Anja Lang
Ein Beitrag von Anja Lang, 10.10.2013

EU-Reimport Andere Länder, andere Auto-Preise

Wer sich einen EU-Reimport zulegen will, kann einiges sparen. Aber was müssen Käufer bei einem EU-Reimport-Auto beachten?
EU-Reimport: Andere Länder, andere Auto-Preise

Reimport: Damit können Verbaucher auch bei Autos sparen

Bei einem EU-Reimport wird ein Auto in Deutschland für den Markt im Ausland gefertigt und dorthin ausgeliefert. Beim Verkauf dieses Autos zurück nach Deutschland, kommt es dann (lat. "re" = zurück) wieder an seinen Produktionsort zurück.

EU-Reimport-Auto: Andere Länder – andere Ausstattung

Je nachdem für welches Land das Auto nun eigentlich produziert wurde, kann die Ausstattung anders ausfallen, als Sie es in Deutschland gewohnt sind. So ist zum Beispiel ESP nicht überall in Europa Standard, auch eine Klimaanlage wird nicht immer serienmäßig eingebaut. Wer auf bestimmte Ausstattung besonderen Wert legt, muss ausrechnen, inwieweit eine Nachrüstung den Kostenvorteil "auffrisst", oder ob er eventuell auch darauf verzichten kann.

Autokredit-Rechner

Was rechnet sich: Barkauf, Leasing, Kredit?

EU-Reimport-Auto: Verwaltungsaufwand übernehmen professionelle Händler

Ein weiterer Nachteil des Kaufs eines EU-Import-Autos ist der drohende Verwaltungsaufwand. Wer sein Auto selbst im Ausland kauft, muss sich, neben der Reise, selbst um die steuerliche Abwicklung und die Einhaltung der Auflagen bei der Einführung kümmern. Auch abweichende Sicherheitsvorschriften des EU-Neuwagens können ein Problem werden.

Findige Händler haben sich aber längst auf das Geschäft mit den EU-Fahrzeugen spezialisiert und bieten deutschen Kunden einen bequemen Komplett-Service an. Dabei heißt es, sich aber in Geduld zu üben. Etwa 12 bis 24 Wochen dauert es, bis das neu bestellte Fahrzeug in der eigenen Garage steht. Schneller geht es, wenn sich unter den beim Händler bereits vorhandenen Fahrzeugen das passende Modell findet.

EU-Reimport-Auto: Garantieansprüche gelten in der gesamten EU

Wegen der Gewährleistungsansprüche müssen sich deutsche Kunden grundsätzlich keine Sorgen machen. Sie gelten europaweit. Solange der Reimport aus der EU stammt, können eventuelle Ansprüche über jeden Vertragshändler der gekauften Automarke geltend gemacht werden.

Problematisch kann es dann werden, wenn es zum Streit kommt. Da der Gerichtsstand des Händlers in der Regel im Ausland liegt, muss der deutsche Autokunde sein Recht auch dort durchzusetzen. Das ist wesentlich umständlicher und in der Regel auch teurer als hierzulande.

Liebe Leserinnen und Leser,

Anja Lang mein Name ist Anja Lang. Ich bin Expertin für Mobilität, Gesundheit und Vorsorge auf Ihrem Family-Portal. Hier beantworte ich sämtliche Fragen rund um die Themen Zuzahlung, Gesundheitsvorsorge, aber auch Autokosten.

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