Annette Jäger
Ein Beitrag von Annette Jäger, 27.06.2013

Familie und Versicherung Neue Situation – höhere Versicherungssumme

Kinder werden geboren, ein Haus gekauft – dann muss man den Versicherungsschutz anpassen. Worauf man bei BU, Unfallschutz und Risiko-LV achten sollte.
Personenpolicen: Neue Lebenssituation – höhere Versicherungssumme

Mit einem Kind ändert sich vieles - auch die Policen müssen angepasst werden

Wer eine Familie gründet, muss auch seinen Versicherungsschutz überdenken. Diese drei Versicherungen sollten auf jeden Fall überprüft werden:

1. Berufsunfähigkeitspolice

Familiensituation: Hat man seit Abschluss der Police eine Familie gegründet, sollte man dringend die vereinbarte Rentenhöhe anpassen, denn in der Regel benötigt man nun mehr an monatlicher Absicherung. Sollte die Police keine Nachversicherungsoption bieten ohne erneute Gesundheitsprüfung, könnte man alternativ eine zweite Police bei einem anderen Versicherer abschließen.

Rentner:
Wer dagegen in Rente geht, kann die Berufsunfähigkeits-Police umgehend kündigen.

Jobwechsel:
Einen Jobwechsel muss man nicht melden. Allerdings kann er relevant sein, wenn man sich selbstständig gemacht hat. Dann ist oft eine Erhöhung der vertraglich vereinbarten Rentenzahlung nötig.

Immobilienkauf: Auch beim Kauf einer Immobilie ist eventuell die Rentenhöhe anzupassen. Denn von dem Betrag wird im Ernstfall auch noch ein Kredit getilgt.
Tipp: Bekommen Sie aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen keine Berufsunfähigkeitsversicherung? Es gibt Alternativen zur BU.

2. Risikolebensversicherung

Familiensituation: Einmal abgeschlossen, kann man die Risikolebensversicherung nicht mehr verändern. Reicht die Versicherungssumme nicht mehr aus, weil man eine Familie gegründet oder eine Immobilie abzuzahlen hat, empfiehlt es sich, eine zweite Police abzuschließen.

3. Unfallversicherung

Familiensituation: Hochzeit oder Kinder sind ein Grund, die Versicherungssumme bei der Police anzupassen – man benötigt nun im Invaliditätsfall mehr Geld als ein Single. Als Faustregel gilt: Ein Familienernährer sollte im Alter von 30 Jahren das fünffache, im Alter von 40 Jahren das vierfache und im Alter von 50 Jahren das dreifache Bruttojahreseinkommen als Versicherungssumme bei einer Unfallversicherung vereinbaren.

Neue Sportart: Sportarten mit Gefahrenpotential sind ein Grund, den Versicherer zu informieren. Es ist nämlich zu klären, ob die Sportart vom Versicherungsschutz erfasst ist.

Jobwechsel: Auch einen Jobwechsel muss man melden. Denn damit kann sich ebenfalls ein erhöhtes Gefahrenpotential ergeben.

Liebe Leserinnen und Leser,

Annette Jäger mein Name ist Annette Jäger. Ich schreibe über Gesundheit, Versicherungen und Soziales auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de. Ich habe Neuere Geschichte studiert und bin seit 1993 als Journalistin tätig.

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