Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 19.08.2014

Krankenkasse Kostenfalle Zahnspange

Über die HĂ€lfte der Kinder in Deutschland trĂ€gt eine Zahnspange. In welchen FĂ€llen die Krankenkasse zahlt und welche Kosten man selbst aufbringen muss.
Krankenkasse Kostenfalle Zahnspange

Geld fĂŒr ein schönes LĂ€cheln: Krankenkasse zahlt Teile der Zahnspange

Zahnfehlstellungen und Kieferfehllagen nehmen immer mehr zu. Einen Grund sehen Wissenschaftler darin, dass unser Kiefer evolutionsbedingt immer kleiner wird. Die Anzahl der ZĂ€hne aber bleibt gleich. Das fĂŒhrt zwangslĂ€ufig zu Platzproblemen, so dass sich ZĂ€hne am Kieferbogen verdrehen, kippen und nach innen oder nach außen wachsen. Eine Zahnspange ist dann hĂ€ufig notwendig. Diese ist jedoch mit hohen Kosten verbunden, die Krankenkasse ĂŒbernimmt Kosten nur in festgelegten FĂ€llen.

Zahnspange: Geldsparen durch PrÀvention

Viele Fehlstellungen sind hausgemacht - PrĂ€vention spart Ihnen und den Krankenkassen Geld. Lang andauerndes Daumen- und Schnullerlutschen sowie Zungen- und Lippenpressen, Wangenbeißen, NĂ€gelkauen und ZĂ€hneknirschen verformen den Kiefer und können ebenfalls zu massiven Zahnfehlstellungen fĂŒhren. Auch der frĂŒhzeitige Verlust von MilchzĂ€hnen kann sich negativ auf das bleibende Gebiss auswirken, da wichtige Platzhalter fehlen.

Zahnspange: Die Krankenkasse zahlt nicht in jedem Fall

Schiefe ZĂ€hne sehen aber nicht nur unschön aus, sie fĂŒhren auch zu gesundheitlichen Problemen, wenn sie beim Kauen, Schlucken, Atmen oder Sprechen behindern. Deshalb beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen in vielen FĂ€llen auch an den Kosten fĂŒr eine kieferorthopĂ€dische Behandlung. Bis 2002 haben die Krankenkassen noch sĂ€mtliche Kosten ĂŒbernommen, inzwischen ist das nur noch der Fall, wenn bestimmte medizinische Voraussetzungen, sprich Indikationen, vorliegen.

Zahnspange: Beteiligung der Krankenkasse nach Schweregrad

Ausschlaggebend fĂŒr die Beteiligung der Krankenkasse an den Kosten ist seit 2002 vor allem der Schweregrad der Fehlstellung. Der Gesetzgeber hat dazu insgesamt fĂŒnf kieferorthopĂ€dische Indikationsgruppen (KIG) festgelegt, von leicht bis extrem schwer. Erst ab Stufe drei ĂŒbernimmt die Krankenkasse die Kosten der Behandlung. Bei leichteren Fehlstellungen, wie in Stufe eins und zwei, muss eine kieferorthopĂ€dische Behandlung aus eigener Tasche bezahlt werden. Den KIG stellt der KieferorthopĂ€de bei der Eingangsuntersuchung fest. In der Regel ist er es auch, der den Antrag auf KostenĂŒbernahme bei der Krankenkasse stellt.
 
Zum großen Krankenkassen-Check

Zahnspange: Krankenkasse zahlt erst im spÀten Zahnwechsel

Eine kieferorthopĂ€dische Behandlung, hĂ€ufig via Zahnspange, beginnt in der Regel im Alter von etwa neun bis elf Jahren in der Zeit des spĂ€ten Zahnwechsels, wenn die hinteren BackenzĂ€hne durchbrechen. In diesem Alter gilt die Behandlung als besonders sinnvoll und effektiv. Denn die meisten bleibenden ZĂ€hne sind schon da und der Kiefer ist noch im Wachstum. SelbstverstĂ€ndlich ist auch bei erwachsenen Personen ĂŒber 18 Jahren noch eine Korrektur möglich.

