Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 24.10.2012 (Aktualisiert 11.07.2013)

Krebserkrankung Wo es finanzielle Mittel gibt

Wenn ein Familienmitglied an Krebs erkrankt, wirken finanzielle Sorgen Existenz bedrohend. Doch auch hier gibt es Hilfen. Eine kostenlose Broschüre informiert über Geld- und Sachleistungen, die Krebspatienten in Anspruch nehmen können.
Krebserkrankung:Wo es finanzielle Mittel gibt

Kostenlose Informationen zu Geld- und Sachleistungen für Krebspatienten

Wer schwer krank wird, kann oft nicht mehr arbeiten und seine Familie versorgen. Partner und Angehörige müssen einspringen und fehlen wiederum an anderer Stelle. Das Einkommen geht zurück. Auf der anderen Seite steigen die Kosten: Zuzahlungen müssen geleistet, Gebühren bezahlt werden und vieles mehr. Doch es gibt Hilfen. In der aktuellen Ausgabe ihres Magazins berichtet die Deutsche Krebshilfe über Geld- und Sachleistungen, die Betroffene in Anspruch nehmen können.

Eine gute Übersicht mit sehr detaillierten Informationen zu Sozialleistungen bietet darüber hinaus die Broschüre „Wegweiser zu Sozialleistungen“. Hier finden Hilfesuchende auf 79 Seiten alles Wissenswerte zu den Themen Zuzahlung, Belastungsgrenze, Krankengeld und Schwerbehindertenausweis. Daneben werden auch Themen wie Härtefonds und Krebs als Berufskrankheit angesprochen. Ein umfangreiches Linkverzeichnis fürs Internet sowie ein Adress-, Literatur- und Quellenverzeichnis runden das ganze ab.

Die Broschüre „Wegweiser zu Sozialleistungen“ kann von der Internetseite der Deutschen Krebshilfe kostenlos als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
 

Liebe Leserinnen und Leser,

Anja Lang mein Name ist Anja Lang. Ich bin Expertin für Mobilität, Gesundheit und Vorsorge auf Ihrem Family-Portal. Hier beantworte ich sämtliche Fragen rund um die Themen Zuzahlung, Gesundheitsvorsorge, aber auch Autokosten.

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Leserkommentare

 

06.12.2017 22:47 Uhr
Nora: Herzlich willkommen im Club
Hallo an alle. Mich hats auch erwischt. Brustkrebs mit Metastasen in der Lunge und richtig vielen , schön verteilten auf das ganze Skelett, sprich: Knochen. Bin mein Leben lang, alleinerziehend und Mindestlohnbeteiligte gewesen. Ergo, eh schon immer knapp. ging aber so weit. Sag immer :wer wenig verdient, muss halt mehr arbeiten.(200 Stunden im Monat), Jetzt bin ich halt krank. Und es geht nichts mehr. Das KTG reicht gerade für Miete und Fixkosten. So nun soll ich gesund essen und meine Medikamente nehmen. Aber wie? und von was?Was ist wenn das KTG auch noch wegfällt nach ich glaube 72 Wochen. Vieleicht sollte man einfach nur abtreten.

23.10.2017 23:14 Uhr
Hanni : Hallo
Ich habe auch viele Probleme, mein Mann ist schwer erkrankt an myelofibrose und Leukämie hat dadurch ein Lungen und Herz schaden bekommen. Wollte damit nur sagen wenn man Hilfe benötigt ist keiner da. Man wird mit allem allem alleine gelassen. Wir bekommen nur was wenn wir prav arbeiten gehen, aber sobald man krank ist, wird man abgestempelt. Mein Mann hat immer als Fernfahrer gearbeitet. Und jetzt ist es soweit das wir fast unter der Brücke liegen weil es hinten und vorne nicht reicht. Man kommt sich vor wie ein Bettler nur Anträge schreiben und auf Ablehnung warten.

10.07.2017 15:27 Uhr
Monika: Krebsdiagnosen und Hartz IV-Empfänger
Mein Mann ist seit Nov. 2016 kehlkopflos und ihm wurde noch eine Niere entfernt. Da er privatversichert ist, bekam er nach 6 Wochen keine Lohnfortzahlung mehr. Da mussten wir zum JobCenter. Leider wird da kein Unterschied gemacht, ob man durch Krankheit in diese Misere gerät oder generell nichts arbeiten möchte. Normalerweise müsste die Hälfte vom Krankenkassenbeitrag übernommen werden. Fehlanzeige. ich bekomme ich noch nicht mal einen Termin. Auch mein macht seine lebenswichtigen Nachsorgetermine nicht. weil er bei der Krankenkasse Rückstände hat. Keiner hilft. Das ist schon aktive Sterbehilfe.

07.01.2017 19:56 Uhr
Anne: Hilfe Fehlanzeige
Kalle man muss Ihnen Recht geben. Es ist wirklich traurig: man arbeitet sein ganzes Leben und denkt im Falle einer Krankheit müsste man sich hauptsächlich darum kümmern das man wieder gesund wird, sofern möglich. Aber das geht nicht. Weil man sich mehr um absurden Papierkram kümmern muss als um das eigentliche: die eigene Gesundheit. Als die Krankheit bei meinem Papa diagnostiziert wurde, fingen alle an zu googeln um etwas schlaues herauszufinden was weiterhilft. Das habe ich auch gemacht und das Erste Suchergebnis hatte damit zu tun, wie man sich finanziell in der Lage Krebs helfen kann bzw. das es anderen Patienten auch so geht. Ich dachte da kommen zuerst Infos über die Krebsart (Darmkrebs), aber Nein: Fehlanzeige.Zuerst das Geld und dann der Mensch. Natürlich geht es anderen Krebserkrankten genauso, weil der Staat hier versagt. Man kann nie gesund werden wenn schon der Kopf sagt: "Morgen kommt die nächste Rechnung, wie soll ich die bezahlen?" Wenn man Angst um Alles haben muss was man sich erarbeitet hat.Man hat eigentlich nur noch Sorgen. Und dann soll man gesund werden. An alle Krebserkrankten, ihr seid echt die stärksten Menschen auf der Welt!


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