Morgens die Nase in die Luft stecken und gemütlich zum Strand schlendern. Wie Familien beim Camping die Natur erleben und ihren Geldbeutel schonen.
Camping Reise Geld sparen Natur

Camping ist heute alles andere als Billigurlaub

Eine Campingreise zu unternehmen heißt nicht, dass man zwei Wochen lang auf jeglichen Komfort verzichten muss. Immer mehr Campingplätze bieten neben den üblichen sanitären Anlagen wie Duschen, Waschräume und Toiletten auch Saunas, Wellness- und Kuranwendungen. Von einfach bis Luxus, ist auf Campingplätzen alles zu finden.

„Wer sich für eine Urlaubsregion entschieden hat, sucht am besten anhand eines Campingführers den passenden Platz heraus“, sagt Victoria Groß vom Deutschen Camping-Club (DCC) in München. „Dort kann man sich dann beispielsweise einen Campingplatz aussuchen, in dessen Nähe man angeln oder reiten kann.“

Wie Sie den besten Platz finden

Der Offizielle DCC-Camping-Führer beschreibt 6.000 Campingplätze in Europa und über 1.500 in Deutschland. Im Geldsparen-Shop kostet das Buch 19,90 Euro. Der DCC bewertet die Campingplätze mit ein bis fünf Sternen und gibt einen schnellen Überblick über die Preise. Daneben werden Adresse, Kontakt- und GPS-Daten, Freizeitangebote sowie eine Bewertung von Hygiene, Gestaltung und Geräuschpegel des Campingplatzes dargestellt. Manche Campingplätze bieten sogar eine Kinderbetreuung an.

Alternative ist der ADAC-Campingführer, der in zwei Bänden für Deutschland/Nordeuropa und Südeuropa erscheint. Insgesamt werden rund 5.400 Plätze vorgestellt und bewertet. Jeder der beiden Bände kostet 21,99 Euro.

In Deutschland zahlen drei Personen je nach Saison und Ausstattung zwischen 20 bis 60 Euro am Tag. Normalerweise wird ein Basispreis für den Stellplatz von Zelt oder Caravan sowie eine Gebühr pro Person fällig. Teilweise werden Strom und Müllentsorgung extra abgerechnet.
Alles was Sie zum Camping brauchen 

Hier können Sie mit der ganzen Familie campen

Im Spreewald zahlen drei Personen beim „Spreewald Natur-Camping am See“ laut ADAC-Vergleichspreis 32,14 Euro pro Nacht. Der ADAC-Vergleichspreis ist der Gesamtbetrag, den eine dreiköpfige Familie für eine Übernachtung während der Sommer-Hauptsaison bezahlen muss.

In dem Preis sind die Kosten für zwei Erwachsene und ein 10-jähriges Kind sowie die Standplatzgebühr für ein Auto und einen fünf Meter langen Caravan enthalten, sowie alle obligatorischen Nebenkosten. Wer  genau weiß, wo er Urlab machen will, kann sich den Kauf des Camping-Führers auch sparen und direkt online beim ADAC recherchieren.

Wer sich die Gebühren für den Campingplatz sparen will, wird in Deutschland nicht viel Freude haben. Campen ist außerhalb von Zelt- und Campingplätzen nicht gestattet und kann sogar mit einer Geldbuße belegt werden. Wird in einem Natur- oder Wasserschutzgebiet übernachtet, kann das noch extra geahndet werden. Es kann sich aber lohnen, einen Bauern zu fragen, ob er dem Aufstellen eines Zeltes zustimmt.

In Österreich und der Schweiz sieht es ähnlich aus, ganz anders aber in Schweden. Dort ist es in der Natur erlaubt, auch ohne Zustimmung des Grundbesitzers eine Nacht zu zelten, sofern sich der Standort nicht auf landwirtschaftlichem Gelände oder in der Nähe eines Wohnhauses befindet. Um Frustrationen zu vermeiden, sollten Camping-Neulinge erst einmal mit einem Schnupper-Camping starten, bevor es drei Wochen auf Tour geht. Sanitäranlagen mit anderen Menschen zu teilen ist nicht jedermanns Sache, ebenso wenig wie das Chaos, das gerne nach einigen Tagen in einem Zelt herrscht.

Liebe Leserinnen und Leser,

Caroline Benzel mein Name ist Caroline Benzel. Nach meinem Studium der Publizistik habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de informiere ich Sie zum Thema Mobilfunk. Ob LTE, NFC oder UMTS – ich weiß, was diese Abkürzungen bedeuten und wann sie für Sie wichtig sind.

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Leserkommentare

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22.03.2013 12:28 Uhr
Yvonne: Camping Cheque
Eine weitere günstige Alternative ist das Campen in der Nebensaison, dort kostet eine Nacht für 2 Personen incl. Strom und Zelt und evtl. Hund nur 15 EUR die Nacht. Mehr Infos unter: http://www.campingcheque.de/


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