Kristina Junker
Ein Beitrag von Kristina Junker, 26.05.2014

Fahrrad & Familie Worauf es beim Pedelec ankommt

Bis zu 4.000 Euro blättern Rad-Fans für ein Pedelec hin. Doch teuer bedeutet nicht immer gut. Worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Top-Angebote es gibt.
Fahrrad & Familie Worauf es beim Pedelec ankommt

Das Pedelec von Kettler kostet 2.699 Euro im Geldsparen-Shop

Ein unabhängiges TÜV-Siegel fürs Elektrofahrrad gibt es (noch) nicht. Wenn Sie ein Pedelec kaufen wollen, sollten Sie sich deswegen etwas Zeit für die Kaufentscheidung nehmen – und die wichtigsten Kriterien kennen. Vorneweg: Unter dem Begriff „Elektrofahrrad“ tummeln sich ganz verschiedene Modelle im Handel und auf den Straßen und das oft unter verwirrenden Mix-Namen, wie z.B. das Fischer E-Bike City Pedelec. Dabei gibt es deutliche Unterschiede: Das „echte“ Pedelec ist ein Fahrrad, das den Fahrer beim Treten mit einem Elektromotor von maximal 250 Watt unterstützt, allerdings nur bis 25 Stundenkilometer. Wer noch schneller sein will, muss stärker in die Pedale treten. Es gibt schnellere Pedelecs, die auch Schweizer Klasse oder S-Klasse genannt werden. Sie gelten anders als das Pedelec aber nicht mehr als Fahrrad und müssen daher speziell zugelassen werden. Auch E-Bikes brauchen eine Zulassung und der Fahrer mindestens einen Mofa-Führerschein. Denn das E-Bike fährt auch ohne dass der Fahrer tritt und gilt – je nach Motorstärke – als Mofa oder Leicht-Mofa. Interessanterweise besteht aber bei keinem der Modelle eine Helmpflicht.

Woran Sie ein gutes Elektrofahrrad erkennen

Worauf Sie beim Kauf eines Pedelec achten sollten, hat Extra Energy in einem Schnelltest zusammen gestellt, eine renommierte Institution für unabhängige Tests von Pedelecs. Ein gutes Pedelec sollte danach eine möglichst lange Akkulaufzeit haben. Manche Modelle schaffen zum Beispiel nur 50, andere 80 Kilometer und mehr mit einer Ladung. Kurz prüfen, wie man das Rad auflädt und ob das unkompliziert funktioniert. Außerdem sollte sich das Fahrrad gut und sicher fahren und lenken lassen und ganz einfach zu bedienen sein - auch während der Fahrt! Wenn Sie das erste Mal auf einem Elektrofahrrad sitzen oder es anschauen, fragen Sie sich außerdem, was Ihnen persönlich wichtig ist, z.B. ob der Motor genug Power für Ihre Bedürfnisse hat, ob das Motorengeräusch Sie bei voller Fahrt nervt oder wo Sie das Fahrrad verstauen wollen. Zum Vergleich: Ein normales Citybike ohne Motor wiegt durchschnittlich 16 bis 20 Kilo, ein Elektro-Fahrrad von Haus aus rund 10 Kilo mehr! Muss das Pedelec öfter mal gehoben werden (z.B. in die S-Bahn, ins Auto, über die Kellertreppe), sollte deswegen auch das Gewicht eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielen.

Der große Pedelec-Test

Ein bruchsicherer Rahmen und verlässliche Bremsen können beim Elektrofahrrad lebensrettend sein. Leider ist ein hoher Kaufpreis auch beim Elektrofahrrad noch lange keine Garantie für beste Qualität! Das beweist der Vergleich der Stiftung Warentest (6/2013). Gemeinsam mit dem ADAC nahmen die Tester das Pedelec einmal genau unter die Lupe und stellten fest: neun von 16 geprüften Elektrofahrrädern fielen glatt durch – auch wegen erheblicher Sicherheitsmängel! Bei fünf Modellen brachen im Test Rahmen, Lenker oder Teile der Achsen. Bei drei Produkten im Pedelec-Test waren die Bremsen ein Problem.

Die Elektrofahrrad-Flops

Selbst bei Modellen über 2.000 Euro ist der Käufer eines Pedelec oft nicht auf der sicheren Seite! So bewertete die Stiftung Warentest zum Beispiel das teuerste Elektrofahrrad im Test, das Flyer C5R Deluxe (ca. 2.700 Euro) genauso mangelhaft, wie das Sinus B3 8-G Nexus (ca. 2300 Euro) oder das Raleigh Impulse iR HS (ca. 2.450 Euro). Die Schnäppchen schnitten nicht unbedingt besser ab: das Leviatec Demission (ca. 1250 Euro) wurde auch „mangelhaft“ bewertet, wie das Fischer E-Bike City Pedelec (ca. 1.000 Euro) oder das günstige Top Velo Alu-Elektro-Fahrrad 28" 3 (ca. 700 Euro).

Hier sind die Testsieger

Manche Pedelecs konnten im Vergleich der Stiftung Warentest aber auch besonders überzeugen. Testsieger mit guten Noten in allen Kategorien ist das sportliche E-Courier SX von Stevens. Den aktuellen Nachfolger, das E-Courier Gent, gibt es für ca. 2.700 Euro - aber nur beim Fachhändler. Um ein gutes Pedelec zu kaufen, müssen Sie jedoch nicht mal aus dem Haus, sondern nur ins Internet! Den zweitplatzierten bei Stiftung Warentest, ebenfalls mit der Gesamtnote „gut“, bekommt man z.B. bei Amazon: das Kettler Obra RT (ab 2.700 Euro). Im Test auf Platz vier, dafür als klarer Preissieger und ebenfalls im Web erhältlich ist das Winora C2 AGT für rund 1.800 Euro.
Hier finden Sie die Pedelec-Testsieger

Gutes Elektrofahrrad – günstige Finanzierung

Wer in ein Elektrofahrrad investieren möchte, sollte es also richtig tun. Sie haben sich für ein gutes Elektrofahrrad entschieden, aber das Geld ist zu knapp? Dann fehlt nur noch eine gute und günstige Finanzierung! Über den Dispokredit Ihres Girokontos kann das aber ganz schön teuer werden. Viel günstiger finanzieren Sie Ihr neues Pedelec über einen Ratenkredit aus unserem Vergleichsrechner. Zum Beispiel bei der Santander Bank schon ab 2,99 Prozent effektiven Jahreszins.

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Kristina Junker mein Name ist Kristina Junker. Ich habe Journalistik studiert. Bei Geldsparen.de bin ich Ihre Spezialistin für Themen rund um Haushalt, Kinder und kreative Sparideen.

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