Rechnungen und Mahnungen wegen eines angeblich abgeschlossenen Abos zu schreiben - das war gestern. Die Abo-Abzocker von heute buchen das Geld direkt von der Telefonrechnung ab. Sich gegen diese Masche zu wehren, ist für Verbraucher deutlich schwerer.
Telefon Mahnung Abzocke Tricks Betrüger
Eine Methode, Internet-Nutzer in die Abofalle zu locken, ist mit Hilfe eines Preisausschreibens. Auf der Website www.quizdienst.com wurde beispielsweise gefragt, was ein iPad ist. Um an dem Quiz teilzunehmen, musstenen die Verbraucher neben der E-Mail-Adresse auch ihre Telefonnummer angeben. Ein vorheriger Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) hätte vor der Teilnahme gewarnt: "Der Teilnehmer ist mit Abschluss des Vertrages verpflichtet, den Abonnementbeitrag von 9,99 Euro inkl. MwSt. zu zahlen. Der wöchentliche Abonnementbeitrag wird wochenweise der Telefonrechnung des Teilnehmers belastet".

Wer online persönliche Daten angibt, sollte deshalb immer genau die AGB lesen und davon unabhängig regelmäßig die Telefonrechnung überprüfen. Schließlich können wohlmeinende Verwandte und Freunde auf die schlechte Idee kommen, dem Glück ihrer Lieben so auf die Sprünge zu helfen.

Wer auf seiner Telefonrechnung unbekannte Posten wie „Beträge anderer Anbieter“ findet, sollte sofort bei der Telefongesellschaft und beim Anbieter schriftlich Einspruch einlegen. Gleichzeitig kann man eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur einreichen, die allerdings selten bis gar nicht die Beschwerdeführer über den Verlauf des Beschwerdeverfahrens informiert.

Abzocke über die Handy-Apps: Drittanbieter-Inkasso sperren

Eine weitere perfide Methode: Die Abofalle wird in eine beliebte Handy-App integriert, zum Beispiel in den schnurrenden Kater Tom. Doch wenn sie versehentlich auf eines der Werbebanner klicken, die neben Kater Toms Kopf leuchten, haben die Eltern schon ein Abo abgeschlossen. Monatliche Kosten: zwischen drei und 60 Euro.

Das Problem: Um die Entwicklungskosten für ihre Anwendung erstattet zu bekommen, vermarkten einige Firmen Werbeflächen in ihren Apps. Und diese werden eben nicht nur von seriösen Anbietern in Anspruch genommen. Auch hier erfahren die meisten Handy-Kunden erst über die Telefon-Rechnung von ihrem Abo.

Wer auf diese Art abgezockt wird, sollte sofort das Inkasso für Drittanbieter über seinen Handy-Betreiber sperren lassen. Nicht zu empfehlen ist eine Rückbuchung durch die Bank. Im schlimmsten Fall wird dann gleich die Sim-Karte gesperrt

Liebe Leserinnen und Leser,

Caroline Benzel mein Name ist Caroline Benzel. Nach meinem Studium der Publizistik habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de informiere ich Sie zum Thema Mobilfunk. Ob LTE, NFC oder UMTS – ich weiß, was diese Abkürzungen bedeuten und wann sie für Sie wichtig sind.

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