Sandra Petrowitz
Ein Beitrag von Sandra Petrowitz, 20.05.2014

ADAC Pannenhilfe Kostenlose Hilfe auch für Nicht-Mitglieder

Pannenhilfe leisten Clubs wie ADAC und ACE auch für Nichtmitglieder - in vielen Fällen sogar kostenlos.
ADAC Pannenhilfe Kostenlose Hilfe auch für Nicht-Mitglieder

Der ADAC hat seit 30 Jahren "Stauberater", die mit ihren Motorrädern zum Beispiel die Länge eines Staus durchgeben

Beispiel ADAC Pannenhilfe: Die Pannenhelfer, die der Club selbst beschäftigt, kann jeder rufen, unabhängig von einer Mitgliedschaft. Wenn sie mit Bordmitteln Kleinigkeiten in Ordnung bringen können, tun sie das auch bei Nichtmitgliedern.

Welche Leistungen bekommen auch Nicht-Mitglieder kostenlos?

Beispiel: ein geplatzter Reifen. Wenn der Autofahrer nicht in der Lage ist, das Rad zu wechseln, macht das der "Gelbe Engel" – kostenlos. Ist eine Sicherung durchgebrannt, ersetzt der ADAC Pannenhelfer das Bauteil – die Kosten für die Sicherung muss der Autofahrer allerdings selbst tragen.

Hat das Fahrzeug einen Motorschaden und muss abgeschleppt werden, sieht die Sache allerdings anders aus.

ADAC Pannenhilfe für Nichtmitglieder hat Grenzen

Wo ADAC-Mitglieder kostenlos an den Haken genommen werden, kann der "Gelbe Engel" für das Nichtmitglied zwar einen Abschleppdienst organisieren. Bezahlen muss den dann allerdings der Autofahrer, denn der Vertrag kommt zwischen ihm und dem Abschleppunternehmen zustande.

Ähnliches gilt, wenn statt des ADAC so genannter Straßenhilfsdienst anrückt. Das kann zum Beispiel nachts der Fall sein, wenn die "Gelben Engel" nicht im Dienst sind. Die Straßenhilfsdienste arbeiten im Auftrag der ADAC Pannenhilfe – wer kein ADAC-Mitglied ist, muss mit den Unternehmen selbst einen Vertrag schließen und dann auch dafür bezahlen, dass er Hilfe bekommt oder abgeschleppt wird.

Mitglieder werden von der ADAC Pannenhilfe vorrangig bedient. Wer also an einem der ersten kalten Wintertage mit leerer Batterie liegen bleibt und als Nicht-Mitglied den Autoclub kontaktiert, muss damit rechnen, dass er keine große Chance auf Unterstützung hat.

Kommt auch der ACE für Nichtmitglieder?

Ähnlich wie beim größten deutschen Autoclub läuft die Pannenhilfe auch beim ACE: Dessen Pannenhilfe springt ebenfalls ein, wenn Nichtmitglieder in Schwierigkeiten geraten sind.

So kann beispielsweise jeder Autofahrer an Hilfe über den ACE-Notruf anfordern. Dann gewähren die Pannenhelfer kostenlos Unterstützung – die Selbstkosten müssen allerdings getragen werden. Beispiel: Der ACE-Pannenhelfer organisiert fürs Nichtmitglied das Abschleppen, die Kosten dafür trägt jedoch der Autofahrer.
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Leserkommentare

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01.07.2016 21:43 Uhr
Gaubitz: Hilfe für NIchtmitglieder
Waren gerade am gardasee und hatten eine Panne. Von wegen Hilfe. Man war noch nicht mal bereit,eine Telefonnummer von einem Abschleppdienst mitzuteilen. Das Verhalten war unmöglich.

23.05.2016 22:53 Uhr
Rufkewitz: autopanne
Quatch wenn reifen geplatzt ist kostet das 200 €

03.08.2010 13:59 Uhr
Redaktion: Einzelfall entscheidet
In vielen Fällen dürften die genannten Summen ausreichen, aber es hängt natürlich immer vom Einzelfall ab, wie teuer Abschleppen genau wird wie weit ist die nächste Werkstatt entfernt, muss das Auto möglicherweise geborgen werden, wie weit war die Anfahrt (Pannenort Autobahn). Aber selbst wenn die genannten Summen nicht ausreichen und man aufzahlen muss: Immer noch billiger als komplett zahlen. Man kann sich natürlich einen (teuren) Schutzbrief holen. Dann aber sollte man nachrechnen, wie viele Jahre man den schon vergeblich bezahlt hätte. Dann sind einmal angenommene 100 Euro Aufzahlung fürs Abschleppen doch noch relativ günstig.

03.08.2010 12:12 Uhr
Dirk20: Kosten für Pannenhilfe?
Ich habe einen Schutzbrief über meine Autoversicherung. Die Kosten werden für Pannenhilfe mit 100 Euro und für das Abschleppen zur nächsten Werkstatt mit 150 Euro übernommen. Sind diese Summen ausreichend oder ist das ein Zuzahlgeschäft?


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Foto: Presse ADAC ID:316

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