IAA Familienauto-Premieren aus dem Ausland

Die IAA zeigt mehr als 150 neue Modelle erstmals dem Publikum; gerade auslÀndische Hersteller setzen dabei stark auf Familien.
Gute Alternative fĂŒr kostenbewusste Familien kommen oft aus dem Ausland - zumindest bei den Autos: Bei den Verkaufszahlen der meisten Segmente haben hierzulande deutsche Hersteller die Nase vorn. Umso bunter prĂ€sentieren sich auf der IAA in Frankfurt die Importeure. FĂŒrs Auge, fĂŒr den Verstand und fĂŒr jeden Geldbeutel haben die Autobauer von Alfa bis Volvo Modelle mitgebracht. Wir liefern einen Überblick der Premieren im Segment Familienautos:

Cadillac

FĂŒr die Familie mit Geld und ausgeprĂ€gter US-NĂ€he: Der amerikanische Autobauer zeigt eine Limousine der oberen Mittelklasse CTS, die Anfang 2014 nach Europa kommt. Sie könnte es auch als Kombi geben.

 

Citroen

Eine der wichtigsten Premieren im Familiensegment: Mit ungewöhnlichem Styling wirbt der Citroen C4 Picasso bereits seit Juni um Individualisten. Auf der IAA feiert die Langversion Grand C4 Picasso Premiere, die bei Ă€hnlicher Optik mehr Platz im GepĂ€ckraum und optional sieben Sitze bietet. Wie beim VorgĂ€nger sorgt eine Panorama-Glasscheibe auf Wunsch fĂŒr angenehmes Lichtklima im Innenraum.

Außerdem haben die Franzosen einen Ideengeber auf ihrem Stand: Die Studie Cactus ist Vorbote fĂŒr die zukĂŒnftige Ausrichtung der C-Linie. Sie streckt sich auf eine LĂ€nge von 4,21 Metern, in der Höhe misst sie 1,53 Meter und in der Breite 1,75 Meter. Damit liegt sie lĂ€ngentechnisch zwischen Klein- und Kompaktwagen. Das Innenleben des Cactus erinnert stark an ein Wohnzimmer. Es wirkt heimelig und aufgerĂ€umt. Wenn im FrĂŒhsommer 2014 das Serienmodell sein Debut feiert, wird das Fahrzeug wohl auf den Namen C4 Cactus hören.

Dacia

Die rumĂ€nische Renault-Tochter stellt die ĂŒberarbeitete Version des Kompakt-SUV Duster vor. FĂŒr die zweite LebenshĂ€lfte erhĂ€lt das seit 2010 angebotene Kompakt-SUV einen neuen, verchromten KĂŒhlergrill, geĂ€nderte Scheinwerfer und chromverzierte RĂŒckleuchten. An der Technik und dem Einstiegspreis von unter 11.000 Euro Ă€ndert sich nichts.

Fiat

Was wĂ€re Fiat ohne den 500? Auf der IAA zeigen die Italiener mit dem 500 L Living eine weitere Ausbaustufe des Familienwagens. Diesmal tritt der Cinquecento als Van fĂŒr bis zu sieben Personen auf, davon zeigt Fiat auch eine milde Offroad-Version. Beide kommen noch im September in den Handel.

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Honda

Familien aufgepasst! Erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt ist der Honda Civic wieder als Kombi erhĂ€ltlich. Die laderaumoptimierte Version des Kompakten wurde in Europa speziell fĂŒr den hiesigen Markt entwickelt und soll sich in Sachen Heckvolumen in der Spitze des Segments einsortieren. FĂŒr den Antrieb dĂŒrften die aus dem SchrĂ€gheckmodell bekannten Vierzylindermotoren zum Einsatz kommen, darunter der neue 1,6-Liter-Diesel mit 88 kW/120 PS. Preislich wird der Japaner knapp unterhalb von 18.000 Euro starten.

Hyundai

Die Koreaner zeigen die neue Generation des Kleinstwagens i10, der fĂŒr den europĂ€ischen Markt kĂŒnftig in der TĂŒrkei gebaut wird und deutlich höherwertig auftritt als sein VorgĂ€nger. DarĂŒber hinaus gibt es das Facelift des Kompakt-SUV ix35 und den ersten Messeauftritt in Deutschland des bereits in Genf prĂ€sentierten, siebensitzigen SUV Grand Santa Fe zu sehen. Mit 4,92 Metern LĂ€nge sprengt der Koreaner nun fast die Grenzen der SUV-Mittelklasse. Der Kofferraum wĂ€chst um 73 Liter auf 607 Liter bei eingeklappter dritter Sitzreihe.

