Auto und Familie Mercedes Vito 4x4

Familien, aufgepasst: Die dritte Generation des Transporters Vito hat Mercedes nun um eine Allradvariante erweitert; durchaus eine Kauf-Überlegung wert.
Eigentlich sind Transporter was für Gewerbekunden - aber häufig sind die Nutzfahrzeuge auch eine Alternative für kostenbewusste Familien, die einfach gern zum preiswerten Ableger eines Van greifen. Ein gutes Beispiel ist der Nutzfahrzeug-Bruder des edlen - und sündteuren Mercedes-Van V-Klasse: der Vito. Die dritte Generation des Transporters Vito ist seit Oktober 2014 mit Front- oder Heckantrieb im Handel. Jetzt hat Mercedes die Modellpalette um die Allradvariante erweitert.

Diese ist zunächst an die stärkste Motorisierung, den 2,1-Liter-Selbstzünder mit 140 kW/190 PS, in Verbindung mit der Siebengang-Automatik gekoppelt. Ab Sommer wird der 4x4-Antrieb auch mit den schwächeren 2,1-Liter-Versionen mit 100 kW/136 PS und 120 kW/163 PS erhältlich sein. Der Aufpreis für den Allradantrieb beträgt 3.300 Euro netto (3.927 Euro brutto), so dass für den 190 PS-Allradler mindestens 36.120 Euro netto (42.983 Euro brutto) fällig werden. Da kann eine Allrad-V-Klasse niemals mithalten.

Der permanente Allradantrieb ist eine Mercedes-Eigenentwicklung und kommt in ähnlicher Form bereits in den Pkw- sowie SUV-Modellen aus Stuttgart vor. Die Antriebstechnik des Vito 4x4 basiert auf dem Vito mit Hinterradantrieb und verteilt die Kraft im Verhältnis 45 zu 55 zwischen Vorder- und Hinterachse. Im Hintergrund ermöglichen elektronische Helfer wie ein elektronisches Traktionssystem und ESP für Traktion.

Der Vito fährt souverän durch Schnee und Matsch, man merkt kaum, dass man nicht auf Asphalt unterwegs ist. Von den Künsten der Elektronik bekommt der Fahrer nicht viel mit. Verliert ein Rad die Bodenhaftung, wird es abgebremst, die Antriebskraft geht dann auf die Räder mit guter Traktion.

Die neue Technik baut flacher als die der vorherigen Generation, so dass der neue Vito 4x4 nur 1,91 Meter in der Höhe misst. Das sind neun Zentimeter weniger als zuvor. Die geringere Höhe ermöglicht ein problemloses Einfahren in die meisten Tiefgaragen. Ein prima Vorteil für Großfamilien, die einen robusten und durchaus geländegängigen Begleiter
suchen.

Ebenfalls gespart wurde am Gewicht. Das Allradsystem erhöht das Gewicht um nur zusätzliche 50 Kilogramm. Beim Vorgänger waren es noch 70 Kilogramm. Die Zuladung der 4x4-Varianten beträgt je nach Ausführung zwischen 904 und 1.319 Kilogramm.

Die zum Markstart angebotene Motor-Getriebekombination passt gut zu dem Vito 4x4. Die Siebengang-Automatik schaltet sanft und auch bei schwierigen Passagen legt sie immer den richtigen Gang ein. Der 2,1-Liter-Diesel leistet 140 kW/190 PS. In 9,5 Sekunden spurtet er von 0 auf 100 km/h. Als Normwert werden 6,4 Liter angeben, damit ist er um 0,6 Liter durstiger als in der Variante mit Heckantrieb.

Wie auch bei den anderen Antriebsvarianten ist der Vito 4x4 als Kasten, Mixto (Doppelkabine) sowie Tourer (Combi) in drei Längen (4,90, 5,10 und 5,37 Meter) sowie zwei Radständen (3,20 oder 3,43 Meter) erhältlich. Mercedes rechnet damit, dass rund jeder zehnte Vito-Käufer sich für die Allradversion entscheidet. Und der Tourer ist als Familien-Transporter eine echtes Schnäppchen in der Mercedes-Familie. Denn schon die Sicherheitsausstattung bietet Seitenwind-Assistenten, Berganfahrhilfe, Reifendruckkontrolle oder Airbags für Fahrer und Beifahrer einen umfangreichen Serienumfang.

Auch hochgewachsene Kinder haben hinten reichlich Platz, wenn auch nicht die Ablage-Fülle und den Komfort der Pkw-Variante. Dafür dürfen sie aber auch ruhig mal schmutzig herumtoben. Der Vito ist sozusagen vollwaschbar. Und auch niedrige Ladenkante, massig Platz und bequemer Einstieg sind wie bei der V-Klasse.



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Mercedes Vito 4x4 im Family-Check

Stärken: Gute Verarbeitung, viel Platz, robuste Materialien

Schwächen: Immer noch teurer als andere Nutzfahrzeug-Ableger, nicht alle Assistenzsysteme der Pkw-Variante

Fazit: Wer Mercedes mag - und viel Platz braucht -, aber kein Geld im Überfluss hat, der ist mit dem Vito nicht schlecht bedient.
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