Caroline Benzel
Ein Beitrag von Caroline Benzel, 01.07.2014

Billiger telefonieren So tappen Sie nicht in die Roaming-Falle

Besser als Telefon im Ausland ausgeschaltet lassen? Oft sind es die Kinder, die nicht vom Smartphone lassen können. Diese Kosten kommen auf Sie zu:
Billiger telefonieren So tappen Sie nicht in die Roaming-Falle

Mit "Surfen im Urlaub" ist nicht das Wellenreiten, sondern das mobile Surfen mit dem Smartphone gemeint

Bald macht telefonieren und mobiles Surfen in Europa wieder Spaß: Das Europaparlament hat jetzt beschlossen, dass die Roaming-Gebühren zum 15. Dezember 2015 verboten werden. Die Ampeln stehen dabei auf grün, dass auch die Regierungen der EU-Staaten zustimmen und dem billiger telefonieren steht nichts mehr im Wege. Das ist aber alles Zukunftsmusik. Wer jetzt in den Urlaub fährt, muss noch teure Gebühren berappen. So können Sie und Ihre Kinder billiger telefonieren:

Diese Roaming-Kosten kommen auf Sie zu

Zwischen höchstens 8,33 Cent für ankommende Gespräche und 53,55 Cent pro Megabyte bei mobiler Datenübertragung liegen die Roaming-Gebühren zumindest bis zur nächsten Zwangssenkung durch die EU im Juli noch. Wer also sein Smartphone oder das der Kinder im Urlaub nicht konsequent ausschaltet, sollte sich über die Gesprächskosten im Ausland informieren.

Billiger telefonieren mit ausländischer SIM-Karte

Wer aus der Europäischen Union Zuhause anruft, zahlt derzeit rund 29 Cent, ein Megabite (MB) durch mobiles Surfen kostet 54 Cent. Außerhalb der EU gibt es jedoch keine festgelegten Höchstgrenzen! Doch viele Anbieter haben spezielle Urlaubstarife im Programm. Natürlich gegen Aufpreis vesteht sich. In exotischen Reisezielen telefonieren Sie daher meist billiger, wenn Sie eine einheimische SIM-Karte in Ihr Handy einlegen. Das geht nur, wenn das Smartphone SIM-Lock-Frei ist, also nicht auf die SIM-Karte eines speziellen Anbieters, wie beispielsweise Telekom, festgelegt ist. 
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Billiger telefonieren mit Aldi

Das Telefonangebot vom Discounter Aldi zum Beispiel hat Roaming-Gebühren innerhalb der Europäischen Union komplett abgeschafft. Alditalk-Kunden telefonieren billiger im EU-Ausland, besser gesagt zu denselben Konditionen wie innerhalb Deutschlands. Anrufe innerhalb des Alditalk-Netzes kosten drei Cent pro Minute, Anrufe in alle anderen deutschen Netze elf Cent. Angerufen zu werden ist für Alditalk-Kunden innerhalb der EU ebenfalls kostenlos.

Billiger telefonieren - der Vergleich: In den Standard-EU-Tarifen fallen für angenommene Gespräche pro Minute acht Cent an, selbst anzurufen kostet 29 Cent. Auch der E-Plus-Discounter Blau bietet einen speziellen Auslandstarif an. Im 9-Cent-Tarif von Blau kosten nicht nur Anrufe in alle deutschen Netze neun Cent pro Minute, sondern auch die Anrufe ins EU-Ausland. Auf Reisen in die EU zahlen Blau-Kunden acht Cent pro Minute, wenn sie angerufen werden und neun Cent pro Minute für Anrufe nach Deutschland.

Billiger surfen mit kostenlosem WLAN vor Ort

Natürlich gibt es im Smartphone-Zeitalter auch andere Möglichkeiten, um nicht nur billiger zu telefonieren: Da die meisten Smartphones inzwischen WLAN-fähig sind, kann man auch einfach Online-Dienste wie Skype nutzen. Um billliger zu telefonieren, muss allerdings auch der Angerufene ein Skype-Konto haben. Soll per Skype eine Festnetznummer angerufen werden, muss dagegen bezahlt werden. Anrufe ins deutsche Festnetz kosten per Skype zwei Cent pro Minute, alternativ können Kunden auch Minutenpakete abschließen. Für 49 Cent pro Monat gibt es 200 Minuten ins deutsche Festnetz.

Generell gilt: Online-Telefonie lohnt sich nur, wenn man gratis oder für wenig Geld ins Internet kommt. Wer dagegen im Ausland mit seinem Smartphone das lokale Datennetz nutzt, zahlt in jedem Fall drauf.

Spartipp: Sie können Roaming-Datenverbindungen unter den Einstellungen Ihres Handys untersagen. Hillfreich ist es auch, wenn Sie vor dem Urlaub alle Anrufe automatisch auf Ihre Mailbox umleiten. Denn sonst werden die automatisch ins Ausland weitergeleitet, selbst wenn das Handy gar nicht an ist. Einen Teil der kosten zahlen dann Sie.
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Liebe Leserinnen und Leser,

Caroline Benzel mein Name ist Caroline Benzel. Nach meinem Studium der Publizistik habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de informiere ich Sie zum Thema Mobilfunk. Ob LTE, NFC oder UMTS – ich weiß, was diese Abkürzungen bedeuten und wann sie für Sie wichtig sind.

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