Wer ein Notebook kaufen will, braucht unsere Checkliste: So können Sie Geräte leicht vergleichen – und genau das finden, das zu Ihren Bedürfnissen passt.
Notebookkauf Testen, testen, testen Verbraucherportal Biallo.de
Bevor Sie zum Notebookkauf schreiten, sollten Sie den passenden Laden auswählen. Kaufen Sie dort, wo alle Geräte eingeschaltet sind und Sie nach Herzenslust die Geräte ausprobieren können. In vielen größeren Elektronikmärkten sind die Notebooks im Verkaufsregal zwar eingeschaltet, aber es läuft darauf nur Werbung für das betreffende Gerät. Möglicherweise ist man zum Notebookkauf in einem kleineren Geschäft besser aufgehoben, obwohl hier nicht so viele Rechner zur Auswahl angeboten werden.

Fragen Sie beim Notebookkauf, ob Sie die Geräte mal aus- und wieder einschalten dürfen oder auch einen eigenen USB-Stick einstecken. Das ist ein heikler Punkt, denn ein mit Schadsoftware verseuchter USB-Stick könnte erheblichen Schaden anrichten. Notieren Sie sich die weiter unten angegebenen Webadressen, um einige Internetseiten besuchen zu können, die beim Testen hilfreich sind. Empfehlenswert ist es, die beim Notebookkauf jeweils gewonnenen Eindrücke bzw. Ergebnisse zu notieren – man kommt leicht durcheinander.

Es ist auch sinnvoll, wenn Sie vorher schon eine Auswahl von infrage kommenden Geräten getroffen haben und nun am Schluss Ihrer Kaufentscheidung stehen, wo beispielsweise noch drei oder vier Geräte zur Auswahl stehen.

Geschwindigkeit

Testen Sie beim Notebookkauf die benötigte Zeit für einen Programmstart. Der schnellste Prozessor kann seine Leistung nicht voll zur Geltung bringen, wenn die einzelnen Komponenten im Inneren nicht schnell miteinander kommunizieren können oder wenn die Festplatte zu langsam ist. Starten Sie ein Programm und achten darauf, wie lange es dauert (Armbanduhr), bis das Programm geladen ist. Sind keine Programme installiert, können Sie die Geschwindigkeit dennoch testen, aber das sollten Sie vorher aber mit dem Verkaufspersonal absprechen. Installieren Sie die portable Version von LibreOffice (Download z.B. bei Chip.de) auf einen USB-Stick und nehmen den zum Notebookkauf mit. Nun starten Sie das Programm "Writer" direkt vom Stick uns stoppen die Zeit, wie lange der Programmstart dauert.

Ein guter Anhaltspunkt für die Geschwindigkeit ist auch die Zeitdauer, die ein Bootvorgang benötigt, also die Dauer des Hochfahrens des Rechners. Allerdings sollten sich die verglichenen Rechner in punkto Ausstattung möglichst ähnlich sei. Fahren Sie den Rechner herunter und drücken dann erneut die Starttaste. Stoppen Sie die Zeit von da an, bis zum Erscheinen der Desktop-Oberfläche bzw. bis zum Erscheinen des Loginfensters.

Display

Derzeit sind hochglänzende Displays in. Farben und Kontraste erscheinen auf diesen Anzeigen sehr brillant. Größter Nachteil ist aber, dass diese Anzeige stark spiegelt. Vor allem, wenn Licht direkt auf den Bildschirm fällt. Versuchen Sie, das Gerät beim Notebookkauf in alle möglichen Richtungen zu drehen und dabei die Reflektionen des Bildschirms beobachten. Spiegelt es zu stark, könnte es doch sinnvoll sein, einem Gerät mit mattem Display den Vorzug zu geben.

Wichtig ist auch die Darstellungsqualität des Displays. Es sollte klare und scharfe Bilder liefern, und das bei allen Lichtverhältnissen. Rufen Sie beim Notebookkauf eine Seite mit Testbildern auf, z.B. www.testbilder.de. Verändern Sie nun die Helligkeit des Monitors um zu bewerten, ob alle Farben und Raster jederzeit gut dargestellt werden.

Prüfen Sie nun noch, wie es mit dem Betrachtungswinkel aussieht. Betrachten Sie dazu das Display aus allen möglichen Richtungen und achten dabei besonders auf Unschärfen oder veränderte Farben, die sich ergeben und die nicht für die Anzeigequalität sprechen.

Tastatur

Diesem Thema sollten Sie mindestens so viel Aufmerksamkeit widmen, wie dem Display des Geräts. Schließlich ist die Tastatur gemeinsam mit dem Display die wichtigste Schnittstelle zwischen Nutzer und Computer. Tastaturen sind eine sehr subjektive Angelegenheit, hier gilt es wirklich, die persönlich angenehmste zu finden, die auch den eigenen anatomischen Begebenheiten am ehesten entgegen kommt. Die Tastaturen unterscheiden sich in der Größe der einzelnen Tasten, in deren Abstand zueinander, im Widerstand, den jede Taste den Fingern entgegensetzt und nicht zuletzt in der allgemeinen Stabilität. Die gesamte Tastatur sollte sich auch nicht zu sehr durchbiegen lassen, ganz starr sollte sie aber auch nicht sein. Zudem sollte der Widerstand an allen Stellen möglichst gleich sein. Nehmen Sie sich also die Zeit und schreiben Sie am besten einen richtigen Text auf jedem einzelnen Gerät. Um einen guten Vergleich zu bekommen, wie Sie mit den einzelnen Tastaturen zurechtkommen, besuchen Sie eine Webseite mit einem Online Schreibtest (z.B. www.sense-lang.org > Sprache Deutsch > Deutsche Tastatur > Test, oder die Seite www.typingtest.com) und machen Sie den Test mit jedem Gerät.

Touchpad

Das Touchpad dient zum Manövrieren der Maus auf dem Bildschirm. Es soll empfindlich reagieren, dabei aber auch präzise sein. Prüfen Sie, wie stark Sie drücken müssen, um die Maus bewegen zu können. Unterscheidet das Touchpad sicher zwischen den absichtlich verwendeten Fingern und einem unabsichtlich abgelegten Handballen? Heute unterstützen viele Touchpads die sogenannte Gestensteuerung, also das Scrollen, Vergrößern, Verkleinern oder sogar das Drehen von Elementen, mit speziellen Fingerbewegungen auf dem Touchpad. Aber häufig funktioniert das leider nicht sehr zuverlässig, die Gesten müssen mehrmals hintereinander angewendet werden, bis die gewünschte Reaktion eintritt. Testen Sie ausführlich, wie zuverlässig die Gestensteuerung funktioniert.

Liebe Leserinnen und Leser,

Alexander Sedlak mein Name ist Alexander Sedlak. Themen wie der private Computer, Fernsehen, Internet, Handys und Smartphone, Infotainment, neue Medien ganz allgemein und alles, was den Bereich auf interessante Weise streift – um das kümmere ich mich bei geldsparen.de.

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