Peter Wei├čenberg
Ein Beitrag von Peter Wei├čenberg, 11.02.2015

Auto und Familie Die besten Assistenzsysteme f├╝r Familien

Mehr Sicherheit, weniger Stress: Familien k├Ânnen mit elektronischen Helfern viel sicherer im Auto unterwegs sein. Das bringen die wichtigsten Systeme:
Der Regen prasselt nur so auf die rutschige Kopfsteinstra├če. Die Kinder auf der R├╝ckbank quengeln. Und dann klingelt auch noch das Telefon ... ein kurzer Moment der Unachtsamkeit - und schon ist das Lenkrad verrissen oder das rechtzeitige Bremsen vergessen. Ein teurer Alptraum f├╝r jede Familie im Verkehr. Und leider allzu oft die Realit├Ąt. Die Folge sind Blechssch├Ąden oder sogar Verletzte.

Doch immer noch sparen sich viele Autok├Ąufer bei der Auswahl elektronischer Assistenzsystensysteme, die genau solche Folgen von ├ťberforderung oder Unachtsamkeit hinter dem Steuer verhindern. Das liegt oft leider auch daran, dass die Hersteller Automatische Abstandshalter oder Notbremssystem an die teuerste Ausstattung oder die st├Ąrksten Motoren koppeln. Volkswagen ist da eine l├Âbliche Ausnahme: Schon beim Golf mit dem kleinsten Benziner ist die ganze Armada der Schutzfunktionen zu haben. Familien k├Ânnen also mit ihrem begrenzten Budget PS gegen mehr Sicherheit und weniger Stress tauschen.

Das ist sehr sinnvoll. Wir haben die Helfer in einem 1,2-Liter-Golf mit Automatik (rd. 23.000 Euro) getestet - und sagen Ihnen, welche Assistenzysysteme f├╝r Familien empfehlenswert sind:

Spurhalte-Assistent

Das bringt's: Schnell mal auf der Autobahn ein paar Sekunden auf das Radio-Display oder die Kinder auf der R├╝ckbank geschaut - und schon liegen mehr als hundert Meter Blindflug hinter Ihnen. Hoffentlich, ohne dabei unmerklich aus der Spur gekommen zu sein. Ein Spurhalte-Assistent hilft, dass das nicht geschieht: Er erkennt bei Geschwindigkeiten ab 60 Stundenkilometern die Fahrbahnmarkierung - und h├Ąlt den Wagen┬á in der Spur (, sofern der Fahrer nicht blinkt oder bewusst lenkt).
Empfehlung: F├╝r den reinen Einkaufswagen im Stadtverkehr braucht es das System nicht unbedingt. Wer aber l├Ąngere Strecken mit der Familie zur├╝cklegt, sollte die rund 500 Euro investieren.
 

Park-Assistent

Das bringt's: Wie oft sind wird schon r├Ątselnd durch die Innnenstadt gekurvt: Wo ist eine Parkl├╝cke - passt mein Auto rein - und schaffe ich die Kurbelei ohne Parkrempler? Ein atomatischer Park-Assistent nimmt diese Arbeiten ab. Einmal aktiviert sucht er den Stra├čenrand nach ausreichenden L├╝cke im Vorbeifahren ab, ├╝bernimmt das Lenkrad und parkt ein. Nur bremsen und beobachten muss der Fahrer noch.
Empfehlung: Wenn Sie wirklich gro├če Probleme beim Einparken haben ist das System f├╝r 755 Euro im Golf eine ├ťberlegung wert. Auch viele andere Hersteller bieten solche Assistenten an. Doch die Bedienung ist nicht ganz einfach - und hat auch mit manchen Parkl├╝cken noch ihre Schwierigkeiten, in die ein normaler Fahrer selbst lenken w├╝rde. Testen Sie das System vor einem Kauf. Vielleicht reichen auch Parksensoren mit Piepsignal an den Sto├čstangen.
 

Abstandshalte-Tempomat

Das bringt's: Urlaub ist die sch├Ânste Zeit des Jahres - und die Urlaubsfahrt oft die anstrengendste. Denn lange Fahrten mit viel Kriechverkehr auf gesteckt vollen Autobahnen nerven. Vor allem, wenn alle drei├čig Sekunden die Frage von der R├╝ckbank kommt: "Wann sind wir endlich daaaaaa?" Hier bringt der Abstandshalte-Tempomat Sicherheit und Gelassenheit. Das System h├Ąlt die gew├Ąhlte Geschwindigkeit, misst den Abstand zum Vordermann, beschleunigt und bremst - bei VW sogar bis zum Stillstand. Andere Massenhersteller sind da noch nicht so weit.
Empfehlung: Die "Automatische Distanzregelung", wie sie bei VW hei├čt, ist ein Muss f├╝r alle Familien, die viel und l├Ąnger ├╝ber Landstra├čen oder Autobahnen fahren. F├╝r 560 Euro (inklusive Notbremsassistent) liefert der Super-Tempomat ein gro├čes Sicherheitsplus.

So funktioniert ein automatischer Abstandshalte-Tempomat:

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360-Grad-Umfeldbeobachtung

Das bringt's: Gerade auf engen Supermarkt-Parkpl├Ątzen, beim Gedr├Ąnge vor dem Schultor oder Schwimmbad passieren die kleinen, teuren Rempler. Oft deswegen, weil Mutter oder Vater am Steuer durch die Kinder abgelenkt sind - die eigenen und die rund um das Fahrzeug. Eine Umfeldbeobachtung liefert hier zum Beispiel durch die Heckkamera Einblicke auf Ecken, die kein R├╝ckspiegel zeigt. Und in unserem Test-Golf zeigt diese Kamera sogar Hilfslinien zum Einparken und einen virtuellen Blick rund um das Fahrzeug.
Empfehlung: Kaufen.

City-Notbremsassistent

Das bringt's: Gerade in den Innenst├Ądten passieren die meisten Unf├Ąlle - und oft auch schwere Auffahrunf├Ąlle. Das liegt daran, dass wir gerade auf Kurzstrecken wie dem Weg zur Schule vielf├Ąltig abgelenkt sind. Zudem wird gerade der sehr langsame Stopp-and-Go-Verkehr in der City untersch├Ątzt. Hier hilft der City-Notbremsassistent: Bei Geschwindigkeiten bis zu 30 Stundenkilometern macht das Auto selbstt├Ątig eine Vollbremsung, wenn der Fahrer das vor einem Hindernis vergisst.
Empfehlung: Kaufen. Nicht einmal 300 Euro kostet die Funktion im Golf - Kosten, die sehr schnell wieder drin sind. Das System ist ├╝brigens auch schon f├╝r Kleinwagen zu haben.
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Peter Weißenberg mein Name ist Peter Weißenberg. Ich bin seit mehr als 20 Jahren Journalist, habe in M├╝nchen Volkswirtschaft, Geschichte und Politik studiert und mehrere B├╝cher zu Wirtschaftsthemen verfasst. Auf geldsparen.de schreibe ich vor allem ├╝ber Geldanlage, Immobilien und Mobilit├Ąt.

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