Max Geißler
Ein Beitrag von Max Geißler, 04.07.2014

FlĂŒssig bleiben Girocard, Reisescheck, Bargeld oder Kreditkarte

Die Reisekasse sollte selbst bei All-Inklusive-Urlauben nicht fehlen. Reisende haben hier die Qual der Wahl. Wir haben fĂŒr Sie alle Möglichkeiten genauer unter die Lupe genommen.
Geld im Urlaub Abheben und shoppen im Ausland Finanzportal Biallo.de

So ganz ohne Bargeld geht es selbst bei All-Inclusive-Urlauben nicht

Der Euro ist schon praktisch im Urlaub. Weder den Cappucino noch das Mitbringsel muss man erst mĂŒhsam umrechnen. In Nicht-Euro-LĂ€ndern ist es hingegen sinnvoll,  Geldscheine und MĂŒnzen zu kennen. Besonders beim Verhandeln auf MĂ€rkten oder mit fliegenden HĂ€ndlern. Wer Geld umtauschen möchte, muss daher den Wechselkurs kennen.

Als Faustregel gilt: In LĂ€ndern mit schwacher WĂ€hrung tauscht man am Urlaubsort gĂŒnstiger als Zuhause in Deutschland. Das gilt meist fĂŒr LĂ€nder wie Nordafrika, Fernost oder SĂŒdamerika. In der Schweiz, Skandinavien oder ein anderes sogenannten StarkwĂ€hrungsland, tauscht man hingegen bereits besser in Deutschland. „Allerdings sollte man nicht zu viel Cash mit sich fĂŒhren, denn bei Diebstahl, kommt fĂŒr den Schaden niemand auf“, sagt Alexander Baumgart von der ING-Diba. Sicherer ist ein Mix aus Bargeld und Plastikkarten, in manchen LĂ€ndern sind Reiseschecks erste Wahl.

Die Girocard lohnt sich in vielen LĂ€ndern

In jede Reisekasse gehört bei europĂ€ischen Reisezielen die Maestro oder Girocard. Mit dieser Karte kann man fast ĂŒberall bezahlen oder Geld abheben. EinkĂ€ufe innerhalb der Eurozone sind gebĂŒhrenfrei, außerhalb fĂ€llt ein Prozent vom Umsatz an. Ebenfalls gebĂŒhrenfrei ist das Bargeldziehen an bankeigenen Automaten bzw. bei Partnerinstituten. So können Kunden der Deutschen Bank an 35.000 Geldautomaten in ĂŒber 30 LĂ€ndern gebĂŒhrenfrei Geld ziehen. Wer Geld an kostenpflichtigen Fremdautomaten zieht, der muss mit MindestgebĂŒhren zwischen vier und fĂŒnf Euro rechnen. 
Geldsparen-Tipp: Um Kosten zu begrenzen, sollte man grĂ¶ĂŸere BetrĂ€ge abheben, anstatt hĂ€ufig kleine Abbuchungen vorzunehmen. Einige Geldinstitute verwenden bei Girocard das Bezahlsystem V-Pay. Diese Technologie ist in Übersee kaum verbreitet. Erkundigen Sie sich vor Urlaubsantritt bei Ihrer Bank ĂŒber die Akzeptanz im Reiseland.

Betragsgrenzen am Geldautomaten

Darauf sollten Familien besonders achten: Um die Sicherheit zu erhöhen, haben fast alle Banken eine VerfĂŒgungsgrenze fĂŒr das Abheben am Automaten festgelegt. Diese betrĂ€gt hĂ€ufig 1.000 Euro pro Tag oder 2.000 Euro die Woche. Familien mit höherem Finanzbedarf können den VerfĂŒgungsrahmen aber problemlos erweitern – ein Anruf bei der Bank genĂŒgt.

Die Kreditkarte ist ein sicherer Begleiter

Vor allem in Übersee spielen Kreditkarten ihre StĂ€rke aus. Mit 35 Millionen Akzeptanzstellen in ĂŒber 200 LĂ€ndern verfĂŒgen sie ĂŒber die weltweit grĂ¶ĂŸte Anerkennung als Zahlungsmittel. Das Geldabheben ist rings um den Globus an allen Geldautomaten mit Master- oder Visa-Zeichen möglich. Die GebĂŒhr betrĂ€gt je nach Kreditkarte zwei bis drei Prozent des abgehobenen Betrags, mindestens jedoch fĂŒnf Euro.
Geldsparen-Tipp: Mit den Kreditkarten vieler Direktbanken kann man weltweit kostenlos Bargeld an Geldautomaten ziehen, etwa mit der Visa Karte der DKB Bank oder von Comdirect (außer in Deutschland). FĂŒr Visa- und Master-Karten gelten in etwa die gleichen Limits am Geldautomaten wie fĂŒr Maestro-Karten.

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Wo sich Reisechecks dabei haben sollten

Traveller-Cheques sind gut fĂŒr Reisen nach Nordamerika oder Australien. Dort werden Reiseschecks wie Bargeld akzeptiert. FĂŒr das Einlösen fĂ€llt kein zusĂ€tzliches Entgelt an. Diba-Sprecher Baumgart verweist auf die hohe Sicherheit: „Bei Ausgabe der Schecks ist eine Unterschrift erforderlich, bei Einlösung sind Gegenzeichnung und die Vorlage des Ausweises nötig.“ Bei Diebstahl oder Verlust erhalten Urlauber innerhalb von 24 Stunden kostenlos Ersatz. Beim Kauf von Reiseschecks berechnen Banken in der Regel eine GebĂŒhr von einem Prozent des Kaufpreises.
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Max Geißler mein Name ist Max Geißler. Auf geldsparen.de kĂŒmmere ich mich vor allem um die Themen Geldanlage, Altersvorsorge und Immobilien. Ich habe Politikwissenschaften studiert und bin als Journalist und Buchautor tĂ€tig.

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