Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 19.11.2012 (Aktualisiert 24.09.2015)

Familien-SUV Restwert-Riesen im Kostencheck

Kompakt-SUVs erreichen beim Wiederverkauf absolute Spitzenwerte. Wie die beliebten Familienautos bei den übrigen Unterhaltskosten liegen.
Familien-SUV Restwert-Riesen im Kostencheck

SUVs - beliebt, teuer, preisstabil

SUVs sind voll im Trend. Sportliches Aussehen, gepaart mit immer sparsamer werdenden Motoren, variablem Innenraum und üppiger Ladefläche locken auch immer mehr Familien hinter das Steuer der allradgetriebenen Hochsitzer. Rund 15 Prozent beträgt inzwischen ihr Marktanteil und die Tendenz ist steigend. Verantwortlich für diesen Erfolg sind aber weniger die großen Offroader und schwerfälligen Geländewagen, sondern vor allem die Kompakt-SUV, wie zum Beispiel der VW Tiguan, der BMW X1 oder auch der Nissan Qashquai.

Spitzen-Wiederverkaufswert deutscher Modelle

Obwohl die Idee zu diesem Autokonzept ursprünglich aus Japan stammt, haben inzwischen vor allem deutsche Hersteller bei den Verkaufszahlen die Nase vorn. Angeführt von VW, stammen, laut Schwacke, mit BMW und Audi insgesamt sieben der der zehn meistverkauften Offroader aus deutschem Hause. Und auch gebraucht verlieren diese Auto weniger an Wert: So gibt Schwacke nach drei Jahren und 60.000 Kilometern noch traumhafte Restwertquoten von über 55 Prozent für dieses Segment an. Das ist ein echter Spitzenwert im gesamten PKW-Markt. Insbesondere die deutsche Troika aus BMW X1, VW Tiguan und Audi Q5 zeigt außergewöhnlich hohe Restwerte. Und selbst der Preisschlager unter den Kompakt-SUV, der Billig-Offroader Dacia Duster hinkt hier nur wenig hinterher.

Wie teuer ist der Unterhalt?

Natürlich ist der Wertverlust nur ein Posten bei den Unterhaltskosten - aber dafür ein ganz gewaltiger: Denn der Wertverlust eines Autos macht rund 50 Prozent der gesamten Autokosten aus. „Allein, wenn Sie ein Auto zulassen, haben Sie im Schnitt schon 15 Prozent des ursprünglichen Wertes verloren“, sagt Peter Sobotta, Autokostenexperte beim ADAC. „Und da sind Sie noch keinen Meter damit gefahren“. Im ersten Jahr verliert ein Auto mit rund 30 Prozent am meisten an Wert. Im zweiten Jahr gehen nochmal etwa zehn bis 15 Prozent runter. Dazu kommen die Fixkosten, wie Versicherung, Steuer, Zinsen sowie die variablen Kosten, wie Benzin, Pflege, Werkstatt, Reifen, etc.

Autokostenvergleich SUV und PKW

Jahr für Jahr ermittelt der ADAC auf Basis dieser Daten, die monatlichen Autokosten für mehr als 7.500 Neuwagenmodelle. Dabei wird eine durchschnittliche Haltedauer von vier Jahren sowie eine Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern zugrunde gelegt. Wir haben die monatlichen Kosten der drei beliebtesten Kompakt-SUV und des Dacia Duster mit den Kosten eines jeweils vergleichbaren PKW verglichen und dabei erstaunliche Ergebnisse erhalten:
 
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