Sie ist jedoch schwieriger durchzufĂŒhren, da das Kieferwachstum bereits abgeschlossen ist. Hier zahlt die Krankenkasse in der Regel nicht. Nur in AusnahmefĂ€llen, wenn zum Beispiel ganz schwerwiegende Fehlstellungen vorliegen, werden Kosten von der Krankenkasse ĂŒbernommen. Ähnlich sieht das auch bei sehr jungen Patienten aus, die noch viele MilchzĂ€hne haben.

Zahnspange: Kosten der Behandlung

Eine kieferorthopĂ€dische Behandlung ist langwierig und dauert meist ĂŒber mehrere Jahre. Die Kosten sind dabei so unterschiedlich, wie die Behandlung selbst. Die Therapie mit einer losen Zahnspange ist deutlich gĂŒnstiger, als die mit einer festen Zahnspange. Nicht selten werden aber innerhalb einer Therapie auch beide Methoden miteinander kombiniert. Welche Zahnspange wie lange genau erforderlich ist, muss der behandelnde KieferorthopĂ€de entscheiden.

Zahnspange kostet mehrere Tausend Euro

Alles in allem muss man aber mit einer Summe von mehreren Tausend Euro rechnen. Davon ĂŒbernimmt die gesetzliche Krankenkasse 80 Prozent. FĂŒr die restlichen 20 Prozent mĂŒssen die Eltern erstmal in Vorkasse treten. Wird die Therapie mit der Zahnspange erfolgreich abgeschlossen, erhĂ€lt man das Geld am Ende der Behandlung wieder von der Krankenkasse zurĂŒck. Die Krankenkassen wollen so einen gewissen Druck ausĂŒben, damit der Patient bei der Behandlung auch ausreichend mitwirkt und die verordnete Spange regelmĂ€ĂŸig trĂ€gt.

Zahnspange: Die Krankenkasse bietet die Standardlösung

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass die gesetzliche Krankenkasse ausschließlich fĂŒr eine Therapie aufkommt, die wirtschaftlich, ausreichend und zweckmĂ€ĂŸig ist. Bei der kieferorthopĂ€dischen Behandlung entspricht das einer Versorgung mit einfachen Metallbrackets, die fĂŒr alle ZĂ€hne gleich groß sind sowie Stahlbögen, die mit Gummis befestigt werden.

Zusatzleistungen werden nicht von der Krankenkasse ĂŒbernommen

Ähnlich wie beim Zahnersatz, gibt es natĂŒrlich auch bei der kieferorthopĂ€dischen Therapie eine Reihe an Möglichkeiten, die fĂŒr mehr Tragekomfort und kĂŒrzere Behandlungszeiten sorgen, die als schonender und weniger schmerzhaft gelten oder die einfach nur optisch besser aussehen. Diese Zusatzleistungen werden allerdings nicht von der Krankenkasse ĂŒbernommen. FĂŒr die Ärzte sind sie dafĂŒr ein willkommener Zusatzverdienst.

FĂŒr Eltern ein echtes Dilemma: Denn auf der einen Seite möchten Eltern ihrem Kind natĂŒrlich die bestmögliche Behandlung zukommen lassen, auf der anderen Seite sind Zusatzkosten im dreistelligen Bereich fĂŒr viele Familien finanziell einfach nicht drin – vor allem, wenn gleich mehrere Kinder eine Zahnspange benötigen.

Festsitzende Zahnspange kann teuer werden

WĂ€hrend bei herausnehmbaren Lösungen kaum Zusatzkosten zu erwarten sind, können die Kosten bei der Behandlung mit einer festsitzenden Zahnspange rasch in die Höhe schnellen. So können Zusatzkosten bei den sogenannten Brackets, das sind die KlebeplĂ€ttchen, die auf den Zahn geklebt werden, auf einen zukommen. Anders als die von den Krankenkassen unterstĂŒtzten Modelle, werden die Brackets kleiner und flacher angeboten, in Kunststoff- sowie KeramikausfĂŒhrung oder auch selbstligierend, das heißt selbsthaltend ohne die Gummis. Ähnliches gilt auch fĂŒr die Bögen. Die Krankenkasse sieht hier lediglich Stahlbögen vor.

