgabepreis, mindestens f√ľnf, maximal zehn Euro pro Arzneimittel, f√§llig. Vor allem chronisch Kranke m√ľssen also √ľber das Jahr gerechnet viel Geld berappen. Nur Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sind befreit. Bei nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten gilt eine Befreiung von Zuzahlungen nur bis zum zw√∂lften Lebensjahr.

Krankenkassen schließen Rabattverträge

Viele Krankenkassen schlie√üen mit Pharmaherstellern Rabattvertr√§ge. Die Apotheken sind verpflichtet, diese g√ľnstigeren Produkt zu verkaufen. Zuzahlungen werden so reduziert. Da die Rabattvertr√§ge meist auf zwei Jahre befristet sind, erhalten Versicherte in der Apotheke also h√§ufig Medikamente anderer Hersteller, die aber gleichwertig sind. Gibt es keinen Rabattvertrag zwischen Krankenkasse und Hersteller, sollten Kunden in der Apotheke nach einem zuzahlungsbefreitem Medikament fragen. Der Apotheker ist sogar verpflichtet, eines der drei preisg√ľnstigsten Medikamente abzugeben, sofern es eine Alternative zum Originalpr√§parat gibt. Viele sogenannte Generika – wirkstoffgleiche Kopien eines Medikaments – sind erheblich g√ľnstiger und oft komplett von Zuzahlungen befreit. Eine Liste von derzeit √ľber 10.000 zuzahlungsbefreiten Arzneimitteln wird vom Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen st√§ndig aktualisiert: www.gkv-spitzenverband.de.
Krankenkasse

Sparen in der Apotheke

So k√∂nnen Familien bei Zuzahlungspflichtigen Medikamenten sparen:¬†Beispiel: Bei einer Gruppe wirkstoffgleicher Medikamente kostet das teuerste 100 Euro, das g√ľnstigste 50 Euro. Der Anteil der Zuzahlungen reduziert sich beim Kauf des g√ľnstigsten Medikaments und der Paptient kann sich rund f√ľnf Euro sparen. Kunden sollten ihren Apotheker danach fragen. Verordnet der Arzt ohne medizinische Notwendigkeit ein Medikament, f√ľr das zur Zuzahlung noch ein Aufpreis f√§llig wird, sollte man ihn fragen, ob dies wirklich notwendig ist. Wenn ja, dann kann der Versicherte versuchen, bei der Krankenkasse eine Reduzierung der Kosten auszuhandeln.

Wie viel Zuzahlung anfällt und welche Freibeträge gelten

Zwei Prozent der j√§hrlichen Bruttoeinnahmen (ein Prozent bei chronisch Kranken) m√ľssen Versicherte im Jahr an Zuzahlungen aufbringen. Pro Kind gilt ein Freibetrag von 7.008 Euro, f√ľr Ehe- oder Lebenspartner 4.977 Euro. So muss eine Familie mit zwei Kindern und einem Bruttoeinkommen von 50.000 Euro im Jahr 619,75 Euro an Zuzahlungen f√ľr die gesamte Familie leisten, ein chronisch Kranker 309,87 Euro. Wer mehr bezahlt, zum Beispiel wegen eines Krankenhausaufenthalts, kann sich den Mehrbetrag von der Krankenkasse erstatten lassen.
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Annette Jäger mein Name ist Annette Jäger. Ich schreibe √ľber Gesundheit, Versicherungen und Soziales auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de. Ich habe Neuere Geschichte studiert und bin seit 1993 als Journalistin t√§tig.

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