Kristina Junker
Ein Beitrag von Kristina Junker, 14.05.2013

Kinderhobbys Was Schwimmen kostet

Schwimmen lernen ist aus Sicht vieler Eltern ein Muss für ihre Kinder. Doch was kostet Schwimmen als Hobby– vom Seepferdchen bis zum Wettkampfsport?
Kinderhobbys Was Schwimmen kostet

Kinder sollten möglichst früh Schwimmen lernen – schon allein aus Gründen der Sicherheit

Nach Verkehrsunfällen ist Ertrinken in Deutschland die zweithäufigste Todesursache von Kindern unter fünf Jahren. Aber auch im Grundschulalter schwimmen viele Kinder noch nicht sicher. 33 Prozent der deutschen Kinder und Erwachsenen können überhaupt nicht schwimmen, meldet die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG). Ein Grund mehr, über Schwimmen als Hobby nachzudenken. Denn Schwimmen macht Spaß, ist gesund – und erfreulich kostengünstig.

Was Schwimmen zu Beginn kostet

Natürlich können Eltern ihren Kindern das Schwimmen erst einmal selbst beibringen. Sie wollen lieber einen Profi als Schwimmlehrer? Für einen geeigneten Anfängerschwimmkurs müssen Eltern mit Kosten von ca. 100 bis 200 Euro für acht bis zehn Übungsstunden rechnen. Dauer pro Einheit ist ca. 30 bis 45 Minuten. Wenn Sie sich für einen Kinderschwimmkurs entscheiden, wählen Sie idealerweise ein Angebot, bei dem Sie sich allerdings nicht gleich für mehrere Wochen oder Monate verpflichten, sondern bei dem Sie für Ihr Kind von Woche zu Woche zahlen (sieben bis zehn Euro pro Stunde). Ist der Kurs nicht das Richtige oder umgekehrt lernt Ihr Kind schneller schwimmen als die anderen Teilnehmer, können Sie mit dem Nachwuchs so einfach wieder aussteigen. Klären Sie außerdem am besten vor Kursantritt, ob zu den Kurskosten noch der Eintritt ins Schwimmbad dazu kommt, nur so kann man Preise wirklich vergleichen.

Schwimmhilfen etc. sollte der Verein oder die Schwimmschule stellen. Wenn Sie Ihrem Kind zum Üben außerhalb des Kurses eine Freude machen wollen, investieren Sie in eine Schwimmweste (ca. 20 Euro). Idealerweise ist diese mit auftreibendem Material (z.B. Styropor) gefüllt und die einzelnen Teile sind entnehmbar. So kann die Schwimmhilfe immer wieder neu auf das Können oder auch die Tagesform des Schwimmanfängers angepasst werden. Spielerische Schwimmhilfen mit Lernpotential sind außerdem Schwimmnudeln oder Bretter aus Styropor. Die gibt es für wenige Euro günstig im Kaufhaus oder Sportgeschäft.

Die laufenden Kosten fürs Schwimmen

Der Jahresbeitrag im Schwimmverein kann stark variieren (ca. 60 Euro bis zu 150 Euro). In manchen Schwimmclubs zahlen Kinder auch weniger oder gar nichts, wenn die Eltern bereits Mitglied sind. Hier hilft nur nachfragen – auch ob Nenngelder (Kosten für die Teilnahme an Wettkämpfen) inklusive sind oder noch dazu kommen, denn dann müssen Sie mit ca. 15 bis 30 Euro pro Wettkampf zusätzlich rechnen. Ansonsten brauchen junge Schwimmtalente fürs Erste nicht viel: Für das Training reicht erst einmal eine qualitativ gute Schwimmbrille (ca. 15 Euro) und die bereits vorhandene Schwimmkleidung. Spätestens wenn Ihr Kind auf Wettkämpfe fahren möchte, steht jedoch die Investition in Wettkampfkleidung an. Für Mädchen in einen Badeanzug mit Bein (ca. 85 Euro), für Jungen in eine Wettkampfhose mit verlängertem Bein (ca. 65 Euro).

Die Extrakosten beim Schwimmen 

Toller Anreiz beim Schwimmen lernen sind die Schwimmabzeichen. Allerdings kosten diese, je nach Kurs oder Verein, extra. DLRG-Mitglieder zahlen z.B. für die Schwimmprüfungen nichts, alle anderen müssen etwa für den Frühschwimmer („Seepferchen“) und Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold jeweils ca. fünf Euro rechnen. Zusätzlich kann Ihr Kind, auch ohne Mitglied zu sein, als Jugendlicher noch den Juniorretter und die Rettungsschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold für jeweils wenigge Euro machen. Inklusive sind neben praktischer und teilweise theoretischer Prüfung ein Pass und die Abzeichen aus Stoff, die auf die Badekleidung aufgenäht werden können.

Aber auch die besten kleinen und großen Schwimmer sind niemals ganz gegen Unfälle gefeit. Gerade auf den oft rutschigen Flächen in Schwimmbädern sind zum Beispiel folgenschwere Stürze nicht auszuschließen. Eine Unfallversicherung, die im Ernstfall hilft wenigstens die finanziellen Folgen abzudecken, kann gerade für Eltern von Kindern die begeistert Schwimmen lernen wollen sinnvoll sein:

Unfallversicherung

Optimal versichert sein

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Kristina Junker mein Name ist Kristina Junker. Ich habe Journalistik studiert. Bei Geldsparen.de bin ich Ihre Spezialistin für Themen rund um Haushalt, Kinder und kreative Sparideen.

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