Angepriesen werden aber auch hochelastische Bögen aus Nitinol – einer Nickel-Titan-Mischung - die spannungsfreier und komfortabler arbeiten sollen. Auch spezielle Pflege-, Hygiene- und Erhaltungsmaßnahmen, wie die professionelle Zahnreinigung und Fluoridierung beim KieferorthopĂ€den, die GlattflĂ€chenversiegelung der ZĂ€hne sowie sogenannte Langzeit-Retainer, die im Anschluss an die Behandlung das erzielte Ergebnis konservieren sollen, werden von der Krankenkasse nicht ĂŒbernommen und mĂŒssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

Auch Krankenkassen-Zahnspangen bringen Erfolg

Dr. Uwe Niekusch, Beratungszahnarzt bei der Patientenberatung des Gesundheitsamtes Rhein-Neckar-Kreis und Lehrbeauftragter der UniversitĂ€tsklinik Heidelberg hat regelmĂ€ĂŸig mit Patienten zu tun, bei denen das Geld nicht so locker sitzt und, die ihn um Rat zum Thema Eigenleistungen bitten. Er betont: “Was die gesetzlichen Kassen in Deutschland bieten, ist in den meisten FĂ€llen ausreichend. Es ist sicherlich nicht alles drin, was technisch machbar und Ă€sthetisch möglich ist, aber man kommt auch mit der Kassenleistung zum Ziel. Vergleichbar, ob man den Weg mit einem Mercedes oder mit einem Golf zurĂŒcklegt.“ 

Zahnspange-Sonderleistung: Kunststoff- und Keramikbrackets

Kunststoff- und Keramikbrackets sorgen vor allem fĂŒr eine ansprechendere Optik wĂ€hrend der Tragezeit, da sie durchscheinend oder zahnfarben sind. Das kann, muss man sich aber nicht leisten. Edelstahlbrackets die von der Krankenkasse unterstĂŒtzt werden, sind optisch wesentlich auffĂ€lliger, erfĂŒllen aber genauso ihren Zweck. „Außerdem muss man wissen, dass Keramikbrackets sehr hart sind und zu SchĂ€den an den ZĂ€hnen fĂŒhren können, Kunststoffbrackets können sich auch verfĂ€rben,“ erklĂ€rt der Zahnexperte.

Zahnspange-Sonderleistung: Selbstligierende Brackets

HĂ€ufig angeboten werden inzwischen auch sogenannte selbstligierende Brackets. Die Bögen halten hier ohne die auffĂ€lligen Gummis. Die Behandlung soll schonender sein und weniger schmerzhaft. Außerdem wird diesen Brackets eine effektivere KrĂ€fteĂŒbertragung durch nahezu Null Reibungsverluste nachgesagt. „Diese Brackets funktionieren gut und sind optisch dezenter,“ erklĂ€rt Niekusch, „ob das Ergebnis mit ihnen allerdings besser ist, als das mit den normalen Edelstahlbrackets, ist wissenschaftlich nicht belegt“.

In einer zahnĂ€rztlichen Doktorarbeit von 2008 an der Heinrich-Heine UniversitĂ€t DĂŒsseldorf
in der das Friktionsverhalten (sprich das Reibungsverhalten) von selbstligierenden im Vergleich zu konventionellen Brackets untersucht wurde, kam der Autor GĂŒven GĂŒrler zu einem eher ernĂŒchternden Ergebnis: „Selbstligierende Brackets als „friktionslos“ zu bezeichnen, stellt sich vor dem Hintergrund dieser Studie als nicht zutreffend heraus.

FĂŒr die Anwendung selbstligierender Brackets spricht allenfalls ein gewisser Handhabungs- und Zeitvorteil.“ Ähnlich Ă€ußerte 2011 auch der österreichische UniversitĂ€tsprofessor Dr. Frank Weiland in der Dezemberausgabe der KieferorthopĂ€die Nachrichten KN: "Der grĂ¶ĂŸte und bis dato auch fast der einzige wissenschaftlich belegte Vorteil der selbstligierenden Brackets ist der Zeitgewinn pro Sitzung: Verglichen zu Gummiligaturen ist das Einligieren eines Drahtes zweimal so schnell fertig, im Vergleich zu Stahlligaturen sogar viermal so schnell."

