Auto und Familie Fiat Freemont

Mit dem Freemont hat Fiat einen Van f├╝r die Gro├čfamilie im Programm. Jede Menge Becherhalter, Stauraum in der Mittelkonsole und Ablagef├Ącher inklusiv.
Der Fiat Freemont aus US-amerikanischer Chrysler-Produktion setzt eigene Akzente: Wo andere Vans ihr raumgreifendes Volumen gerne mit dynamisierenden Linien tarnen, tritt Fiats Auto f├╝r die Gro├čfamilie recht bullig auf - gro├čer K├╝hler, ausgestellte Radh├Ąuser und ein massiges Passagierabteil. Fast ein SUV.

Der Freemont macht innen einen recht hochwertigen Eindruck. Vor allem der gro├če Zentralbildschirm, der auch ohne teure Navi-Option zu haben ist, veredelt das ordentlich verarbeitete und aus angenehmen Materialien gefertigte Armaturenbrett. F├╝r alle Familienmitglieder gibt es au├čerdem jede Menge Becherhalter, viel Stauraum in der Mittelkonsole und ger├Ąumige F├Ącher unter dem Polster des Beifahrersitzes und im Fu├čraum des Fonds.

Das Platzangebot ist ├╝berzeugend. Auch Gro├čgewachsene k├Ânnen sich ├╝ber fehlende Kopf- oder Kniefreiheit nicht beschweren. Zudem ist die zweite Reihe leicht erh├Âht, so dass auch kleine Passagiere gut nach vorne sehen k├Ânnen. Die Sitze Nummer sechs und sieben sind ausklappbar und sind aufgrund der verschiebbaren vorderen Sitzbank gut zu erreichen. Einem Erwachsenen m├Âchte man sie trotzdem nicht auf langen Strecken zumuten - aber f├╝r die Gro├čfamilie ist der Freemont klasse.

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Allerdings ist der Freemont kein Raumwunder. Sind alle Sitze besetzt, ist der Kofferraum kleiner als bei einem Fiat 500. Es muss zudem eine recht hohe Kante beim Beladen ├╝berwunden werden. Auch als Zugfahrzeug ist der Freemont mit einer maximalen Anh├Ąngelast von 1.100 Kilogramm nur bedingt geeignet.

Die ├╝ppigen Formen des Fiat Freemont sind in der Stadt durchaus hinderlich, zum Wenden braucht der Wagen knapp zw├Âlf Meter Raum - und viel Ruhe, denn er ist mit seiner breiten D-S├Ąule und den schmalen Fenstern un├╝bersichtlich.

Als Motorisierung empfiehlt sich der st├Ąrkere der beiden Diesel-Motoren. Trotz seiner 125 kW/170 PS hat auch er es mit dem fast zwei Tonnen schweren Kreuzer nicht leicht; rollt der Van aber erst einmal, geht die Reise flott voran.

Der Spritverbrauch kann sich aber mit knapp sieben Liter durchaus sehen lassen, vorausgesetzt das Gaspedal wird nicht zu sehr strapaziert. Er ist im Vergleich zur Konkurrenz aber nicht der billigste mit seinen 26.190 Euro f├╝r die Basisvariante mit dem st├Ąrkeren Selbstz├╝nder.

Punkten kann der Fiat aber mit familienfreundlichen Standards, wie integrierte Kindersitze, Klimaautomatik, schl├╝ssellosem Schlie├čsystem, Parksensoren am Hek und einem Tempomat. Optional ist auch Allradantrieb zu haben. SP-X

Der Fiat Freemont im Family-Check

St├Ąrken: Ordentliche Verarbeitung, gro├čfamilientauglich, viele Ablagen
Schw├Ąchen: Hohe Ladekante, un├╝bersichtliche Karosse, unsicherer Wiederverkaufswert
Fazit: Ein Freund f├╝r die gro├če Familie - und f├╝r den Geldbeutel
 

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