Infiniti

Nissans Nobeltochter prÀsentiert in Frankfurt die Studie eines Kompaktmodells. Der Q30 soll gegen Audi A3 und Mercedes A-Klasse antreten, schon 2014 könnte er kommen.

Jaguar

Mit der Studie C-X17 gibt Jaguar einen Ausblick auf sein erstes SUV-Modell. Der Crossover könnte 2016 auf den Markt kommen und gegen Modelle wie Audi Q5 und BMW X3 antreten. Als Name fĂŒr das Serien-SUV wĂ€ren Q-Type oder XQ möglich. Das Mittelklasse-SUV basiert nicht auf einem Modell der GelĂ€ndewagen-Schwester Land Rover, sondern nutzt erstmals eine neu entwickelte Fahrzeugarchitektur, die kĂŒnftig bei weiteren Modellen der Marke zum Einsatz kommen soll. Denkbar wĂ€re auf dieser Plattform außerdem eine neue Einstiegslimousine im Mittelklasse-Segment.

Jeep

American Way of Drive fĂŒr die Großfamilie: Fiats amerikanische Tochter hat den Grand Cherokee grĂŒndlich ĂŒberarbeitet und auf Sparsamkeit getrimmt, allerdings nach amerikanischen MaßstĂ€ben. Dabei helfen nicht nur das neue Automatikgetriebe, sondern auch neue Dieselmotoren, die immerhin fast einen Liter sparsamer laufen als bislang und mit einem Normwert von 7,5 Litern bei 177 kW/241 PS aufwarten.

Kia

Hyundais Schwestermarke Kia prĂ€sentiert auf der IAA die zweite Generation des Crossover-Kleinwagens Kia Soul. Der FĂŒnftĂŒrer bleibt seinem eigensinnigen Kastenstil treu, unterstreicht ihn sogar mit einer noch etwas wuchtigeren Front und zweifarbigem Karosseriedesign.

Mit der Studie Niro testen die Koreaner zudem die Kundenreaktionen auf ein mögliches kĂŒnftiges Mini-SUV. Das ganz in Schwarz gehaltene Konzeptfahrzeug interpretiert das Offroad-Thema dezidiert sportlich und nimmt so vor allem Konkurrenten wie den Nissan Juke ins Visier. Als Hingucker gibt es zwei vorne angeschlagene FlĂŒgeltĂŒren, die es aber sicher nicht in ein Serienmodell schaffen werden. DarĂŒber hinaus zeigen die Koreaner in Frankfurt die geliftete Mittelklasselimousine Optima sowie eine Autogasversion des Kleinstwagens Picanto mit einem 49 kW/67 PS starken Dreizylinder.

Lexus

Die Toyota-Tochter zeigt in Frankfurt mit dem LF-NX die Studie eines kompakten SUV, das im Stile der Marke einen Hybridantrieb haben wird.

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Mazda

Die Japaner setzen nun auch in der Kompaktklasse auf besonders dynamisches Design. Der Mazda 3 ĂŒbernimmt den dezidiert sportlichen Stil des jĂŒngst vorgestellten Mittelklassemodells Mazda 6 und bedient sich auch bei den Motoren teilweise beim großen Bruder.

Der kleine Hersteller gönnt sich dabei einen Sonderweg: Statt Hybridisierung und Downsizing sollen besonders effektiv konstruierte Diesel und Saugbenziner fĂŒr geringen Durst sorgen. So gibt es etwa einen 88 kW/120 PS-Benziner, der mit 5,1 Litern auskommt.

Nissan

Auf dem Stand von Nissan steht die zweite Generation des Kleinwagens Note im Mittelpunkt. Sie kommt im Oktober zu Preisen ab 13.990 Euro auf den Markt und setzt auf schickere Formen als bislang. Statt praktisch-gut suggeriert die Formensprache nun mit gefÀlliger Front und auffÀlligem Heck eine gewisse Sportlichkeit und ModernitÀt. Damit reiht sich der 4,10 Meter lange Japaner optisch in die Reihe der neuen Vertreter von typischen Kleinwagen mit SchrÀgheck ein.

Zudem stellt Nissan ein neues Kompakt-SUV vor. Das Modell soll den kantigen X-Trail ersetzen, der seit 2007 gebaut wird. GegenĂŒber dem VorgĂ€nger fĂ€llt das Design der Neuauflage wohl deutlich dynamischer aus. Vorbild ist die 2012 in Genf gezeigte Studie Hi-Cross. Möglicher Name des neuen SUV: Rogue.

Peugeot

Ein weiteres sehr interessantes Auto im Familiensegment steht bei den Franzosen: Mit elegantem Design und sparsamen Motoren nimmt der neue Peugeot 308 den VW Golf ins Visier. Statt des weit aufgerissenen KĂŒhlergrill-Schlunds gibt es nun einen schmaleren, verchromten Lufteinlass an der Front.