Zahnspange-Sonderleistung: Hochelastische Nitinol-Bögen

StandardmĂ€ĂŸig wird in der KieferorthopĂ€die mit Stahlbögen gearbeitet, die relativ dick sind und hohen Druck auf die ZĂ€hne ausĂŒben. Das kann zu SchĂ€den an der Zahnwurzel fĂŒhren. Als Alternative hierzu wurden Bögen aus dem Werkstoff Nitinol entwickelt, die zu 55 Prozent aus Nickel und zu 45 Prozent aus Titan bestehen. Sie sind hochelastisch und ĂŒben einen leichteren Druck auf die ZĂ€hne aus. Dieser Druck ist allerdings nicht individuell steuerbar, sondern besteht stĂ€ndig und ist gleichbleibend stark.

Bei Stahlbögen lĂ€sst die Spannkraft mit der Zeit nach. In seiner Habilitationsarbeit von 2001 beschreibt Frank Weiland nun, dass gerade durch diese gleichbleibende Kraft fĂŒr das belastete Gewebe keine ausreichende Erholungsmöglichkeit entsteht – mit der Folge von 140 Prozent grĂ¶ĂŸeren WurzelschĂ€den als bei StahldrĂ€hten mit linear abnehmenden SpannkrĂ€ften.

Zahnspange: Hygiene, Pflege, Schutz - keine Leistung der Krankenkasse

Bei einer festsitzenden Zahnspange ist die Reinigung der ZÀhne durch die Brackets und Bögen erheblich erschwert. Zudem können sich Speisereste besonders leicht verfangen und festsetzen. ZahnspangentrÀger sind also einem erhöhten Kariesrisiko ausgesetzt und sollten unbedingt auf eine penible Zahnhygiene achten.

Dass Teenager dieser Empfehlung nicht immer optimal nachkommen, wissen nicht nur die Eltern. KieferorthopĂ€den empfehlen deshalb einen Schutzlack aus Kunststoff, der vor dem Kleben der Brackets auf die Front der ZĂ€hne aufgebracht wird. Er soll helfen – auch bei mangelnder Zahnhygiene - Karies im Umfeld der Brackets zu verhindern. Diese sogenannte GlattflĂ€chenversiegelung ist allerdings keine Leistung der Krankenkassen und muss aus eigener Tasche bezahlt werden. Genauso ist das mit der professionellen Zahnreinigung beim KieferorthopĂ€den.

Zahnspangen-TrÀger haben Anspruch auf spezielle Versorgung

Die Zahnreinigung wird mehrmals im Jahr empfohlen und kostet je nach Arzt und Umfang zwischen 70 und 100 Euro pro Behandlung. Was viele nicht wissen, Kinder und Jugendliche, die eine Zahnspange tragen, können im Rahmen der Individualprophylaxe auch beim Hauszahnarzt spezielle Maßnahmen in Anspruch nehmen, um die ZĂ€hne gesund zu halten - und das komplett auf Krankenkassen-Kosten. „Kinder mit Zahnspangen, vor allem mit festsitzenden, haben ein höheres Risiko fĂŒr Karies. FĂŒr diese Gruppe ĂŒbernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten fĂŒr die Fissurenversiegelung, die Fluoridierung und fĂŒr eine individuelle Mundhygieneunterweisung,“ erklĂ€rt Niekusch.

Zahnspange-Sonderleistung: Langzeit-Retainer, Krankenkasse zahlt nicht

Sind ZĂ€hne und Kiefer nach langer Behandlung endlich in die richtige Position gebracht, neigen sie leider eine gewisse Zeit lang dazu, sich wieder in die alte Richtung zu bewegen. „Vor allem die FrontzĂ€hne verstellen sich leicht, da sie relativ schwache Wurzeln haben,“ erklĂ€rt Niekusch. Nach Abschluss der aktiven Behandlung, werden deshalb sogenannte Retainer eingesetzt, die fĂŒr maximal zwei Jahre auch von den Krankenkassen bezahlt werden.

