Kristina Junker
Ein Beitrag von Kristina Junker, 10.05.2013

Kinderhobbys Was Reiten lernen kostet

Reiten gilt als eines der teuersten Hobbys für Kinder. Aber stimmt das? Was Eltern für Reitstunden, Kinderreit-Ausrüstung und Co. investieren müssen.
Kinderhobbys Was Reiten lernen kostet

Freies Ausreiten ist nur etwas für erfahrene Reiter

Noch bevor Sie Kinderreitstiefel kaufen oder die richtige Reitschule aussuchen, sollten Sie über das Thema Sicherheit nachdenken. Denn auch wenn Eltern vor der ersten Reitstunde nicht gerne überlegen, was alles passieren könnte: Ein Sturz vom Pferd oder ein Unfall in der Pferdebox können nicht nur gesundheitliche, sondern auch ernste finanzielle Folgen haben.

Bevor ein Unglück die Familie auch noch in Geldsorgen stürzt, sollten Sie deswegen klug vorsorgen. Sollte sich ihr Kind bei der Reitstunde, auf dem Reiterhof oder beim Ausritt mit bleibenden Schäden verletzen, hier finden Sie eine preiswerte Unfallversicherung:

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Was Reithelm, Reitstiefel und Co. kosten

Reithelm: Investieren Sie zum Schutz Ihres Kindes schon für die ersten Reitstunden in einen neuen Reithelm. Gebrauchte oder geliehene Kinderreithelme sitzen oft nicht ideal oder sind durch den Gebrauch (z.B. Stürze, Herunterfallen) oder die Ermüdung des Materials im Ernstfall kein ausreichender Schutz.

Bei Internetanbietern für Kinderreitausrüstung bekommen Sie Kinderreithelme schon relativ günstig (ab ca. 30 bis ca. 80 Euro). Wichtiger Sicherheitsaspekt moderner Helme: eine drei- oder vier-Punkt-Verschnallung.

Den richtigen Sitz der Reitkappe im Fachgeschäft vor Ort oder beim Reitlehrer Ihres Vertrauens klären. Die restliche Reitausrüstung darf geliehen oder gebraucht gekauft sein. Wer neu kauft, zahlt für eine Kinderreithose ca. 30 und 90 Euro, für Reithandschuhe ca. fünf bis 30 Euro.

Reitstiefel oder Reitstiefeletten
aus Kunstleder sind ab ca. 30 Euro zu haben. Lederne Reitstiefeletten schlagen mit 50 Euro, Leder-Reitstiefel mit ca. 80 Euro aufwärts zu Buche. Eventuell bedenken, dass Kinderfüße im Grundschulalter recht schnell wachsen. Günstige Alternative für die ersten Reiterfahrungen sind außerdem "Chaps".

Das sind lose Stiefelschäfte, die man über festen Alltagsschuhe als eine Art (Kunst-)Lederstulpe ziehen kann. Kostenpunkt: ab ca. 25 Euro. Ein Sicherheitsplus für Ausflüge ins Gelände kann eine spezielle stoßgedämpfte Sicherheitsweste bringen, die bei Stürzen den Rumpf schützt (z.B. von Pfeiff, 120 Euro). Neonfarbene Westen mit Reflektoren machen Reiter bei diesigem Wetter oder Dunkelheit besser sichtbar (ca. zehn bis 30 Euro).

Wie viel Geld Sie in den Reitunterricht investieren müssen

Das günstigste Reittraining für Einsteiger ist das Voltigieren, bei dem das Pferd an einer lange Leine ("Longe") im Kreis läuft. Kinder zahlen für die Teilnahme am Wochentraining oft nur einen geringen Jahresbeitrag (ca. zwischen 40 und 100 Euro) im Pferdesportverein. Eine Reitstunde für Kinder (45 Minuten Gruppenunterricht) kostet in vielen Reitställen dann zwischen zwölf und 15 Euro.

Tipp: Fragen Sie nach, wie viele Schüler am Reitunterricht teilnehmen. Es sollten nicht mehr als drei bis fünf sein. Einzelunterricht in der Reitschule kann 25 bis 30 Euro pro Stunde kosten. Topunterricht, z.B. zur Turniervorbereitung für fortgeschrittene junge Reiter, schlägt schon mit bis zu 50 Euro die Reitstunde zu Buche. Wird Dressur gelehrt sollte es dafür Einzelunterricht sein, beim Springreiten sind idealerweise nicht mehr als drei Mitreiter auf dem Platz oder in der Halle.

Welche Ausgaben noch dazukommen können

Wirklich teuer wird das Kinderhobby Reiten erst, wenn ein eigenes Pferd im Stall stehen soll. Neben den vierstelligen Anschaffungskosten für das Pferd, Sattel und Co., kommen noch monatliche Kosten von mehreren hundert Euro für Unterbringung, Futter, Tierarzt usw. dazu. Besitzt die Familie ein eigenes Pferd, sollte dazu noch unbedingt eine Tierhaftpflicht (Link) abgeschlossen werden. Denn springt der geliebte Vierbeiner z.B. jemandem vors Auto, verletzt Mensch oder auch Tier oder zerstört fremdes Eigentum, können die Kosten für Sach- und Personenschäden sonst die Familienkasse ins Unglück stürzen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Kristina Junker mein Name ist Kristina Junker. Ich habe Journalistik studiert. Bei Geldsparen.de bin ich Ihre Spezialistin für Themen rund um Haushalt, Kinder und kreative Sparideen.

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