Im Innenraum soll die schon aus dem Kleinwagen 208 bekannte, ungewöhnliche Cockpit-Architektur mit dem sehr kleinen und tief angebrachten Lenkrad Akzente setzen. FĂŒr den Antrieb sorgt neben diversen Aggregaten des VorgĂ€ngers erstmals auch einer der neuen Dreizylinder der Franzosen. Dieser leistet 60 kW/82 PS und soll mit 5,0 Litern Kraftstoff auskommen. Die Preise fĂŒr den 308 starten bei 16.450 Euro.

Seat

Mit dem neuen Leon ist Seat ein kleiner Befreiungsschlag gelungen. Die immer ein wenig unterbewertete VW-Konzernmarke bietet ihren Kompakten erstmals auch als Kombi an. Der Leon ST setzt sich mit dynamischerem Design von seinem Technikspender Golf Variant ab, bezahlt das aber mit einem geringfĂŒgig kleineren Platzangebot. Bei den Motoren herrscht jedoch Gleichstand – die sparsamste Version ist der 110 kW/150 PS-Diesel mit einem Normverbrauch von 4,1 Liter.

Skoda

Mit dem Rapid Spaceback tritt Skoda erstmals direkt gegen den VW Golf an. Der fĂŒnftĂŒrige Kompakte ist eine Ableitung der Stufenhecklimousine Rapid, tauscht den hierzulande unbeliebten Kofferkasten gegen ein klassisches SchrĂ€gheck mit Klappe. Diese ist auf Wunsch großflĂ€chig verglast und soll in Verbindung mit dem Panoramaglasdach ein Design-Statement sein. Trotzdem bleibt es bei relativ gĂŒnstigen Preisen, voraussichtlich ab 14.000 Euro.

Außerdem zeigen die Tschechen das Facelift des kompakten SUV Yeti, bei dem die auffĂ€lligen Rundscheinwerfer konventionellen Leucht-Einheiten weichen mussten.

Suzuki

Mit dem SX4 zĂ€hlte Suzuki 2006 zu den Pionieren der Crossover-Klasse. In der Neuauflage wird aus dem bunten Stilmix nun ein grĂ¶ĂŸeres Mini-SUV mit 4,30 Metern LĂ€nge. ErgĂ€nzt wird das Programm durch den ĂŒberarbeiteten Allradantrieb sowie einen kleinen Diesel. Der SelbstzĂŒnder leistet 88 kW/120 PS aus 1,6 Litern Hubraum – exakt die gleichen Werte wie beim Benziner. Die MarkteinfĂŒhrung erfolgt im September. Die Preisliste startet bei 19.490 Euro fĂŒr die Version mit Frontantrieb, die Allrad-AusfĂŒhrung gibt es ab 22.900 Euro.

WĂ€hrend die SX4-Premiere fĂŒr die Gegenwart steht, gibt ein Konzeptfahrzeug einen Ausblick auf die Zukunft. Die am Main gezeigte Studie iV-4 deutet auf ein geplantes Kompakt-SUV hin, das sich zwischen SX4 und Grand Vitara ansiedeln soll. Konkrete Angaben zu Produktion und MarkteinfĂŒhrung macht der Hersteller noch nicht.

Toyota

Der weltgrĂ¶ĂŸte Automobilhersteller tritt in Frankfurt eher bescheiden auf - gerade fĂŒr Familien ist der Stand zwar einen Besuch wert, aber weniger wegen der Modell-Neuheiten. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Hybride.

Mit der Studie Yaris Hybrid-R, einem Kleinwagen mit Rennwagentechnik, zeigt die Marke, wie weit man das Thema Hybrid spreizen kann. Die Normal-Variante ist allerdings als Einkaufswagen wohl der vernĂŒnftigere Toyota.

Volvo

FĂŒr die eigenstĂ€ndige Familie: Die Schweden streifen das Ford-Erbe endgĂŒltig ab. Neben einer eigenen Plattform und neuen Motoren soll auch das Design neu entwickelt werden. Die Studie Concept CoupĂ© zeigt bereits jetzt die wichtigsten Merkmale des kĂŒnftigen Marken-Stils. Dazu zĂ€hlt vor allem der konkave KĂŒhlergrill, der von zwei Scheinwerfern mit integrierten, T-förmigen Tagfahrlichtern flankiert wird. Hinzu kommen eine lang gestreckte Motorhaube und schmale, C-förmige RĂŒckleuchten.

Bei Kombis und SUV gibt es die bekannten und bewĂ€hrten Angebote fĂŒr die ganze Familie. Bei Vans leider immer noch kein schwedisches Angebot. SP-X
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