Peter Weißenberg
Ein Beitrag von Peter Weißenberg, 08.04.2015

Auto und Familie Subaru Outback

Das mögen Familien: Eine lobenswerte Serienausstattung zu fairen Preisen, unaufgeregtes FahrgefĂŒhl, vorzĂŒglicher Komfort und der gute Name von Subaru als Allradspezialist.
Familien sollten da mal genau hinschauen: Subaru hat den neuen Outback nach Europa gebracht. Die Mischung aus GelĂ€ndewagen und Kombi war einst Vorreiter fĂŒr die sogenannten „Crossover“-Modelle. Er bietet neben ĂŒberraschenden FĂ€higkeiten abseits fester Straßen auch jede Menge Komfort und Platz. Die Preise beginnen bei 34.440 Euro fĂŒr den 2,0-Liter-Diesel, fĂŒr den 2,5 Liter Benziner mit 129 kW/175 PS werden mindestens 35.900 Euro fĂ€llig, der Diesel in Komplettausstattung kostet 42.900 Euro.

Mit rund 4,81 Metern LĂ€nge (plus 2 Zentimeter) zĂ€hlt der Outback nicht zu den ganz Großen im Autoparadies, aber auf jeden Fall zu den grĂ¶ĂŸeren seiner Zunft. Der Allrader unterscheidet sich deutlich von den hochgebauten, kastigen SUV und ist eher ein hochgebockter Kombi mit RivalitĂ€t zu Audi A 6 Allroad quattro oder Volvo XC 70 AWD. Das bietet gerade Familien mit kleineren Kindern viele Vorteile bei der Einstiegsfreundlichkeit.

Dank seiner Hochbeinigkeit (20 Zentimeter Bodenfreiheit) setzt das 1,6-Tonnen-Schiff auch dann nicht mittig auf, wenn sich die 17-Zoll-RĂ€der durch tiefe, aufgeweichte Furchen wĂŒhlen mĂŒssen. Kein reinrassiger GelĂ€ndewagen, aber immerhin ein Kombi, der sich dank Allrad und elektronischer Helfer schon mal alleine aus kritischen Situationen befreien kann.
Überhaupt: Der Platz ist ein Supervorteil des Outback als Familienauto. Denn die FlĂ€chen sind leicht zugĂ€nglich, die Ladekante verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig niedrig, der Sitzkomfort auch fĂŒr grĂ¶ĂŸere Jugendliche hinten prima.

Unter der langen Haube werkelt ein Zweiliter-Boxer-Diesel, der einzige seiner Art ĂŒbrigens und schon vom Subaru-Bestseller Forester her bekannt. Die Leistung von 110 kW/150 PS erscheint auf dem Papier zunĂ€chst ebenso leicht schwĂ€chlich wie die Durchzugskraft (360 Newtonmeter). Hinzu kommt noch, dass der Einsatz einer stufenlosen Automatik (CVT) auch nicht gerade ein Garant fĂŒr sportives Fortkommen ist. In der Praxis aber reicht das Triebwerk völlig aus (Vmax: 200 km/h). Am wohlsten fĂŒhlt sich der Japaner in mittleren Drehzahlbereichen. Dann bedankt er sich mit ertrĂ€glichem Verbrauch (im Test rund 8,5 Liter auf 100 Kilometer), einem Höchstmaß an Komfort und bemerkenswerter Langstreckentauglichkeit. Ein echter Familienwagen eben.

Bei den Outback-Versionen mit CVT ist das Assistenzsystem „Eyesight“ serienmĂ€ĂŸig an Bord. Die zwei Frontkameras ermöglichen verschiedene Funktionen: Automatische Abstands- und Geschwindigkeitsregelung, Bremsassistenz bei erkannter Gefahr, Warnung bei Verlassen der Fahrspur oder auch die Benachrichtigung des Fahrers, wenn im Stau der Vordermann wieder anfĂ€hrt. Das alles können Ă€hnliche Systeme in Europa schon seit langem, sie sind jedoch wegen der Nutzung von Radarsensoren, Ultraschall oder Infrarot erheblich aufwendiger und teurer. Leider besteht die Gefahr, dass kĂŒnftige Outback-Besitzer das im Test sehr wirksame System wegen des stĂ€ndigen Gepiepes schnell wieder abschalten. Da ist die Disziplin der sicherheitsbewussten Familie gefragt.
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Subaru Outback im Family-Check

StĂ€rken: gĂŒnstiger Preis, viel Platz, hohe Sicherheit

SchwÀchen: nerviges Automatikgetriebe, unsicherer Wiederverkaufswert

Fazit: Der Subaru Outback ist ein Familienauto, wie es sich vernunftorientierte Kunden malen wĂŒrden.
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Peter Weißenberg mein Name ist Peter Weißenberg. Ich bin seit mehr als 20 Jahren Journalist, habe in MĂŒnchen Volkswirtschaft, Geschichte und Politik studiert und mehrere BĂŒcher zu Wirtschaftsthemen verfasst. Auf geldsparen.de schreibe ich vor allem ĂŒber Geldanlage, Immobilien und MobilitĂ€t.

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