Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 30.09.2014

Richtige Reifenlagerung Richtig gelagert hält länger

Wer jetzt von Sommer- auf Winterreifen umsteigt, sollte einige Tipps beachten, damit die Reifen bei der Lagerung keinen Schaden nehmen.
Auto Reifen Sommerreifen Winterreifen

Reifen sollte man nach dem Wechsel nicht achtlos beiseite legen

Reifen brauchen Pflege, damit sie lange halten. Gerade, wenn sie nach dem turnusmäßigen Reifenwechsel eingemottet werden, sollten Sie auch richtig gelagert werden. Eine unsachgemäße Unterbringung der Reifen, kann die Lebensdauer der Reifen nämlich erheblich verkürzen.

Richtige Reifenlagerung:  Kennzeichnen nicht vergessen

Vor dem Demontieren, sollte die Laufrichtung der Reifen jeweils mit Wachskreide gekennzeichnet werden. Dazu notiert man die bisherige Position des Reifens, z.B. "VL" für vorne links oder "HR" für hinten rechts direkt auf der Lauffläche oder im Seitenbereich der Pneus. Das ist wichtig, damit man beim nächsten  Aufziehen weiß, wo das Rad vorher montiert war. Im nächsten Frühjahr sollten sie nämlich genau wieder dorthin, bis turnusmäßig achsweise getauscht wird. Der ADAC empfiehlt ca. alle 10.000 Kilometer von hinten nach vorne zu wechseln, um einer unterschiedlichen Abnutzung vorzubeugen.

Geldsparen-Tipp:
Reifen mit größerer Profiltiefe gehören auf die Hinterachse. Diagonal tauschen ist übrigens absolut tabu.
ReifenDirekt.de

Richtige Reifenlagerung: Auf Schäden prüfen

Reifen und Felgen sollten vor der Einlagerung mit Wasser und Seife gereinigt und auf eventuelle Schäden überprüft werden. Beulen oder tiefe Risse an der Reifenflanke deuten auf eine Beschädigung der Karkasse hin. Der Reifen ist dann instabil und sollte sofort ausgetauscht werden.

Geldsparen-Tipp:
Steckt eine Schraube oder ein Nagel im Profil, sollte man einen Fachmann zu Rate ziehen. Oft lässt sich der Reifen noch flicken.

Richtige Reifenlagerung: Profiltiefe checken

Bevor Sie die Reifen endgültig einlagern, sollen Sie die Profiltiefe checken.  Der Gesetzgeber fordert wenigstens 1,6 Millimeter Restprofil. Reifenhersteller und Autoclubs empfehlen jedoch einen Wechsel der Sommerreifen bereits bei drei Millimetern und bei Winterreifen sogar schon bei vier Millimetern. Zum Feststellen der Profiltiefe kann man den einfachen Trick mit der Ein-Euro-Münze anwenden. Verschwindet der goldene Rand der Münze komplett im Profil, ist es noch ausreichend, ragt er dagegen heraus, sollte man besser wechseln. Vorsicht geboten ist auch, wenn die Reifen acht Jahre und mehr auf dem Buckel haben. Das Reifenalter lässt sich an der DOT-Nummer ablesen, die sich auf der Flanke des Reifens befindet.

Richtige Reifenlagerung: Reifendruck erhöhen

Jeder Reifen verliert mit der Zeit automatisch Luft. Das gilt auch für die Zeit der Einlagerung. Vor dem Wechsel sollte man deshalb möglichst den Reifendruck um etwa 0,5 bar erhöhen. Das verhindert mögliche Druckstellen.

Richtige Reifenlagerung: Auf Umgebungsbedingungen achten

Reifen mögen es kühl, trocken und dunkel. Wer einen solchen Keller oder eine solche Garage hat, der kann seine Reifen dort gut einlagern. Wissen muss man, dass Sonneneinstrahlung Gummi stark altern lässt. Ein Platz direkt neben einem Kellerfenster ist deshalb schlecht geeignet. Öl, Fett, Kraftstoff oder Lösungsmitteln können den Reifen ebenfalls schwer zu schaffen machen. Werden derartige Stoffe in Keller oder Garage gelagert, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Reifen damit nicht in Berührung kommen können.

Richtige Reifenlagerung zu Hause

Am besten aufbewahren lassen sich Reifen, wenn sie auf Felgen gezogen sind. Das gibt ihnen mehr Stabilität. Man kann sie dann entweder direkt aufeinander stapeln oder auch einen sogenannten Felgenbaum verwenden. Den gibt’s für rund 20 Euro im Fachhandel. Eine gute und platzsparende Lösung bieten auch spezielle Wandhalterungen, an denen die Reifen hängend aufbewahrt werden. Sie kosten rund 50 Euro.

Geldsparen-Tipp:
Sind die Reifen ohne Felgen, müssen senkrecht stehend gelagert werden. Liegend verformen sie sich. Außerdem sollten sie alle paar Wochen um gedreht werden, um einen Standplatten zu vermeiden.

Richige Reifenlagerung beim Fachmann

Wem das zu aufwändig ist oder wer einfach selbst keine Möglichkeit zur Einlagerung hat, der kann seine Schlappen auch bei einer Autowerkstatt oder einem Reifendienst einlagern lassen. Die Reifen sind hier professionell untergebracht und die Kosten sind überschaubar. Rund 20 Euro kostet die reine Einlagerung für sechs Monate. Im Paket mit Wechsel, Wuchten und Reinigung schrumpfen die Kosten sogar oft auf nur noch wenige Euro zusammen.
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