Aber auch ĂŒber diesen Zeitraum hinaus können die ZĂ€hne noch minimal wieder zurĂŒckwandern. Viele KieferorthopĂ€den empfehlen deshalb Langzeit-Retainer einzusetzen, um das erzielte Ergebnis auch auf Dauer zu sichern. Dazu wird an der Innenseite der ZĂ€hne ein Draht befestigt, der die ZĂ€hne in ihrer Position hĂ€lt. Dieser Draht verbleibt dort oft ĂŒber mehrere Jahre. „Dass gewisse RĂŒckfalltendenzen bestehen, ist unbestritten.

Allerdings muss man auch bedenken, dass viele Jugendliche - nach Jahren der Behandlung - eine erneute Apparatur im Mund nur schwer akzeptieren. Außerdem ist Zahnreinigung dadurch ĂŒber weitere lange Jahre erschwert“, gibt Zahnexperte Niekusch zu bedenken. Langzeit-Retainer werden von den Krankenkassen nicht erstattet und kosten pro Kiefer mehrere hundert Euro.
Gesamten Vergleich anzeigenFestgeld Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 12 Monate
  Anbieter Zinssatz
Zinsertrag
 
1.
1,00%
100,00
2.
0,90%
90,00
3.
0,85%
85,00
Sämtliche Angaben ohne Gewähr

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Leserkommentare

 

19.10.2016 15:53 Uhr
Verena: Abzocke oder Wahrheit
Wir waren mit unserem Sohn nun schon bei 2 verschiedenen Kieferorthopäden, da uns der erste einen Behandlungsplan vorgelegt hat, der uns über 1500 Euro zusätzlich zu den 20% Kassenvorschuss kosten sollte. Eine kassenärzliche Alternative ist dort gar nicht verfügbar - verfügbar war aber noch die Luxusbehandlung, die nochmal 400 Euro teurer war. Also dachten wir: das kann nicht rechtens sein, es muss immer eine Alternative zur Verfügung stehen und holten uns so einen zweiten Termin bei einer anderen Ärztin. Doch hier dann der Schreck: die Kosten, die uns genannt wurden, wären sowieso schon sehr günstig, bei der anderen würde es noch mehr kosten. Die Alternative, die die Kassen zahlen würden, werden heutzutage gar nicht mehr hergestellt und außerdem hätten diese Dinge Wurzelrisse verursacht. Hä? Werden wir hier in Frankfurt total veräppelt oder stimmt das etwa tatsächlich. Liegen wir so falsch, dass es immer eine Wahlmöglichkeit geben muss zwischen dem was die Kasse zahlen würde und der Behandlung mit Zuzahlung?

06.04.2016 18:09 Uhr
Ina: Ina
Mich würde auch interessieren ob jemand Erfahrung hat mit der kassenzahnspange???bin auch hin und her gerissen!!!!

04.10.2015 17:26 Uhr
Conny: Unglaubliche Mehrkosten
War mit meiner Tochter beim Kieferorthopäden , Abdrücke , Röntgenbilder, Gipsmodell alles im Schnelltempo erledigt. Beim separaten Besprechungstermin dann den Kostenvoranschlag bekommen: Unglaubliche 3700 Euro an Mehrkosten die auf uns zukommen würden. Dazu kommen noch die Kosten von der KK etwa 1600 Euro pro Kiefer, bei 20 % Eigenanteil noch mal 640 Euro zu den Mehrkosten dazu. Bitte wer ist so wahnsinnig das ohne einer Zweitmeinung zu akzeptieren? Wo sind die Krankenkassen und Politiker , die so eine Abzocke verhindern? Unglaublich was hier für Geschäfte gemacht werden. Mit mir nicht! Das allerhärteste war aber vor der Behandlung noch eine Schufaauskunft zu ziehen , ohne vorher etwas zu sagen. Hat doch einen bitteren Beigeschmack und ist für mich überhaupt nicht vertrauenswürdig.

18.07.2015 21:03 Uhr
Priska: Kann es nicht fassen
Meine unteren Vorderzähne sind stark verschoben wegen Platzmangel (was ich täglich zu spüren bekomme, der Druck da unten ist nicht aus zu halten) doch die Krankenkasse will nicht zahlen und sagt das sich mein Kiefer noch entwickeln kann (was sicherlich auch stimmt, wäre es nicht so das meine Mutter genau die gleiche Verschiebungen hat) und jetzt sollen meine Eltern tausende von Euro Zahlen?


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