Caroline Benzel
Ein Beitrag von Caroline Benzel, 10.12.2015

Rufnummerportierung Neuer Anschluss unter selber Nummer

Familien, die das Geld zusammenhalten, sollten ab und zu ihre Handyvertr├Ąge ├╝berpr├╝fen. So nehmen Sie die Rufnummer zum neuen Anbieter mit.
Rufnummerportierung Neuer Anschluss unter selber Nummer

Wer ein Selfie macht, sollte versuchen das Smartphone so weit wie m├Âglich vom K├Ârper weg zu halten

Geld sparen ist oft mit kleinen M├╝hen verbunden. M├Âglichst wenig Geld beim Handytelefonieren auszugeben, ist gerade in Familien nicht immer leicht. Es lohnt sich aber, einmal pro Jahr alle Handyvertr├Ąge der Familie kritisch unter die Lupe zu nehmen. Hat sich das Telefonie-, Surf- und SMS-Verhalten einzelner Familienmitglieder ge├Ąndert? Gibt es inzwischen g├╝nstigere Tarifangebote? Unser Smartphone-Tarife-Vergleich hilft Ihnen bei der Recherche.

Und keine Sorge: Bei einem Anbieterwechsel kann die ganze Familie die jeweilige Rufnummer behalten. Denn die Handy-Nummer geh├Ârt dem Kunden und nicht dem Mobilfunkunternehmen. Aber Vorsicht: Gratis ist die Rufnummermitnahme nicht. Bis zu 31 Euro darf der alte Anbieter maximal verlangen, um die alte Nummer freizugeben. Damit sich der Wechsel lohnt, sollte also mindestens eine Ersparnis von 30 Euro im Jahr pro Handy-Vertrag drin sein. Alternativ k├Ânnen Sie sich auch f├╝r einen neuen Anbieter entscheiden, der einen Bonus f├╝r mitgebrachte Rufnummern zahlt, und so die entstandenen Kosten wieder ausgleicht.
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Rufnummerportierung: Die Rufnummer geh├Ârt dem Kunden

Kurioserweise gilt das Recht der Rufnummermitnahme nur f├╝r den Wechsel von einem Anbieter zum n├Ąchsten, und nicht wenn Sie anbieterintern einen neuen Vertrag w├Ąhlen. In der Praxis funktioniert die Rufnummermitnahme bei Tarifwechsel normalerweise ohne Probleme.

Wenn Sie sich f├╝r einen neuen Anbieter entscheiden, k├Ânnen Sie Ihre bisherige Nummer auch dann mitnehmen, wenn der Altvertrag noch weiterl├Ąuft. Allerdings m├╝ssen Sie trotzdem bis zum Vertragsende weiterbezahlen. Der bisherige Anbieter teilt Ihnen f├╝r die restliche Laufzeit einfach eine neue Nummer zu. Meist ist es deshalb g├╝nstiger, erst zum Ende einer Vertragslaufzeit die Rufnummer zu portieren.

Rufnummerportierung: Rechtzeitig planen

Wenn Sie oder ein anderes Familienmitglied einen Laufzeitvertrag haben, m├╝ssen Sie diesen mindestens drei Monate vor Ende der zweij├Ąhrigen Vertragslaufzeit k├╝ndigen, damit er nicht automatisch um ein Jahr verl├Ąngert wird. Bitten Sie im Zuge um eine K├╝ndigungsbest├Ątigung und k├╝ndigen Sie die Rufnummerportierung am besten schon an.
Falls mehrere Sim-Karten auf einen Namen laufen, so m├╝ssen Sie alle bestehenden Sim-Karten k├╝ndigen. Sonst kann es passieren, dass Sie die Hauptkarten gek├╝ndigt haben und die Vertr├Ąge f├╝r die anderen Karten automatisch verl├Ąngert werden. Fragen Sie sicherheitshalber beim Anbieter nach, wieviele Sim-Karten auf Ihren Namen aktiv sind. Nicht, dass eine vergessene Zweitkarte die Vertragslaufzeit unn├Âtig verl├Ąngert.

Rufnummerportierung: So gehen Sie vor

Klar ist, sie m├╝ssen Ihrem alten Anbieter schriftlich mitteilen, dass sie Ihre Rufnummer zu einem neuen Anbieter mitnehmen wollen. Manchmal bietet Ihnen der neue Anbieter spezielle Vordrucke zu diesem Zweck an. Egal, ob Sie einen Brief schreiben oder einen Vordruck verwenden. Rechtlich sind Sie dann auf der sicheren Seite, wenn Sie Ihr Anliegen per Brief – am besten per Einschreiben – oder Fax mitteilen.

Wichtig ist, dass die Adress- und Namensdaten beim alten und neuen Anbieter identisch sind. Andernfalls wird eine Rufnummerportierung abgelehnt. Sobald Ihnen der alte Anbieter versichert hat, dass die Rufnummer freigegeben wird, k├Ânnen Sie Ihrem neuen Anbieter mitteilen, welche Nummer woher portiert werden soll. Achten Sie darauf, dass bei Prepaid-Tarifen genug Guthaben auf dem Handy-Konto ist, um die anfallenden Portierungsgeb├╝hren zu bezahlen. Bei manchen Anbietern m├╝ssen Sie die Geb├╝hren auch separat ├╝berweisen.

Bei Problemen empfiehlt es sich, schnell zu reagieren und mit den Kundenhotlines der beiden Anbieter zu telefonieren. Klappt das nicht, bleibt Ihnen immer noch der schriftliche Weg per Mail, Fax oder Einschreiben.
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Liebe Leserinnen und Leser,

Caroline Benzel mein Name ist Caroline Benzel. Nach meinem Studium der Publizistik habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de informiere ich Sie zum Thema Mobilfunk. Ob LTE, NFC oder UMTS ┬ľ ich wei├č, was diese Abk├╝rzungen bedeuten und wann sie f├╝r Sie wichtig sind.

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