Von Eva-Maria Kr√ľger, 01.09.2014

Aufpasser Ist Ihr Babysitter versichert?

Einen guten Babysitter zu finden, ist oft schwierig. Eltern sollten nicht nur bei der Auswahl penibel sein, sondern auch auf Versicherung und Steuervorteile achten.
Aufpasser Ist Ihr Babysitter versichert?

Babysitter sollten zumindest eine private Haftpflichtversicherung besitzen

Auf fremden Nachwuchs aufzupassen ist kein Kinderspiel. Ein Babysitter muss die Kleinen beschäftigen, beruhigen, windeln und vieles mehr. Ein Job, der von vielen unterschätzt wird.

Auf Webportalen wie babysitter.de oder kinderfee.de k√∂nnen Eltern online Kandidatinnen und Kandidaten finden. Die H√ľrden f√ľr Inserate der Bewerber sind allerdings niedrig. Die Betreiber von Kinderfee.de zum Beispiel pr√ľfen generell nur Alter und Anschrift der Bewerber. Wer √ľber 18 Jahre ist, darf gegen Kopie des Personalausweises ein Profil anlegen.

Anders sieht es bei Babysitter-Agenturen aus, die es in vielen St√§dten und Regionen gibt. Sie f√ľhren in der Regel Bewerbungsgespr√§che und pr√ľfen Qualifikationen. Gr√∂√üere Agenturen wie „Mary Poppins“ verlangen oft ein erweitertes polizeiliches F√ľhrungszeugnis. Von Anf√§ngern wird meist ein Babysitter-Kurs erwartet, in dem es um Pflege, erste Hilfe usw. geht.

Wichtig ist in jedem Fall, dass der Babysitter eine private Haftpflichtversicherung hat, die seine T√§tigkeit mitversichert. Diese greift, wenn im Haushalt der Eltern etwas zu Bruch gehen oder dem Kind durch Verschulden des Babysitters etwas zustö√üt. Da die Betreuung „im Auftrag“ und „gegen Entgelt“ geschieht, muss der Versicherungsschutz in der Regel erweitert werden. Das ist nicht teuer: Bei der Huk24 zum Beispiel kostet eine Versicherung mit dem „PH PLUS Baustein“, die unter anderem die Betreuung von bis zu sechs Kindern abdeckt, 15 Euro extra im Jahr.

G√ľnstige Haftpflichtversicherung finden

Vergleichen und sparen - einmal im Jahr, das lohnt sich!
 
Da Verletzungen und Unf√§lle bei Kindern nicht nur dann passieren, wenn der Babysitter aufpasst, sollten die Eltern auch an eine Kinderunfallversicherung¬† denken. Die gesetzliche Unfallversicherung sch√ľtzt nur in der Schule oder auf dem Schulweg, was nicht ausreicht. Denn die meisten schweren Verletzungen geschehen in der Freizeit oder im Haushalt. Dazu kommt, dass die gesetzliche Versicherung f√ľr den Fall von Invalidit√§t nur eine sehr geringe Rentenzahlungen leistet.

Sch√§den, die der Babysitter bei Dritten verursacht, kann auch die Haftpflicht der Eltern mitabdecken. Das gilt zum Beispiel dann, wenn die Nachbarin im Treppenhaus st√ľrzt, weil der Babysitter vergessen hat, das Spielzeug des Kindes wegzur√§umen. Familien m√ľssen nur darauf achten, ob ihr Vertrag auch Personen versichert, die im Haushalt besch√§ftigt sind. In der Regel ist das aber der Fall.

Wer ein Au-pair oder einen Austauschsch√ľler mitversichern will, sollte den Versicherungsschutz entsprechend erweitern. Dass auch das nicht teuer sein muss, zeigt zum Beispiel der Tarifvergleich der Hanse Merkur.
Was viele Familien vergessen: Der Babysitter muss bei der gesetzlichen Unfallversicherung registriert werden. Sofern er nicht mehr als 400 Euro im Monat verdient, ist eine Meldung durch den Auftraggeber bei der Minijob-Zentrale erforderlich. Diese zieht dann automatisch den Unfallversicherungsbeitrag ein. Die Beitragshöhe hängt von der zuständigen Unfallkasse ab und liegt bei 20 bis 40 Euro pro Jahr.

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