Von Christian Haas, 15.05.2013

Wohnmobile Camper auf vier Rädern

Heute hier, morgen dort – mit dem Camper kein Problem. Wie Sie auch mit wuchtigeren Wagenmaßen, Wassertanks und weiteren Wohnmobilspezifika entspannt reisen.
Wohnmobile: Camper auf vier Rädern

Mit dem Wohnmobil sind Familien im Urlaub flexibel

Motor starten, losfahren, nach Belieben pausieren und dann mal am Meer, mal in der Stadt, mal in den Bergen übernachten – so einfach kann Urlaub mit einem Wohnmobil sein. Etwa eine halbe Million dieser rollenden Ferienwohnungen sind allein auf deutschen Straßen unterwegs, Tendenz steigend.

Welcher Führerschein ist notwendig?

Und ein Gutteil von ihnen ist für jeden, der über 21 Jahre (in manchen Ländern über 25 Jahre) alt ist, dessen Führerschein zum Fahren eines Autos unter 3,5 Tonnen berechtigt und ein Jahr Fahrpraxis hat, wochenweise mietbar. Und absolut erschwinglich: Ein Wohnmobil für vier Personen kostet – zuzüglich Sprit, Versicherung und Stellplatzgebühren – zwischen 800 und 1.000 Euro pro Woche. Ideal für Familien, die mal Camperluft schnuppern wollen und denen ein Caravan eine Nummer zu groß (und schwierig) ist.

Welches Wohnmobil-Modell das passende?

Derweil gibt es für jede Gruppenkonstellation und jeden Anspruch das passende Modell und die passende Größe – vom Reise-Van bis zum klassisch-typischen Alkoven-Wohnmobil, also mit einer Schlafkoje über dem Fahrerhaus, bis hin zum wahren "Dickschiff" samt Sitzecke, Dusche und Nobelküche. Derartige Kolosse sind dann aber eher etwas für Fortgeschrittene. Für den Anfang begnügen sich Camper-Neulinge lieber mit kleineren Modellen, die leichter zu manövrieren sind.

Kostenlose Stellplätze für das Wohnmobil

Um Glücksgefühle und die große Freiheit zu spüren, muss man beileibe nicht unbedingt ins Ausland. Längst haben die Wohnmobilisten Deutschland noch stärker als bisher als Top-Territorium ausgemacht. Denn nicht nur die Anfahrtskosten sind niedriger, sondern auch die Vermiet- und Unterkunftspreise. Am günstigsten sind Camper-Stellplätze auf gemeindeeigenen Flächen bei Sportstadien, Parkplätzen auf Autohöfen, an Hotels, Gaststätten oder beim Weinbauern.

Deren Angebot lautet oft:
Kehrst du bei mir im Restaurant ein, ist der Stellplatz kostenfrei. Immerhin betrifft das die Hälfte aller deutschen Stellplätze – insgesamt über 3.500. Und der Rest kostet auch meist nicht viel.

Spritsparende Fahrtricks gefragt

Den geringen Obulus zahlt man gerne, nicht nur wegen des Stromanschlusses und der Möglichkeit, Abwasser gegen Frischwasser zu tauschen, sondern auch wegen der sozialen Komponente, lernt man doch rasch andere Urlauber und deren Wohnmobile kennen. Da tauscht man sich aus über die Behebung kleiner technischer Kniffe und spritsparende Fahrtricks – wobei die Marke von zehn Liter Diesel pro 100 Kilometer kaum zu knacken sein dürfte. Die meisten europäischen Wohnmobile verbrauchen je nach Fahrstil und Beladung eher Richtung 15 Liter Diesel, größere Modelle über 3,5 Tonnen sogar noch mehr.

Einen Tipp gibt es gleich hier:
Das Wunschmobil rechtzeitig reservieren. Und rechtzeitiges Buchen empfiehlt sich in der Hauptsaison auch bei besonders schönen Camping- und Stellplätzen. Gerade mit Kindern ist nicht nur der Weg das Ziel, sondern auch das Ziel der Weg – zu einem entspannten Urlaub für alle.

Apropos Kosten!

In den USA, Australien u.a. wird ein internationaler Führerschein nicht zwingend beim Vermieter, wohl aber bei Kontrollen verlangt und ist daher zu empfehlen. Er kostet ca. 15 Euro und muss vorab in Deutschland ausgestellt werden.

Ein Wohnmobil für vier Personen kostet zwischen 800 und 1.000 Euro pro Woche. Tipp: Buchungslücken sparen oftmals bis zu 30 Prozent! Hinzu kommen noch Sprit und die Kosten für den Campingplatz. Diese liegen bei 25 bis 40 Euro pro Tag. Stellplätze sind deutlich günstiger, oft sogar gratis.

Das Wohnmobil richtig versichern

Dieses Thema unbedingt mit dem Vermieter genau abklären. Meistens ist jedoch eine Vollkaskoversicherung bereits mit dem Mietpreis abgedeckt. Zur Absicherung der Selbstbeteiligung empfiehlt sich vor Fahrzeugübernahme der Abschluss einer entsprechenden Zusatzversicherung.

Kindersitze im Wohnmobil

Der Fensterplatz eignet sich am besten für Babyschalen und Kleinkinder-Sicherheitssitze, der Platz daneben eher für die Größeren mit Sitzerhöhungen. Wichtig: die Kinder immer in Fahrtrichtung setzen und darauf achten, dass die Kindersitze nicht seitlich wegkippen können.

Liebe Leserinnen und Leser,

Christian Haas mein Name ist Christian Haas. Ich bin diplomierter Geograph und schreibe auf geldsparen.de über die Themen Reise und Mobilität. Von meiner mehr als zehnjährigen Erfahrung in der Welt des Reisens profitieren auch Sie.

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