Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 24.01.2012 (Aktualisiert 31.07.2013)

Rezeptfreie Medikamente Kassen erstatten Kosten

Krankenkassen d√ľrfen seit Jahresbeginn auch nicht-verschreibungspflichtige Medikamente erstatten. Was erstattungsf√§hig ist, wie es funktioniert und was sonst noch zu beachten ist.
Rezeptfreie Medikamente:Kassen erstatten Kosten

Krankenkassen m√ľssen nicht unbedingt die Zusatzleistungen anbieten

Seit 1. Januar 2012 erlaubt es der Gesetzgeber den Kassen, auch nicht-verschreibungspflichtige Medikamente zu erstatten. Dazu muss sich der Patient beim Arzt ein gr√ľnes oder ein Privatrezept holen und dieses dann zusammen mit der Kassenquittung bei seiner Kasse einreichen.

Allerdings sollte man sich m√∂glichst vorher bei seiner Kasse erkundigen, ob und in welchem Umfang es f√ľr rezeptfreie Medikamente jeweils Geld zur√ľckgibt. Denn die Kassen d√ľrfen, aber m√ľssen keinesfalls, diesen¬†Zusatz-Service anbieten.

Haarwuchsmittel nicht erstattungsfähig

Auch sind nicht s√§mtliche Medikamente erstattungsf√§hig. So bezieht sich laut Deutschem Apothekerverband (DAV) diese M√∂glichkeit nur auf Arzneimittel, die der Gemeinsame Bundesausschuss nicht ausgeschlossen hat. Life-Style-Produkte, wie Haarwuchsmittel oder bestimmte Appetitz√ľgler, fallen damit in der Regel raus. Hom√∂opathische Pr√§parate, Phytopharmaka sowie anthroposophische Medikamente aber k√∂nnen jetzt von den Kassen bezahlt werden.

Sinupret und Granufink auf Kassenkosten

Noch ist das Gesetz ganz neu und noch sind nur wenige Kassen mit dabei. So zum Beispiel die Hanseatische Ersatzkasse. Hier werden nicht-verschreibungspflichtige Medikamente aus dem Bereich Phytotherapie, Hom√∂opathie und Anthroposophie grunds√§tzlich bis zu 70 Prozent bezahlt. Allerdings nur bis maximal 100 Euro pro Kalenderjahr und Person. Auch die Techniker Krankenkasse bietet den neuen Geld-zur√ľck-Service f√ľr rezeptfreie Medikamente an. Erstattet werden hier sogar 100 Prozent der Kosten von Arzneimitteln aus den Bereichen Phytotherapie, Hom√∂opathie und Anthroposophie. Allerdings ist auch hier die maximale H√∂he auf 100 Euro pro Kalenderjahr und Versicherten beschr√§nkt.

Kasse nicht dabei – trotzdem sparen

Aber auch, wenn die eigene Kasse noch nicht mit dabei ist, kann man sparen. Dazu sollte man sich f√ľr jedes nicht-verschreibungsf√§hige Medikament immer ein gr√ľnes- oder Privatrezept ausstellen lassen und die Kassenquittungen flei√üig sammeln. Bei der Steuererkl√§rung kann man diese Kosten dann als „au√üergew√∂hnliche Belastung“ geltend machen.

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Anja Lang mein Name ist Anja Lang. Ich bin Expertin f√ľr Mobilit√§t, Gesundheit und Vorsorge auf Ihrem Family-Portal. Hier beantworte ich s√§mtliche Fragen rund um die Themen Zuzahlung, Gesundheitsvorsorge, aber auch Autokosten.

Suchen Sie ein bestimmtes Thema?

Artikel Suchen

Oder schreiben Sie mir einfach, wenn Sie eine Frage haben.

Mail

Ich freue mich auf eine Mail von Ihnen

» Autoren von geldsparen.de

Leserkommentare

noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben

Name*

Email*

√úberschrift*

Kommentar

Ziffernfolge
hier eingeben:
neu laden


*Pflichtfelder

 

Foto: Colourbox.de ID:3102

Der Geldsparen-Newsletter

Schon abonniert?

Unser Newsletter versorgt Sie regelmäßig mit aktuellen Themen zu:

Geld
Geld
  Gesundheit
Vorsorge
Wohnen
Wohnen
  Beruf
Beruf/Ausbildung
Internet & Telefon
Internet & Telefon
  Unterwegs
Unterwegs

Anrede

Vorname

Nachname

eMail*

Newsletter (wöchentlich)

Spartipp des Tages (täglich)

Ich erkläre mich mit der Nutzung meiner Daten
    laut Nutzungsbedingungen einverstanden.

 

*Pflichtfelder

 
Bereich: Vorsorge Pagename: rezeptfreie-medikamente-kassen-erstatten-kosten(3102)