Von SP-X, 25.02.2015

Rennrad-Neuheiten Fitness tanken ohne Strom

Wenn es um weniger Kilos beim Radeln geht, bietet der Mensch das größte Sparpotential. Bis es so weit kommt, setzt man bei den neuen Rennrädern auf Leichtbau.
Rennrad-Neuheiten Fitness tanken ohne Strom

Bei hochwertigen Rennrädern wie dem Solacio Ultegra Disc des niederländischen Herstellers Koga gehören die bissig zupackenden Bremsbacken zum Standard

Für eine ständig wachsende Zahl von Menschen ist das Fahrrad nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern vielmehr ein rollendes Fitnesscenter, mit dem sich der Kreislauf wieder in Schwung, der Rücken stärken und das allgemeine Wohlbefinden auf Kurs bringen lässt. Die Hersteller haben diesen Trend erkannt und bieten in dieser Saison wieder zahlreiche Neuerungen für die sportlich orientierten Zeitgenossen, die sich auch ohne elektrischen Rückenwind der sportlichen Herausforderung stellen.

Während die Profis auf ihren halsbrecherischen Abfahrten vermutlich immer mal wieder von einer zeitgemäßen Bremstechnik träumen, können die Freizeitradler inzwischen vor allem in den teuren Segmenten auf hochwertige Scheibenbremsen zurückgreifen. Aus Gründen, die wahrscheinlich nur Funktionäre verstehen, verbietet der Internationale Radsportverband bis heute Scheibenbremsen an den Straßenrädern und besteht noch immer auf den antiquarischen Felgenbremsen, denen schon Fausto Coppi oder Eddy Merckx vor einigen Jahrzehnten vertrauen mussten. Allerdings werden die meisten Rennräder nie bei Wettbewerben bewegt, sodass die etwas schwergewichtigere Scheibe für die Rennrad-Liebhaber „längst überfällig ist. Selbst Gewichtsfetischisten“, so Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad, „sollte ihre Sicherheit das bisschen Ballast wert sein.“ Zumal Gewichtstuning am besten direkt am Fahrer oder an der Fahrerin beginnen sollte.
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Inzwischen gehören Scheibenbremsen nicht nur bei den sportlichen Rennrädern zum Angebot, auch in der Abteilung Trekking und Touring setzen die Entwickler auf die knackig zupackenden Bremsen. Wobei die meisten Hersteller dem Kunden die Entscheidung überlassen, ob man lieber auf die konventionelle Felgen- oder Scheibenbremsen setzt. Vor allem für Vielfahrer, die sich regelmäßig durch den Straßenverkehr kämpfen müssen, sind die besser verzögernden Scheibenbremsen angebracht, allerdings benötigen diese auch einen höheren Wartungsaufwand.

Bei hochwertigen Rennrädern wie dem Solacio Ultegra Disc des niederländischen Herstellers Koga gehören die bissig zupackenden Bremsbacken zum Standard. Der 8,5 Kilogramm wiegende Karbonrenner besitzt Bremsen mit einem Durchmesser von 140 Millimeter und Shimanos Ultegra-Schaltung mit 22 Übersetzungen. So ausgerüstet erleichtert das Solacio den Kunden um 2.800 Euro. Preiswerter, dafür aber mit konventionellen Felgenbremsen rollt das Challenge SL von Haibike vor. Acht Kilo Karbon-Rennrad kosten dank einfacherer Komponenten wie der 105-Gruppe von Shimano 1.500 Euro.

Selten werden Rennräder von "der Stange" gekauft. Die Kundschaft begeistert sich an den Nachrüstmöglichkeiten, lässt gerne neue Schaltgruppen wie die Rival 22 von Sram mit bis zu 32 Übersetzungen und wahlweise mechanischen oder hydraulischen Felgen- oder Scheibenbremsen montieren (695 bis 1.080 Euro). Wesentlich preiswerter und sinnvoll ist der Umstieg auf schlauchlose Reifen, die einen deutlich geringeren Rollwiderstand besitzen, außerdem deutlich pannensicherer sind und zudem dank des geringeren Luftdrucks mehr Komfort als die Vertreter der Schlauch-Fraktion besitzen. Angesichts der knochenharten Renner ist jeder, auch noch so minimale, Komfortgewinn eine lohnende Investition.

Rollwiderstand mag für die Rennradfraktion ein Thema sein, den Mountainbikern geht es vor allem um möglichst viel Grip und Traktion bei ihren halsbrecherischen Abfahrten. Gleichzeitig müssen die Reifen alle möglichen Schläge überstehen, darf ihnen nicht plötzlich die Luft ausgehen. Vom Reifen-Spezialisten Schwalbe kommt nun die Antwort auf die Bedürfnisse der Geländefahrer. Procore nannten die Entwickler ihr Doppelkammersystem, das bei minimalen Luftdruck die Reifenhaftung verbessern soll, ohne dass dabei Defekte und Durchschlag drohen. Die Lösung besteht aus einer inneren, mit vier bis sechs bar gefüllten Luftkammer in einem schlauchlosen Reifen, der auf gerade 0,8 bar aufgepumpt werden muss. 179 Euro kostet das Set für beide Reifen.
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