Alle paar Jahre ist es wieder so weit. Man wechselt das Handy. Entweder weil man alle zwei Jahre ein subventioniertes Gerät von seinem Anbieter bekommt, oder weil das gute Stück nach Jahren treuer Dienste so gut nicht mehr ist. Tipps für den „Umzug“.
Handywechsel Problemlos umziehen Verbraucherportal Geldsparen.de

Bis man ein neues Handy wie gewohnt nutzen kann, bedarf es zuvor oft einiger Mühen

Das Problem: Auf dem Handy befinden sich meistens neben gespeicherten Kurznachrichten auch die Kontaktdaten und häufig auch noch E-Mails, Termine, Fotos, Musik und Klingeltöne. Eine Möglichkeit, die Daten zu retten, ist ein Backup der Daten auf den eigenen Computer. Am einfachsten funktioniert das in der Regel mit Telefonen der gleichen Marke. Erst synchronisiert man das alte Telefon mit dem Rechner und dann das Neue.

Die Handyhersteller bieten zu diesem Zweck kostenlose Programme an, wie beispielsweise das "Samsung New PC Studio" oder die "Nokia PC Suite". Ist die Software nicht bereits auf dem Telefon installiert, lässt sie sich von der Herstellerseite im Internet herunterladen. Bei der Umstellung von einem alten zu einem neueren iPhone erfolgt die Datenübertragung über iTunes.

Die Daten von Android-Smartphones können direkt bei Google gespeichert werden. Das neue Android-Gerät muss dann nur noch mit dem eigenen Nutzerkonto verbunden werden, schon werden alle Daten übertragen. Bei Handys mit einer älteren Android-Version als Android 2.2 Froyo ist der Datenumzug komplizierter. Dafür muss man sich eine kostenpflichtige App aus dem Android Market zulegen.

Kopieren per Sim-Karte

Nicht möglich ist es, mit der Sim-Karte auch gleich alle relevanten Daten mit ins neue Gerät zu nehmen. Namen und Rufnummern kann man zwar auf die Sim-Karte und damit dann auch aufs neue Handy kopieren, mehr aber auch nicht. Weitere Daten, wie Anschrift oder E-Mail-Adresse gehen verloren.
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Ebenfalls möglich: Das Übertragen der Daten per Bluetooth. Dazu muss bei beiden Geräten Bluetooth eingeschaltet sein. Die Kontaktdaten zu übertragen ist auf diese Weise relativ einfach möglich, das Kopieren von Musik und Bildern funktioniert ebenfalls, dauert aber sehr lange.

SD-Karte mitnehmen

Viele Handys habe eine Mini-SD-Karte, die zusätzlich Speicherplatz für Fotos, Musik und andere große Dateien liefert. Wenn das neue Handy ebenfalls Platz für eine SD-Karte hat, kopiert man am besten alle relevanten Daten auf eben diese Karte und legt sie dann ins neue Gerät ein. Gerade bei einem Herstellerwechsel kann es aber passieren, dass bestimmte Dateiformate nicht erkannt werden und somit Informationen verloren gehen. Auch Adressbuch und Kalender können nicht auf der SD-Karte hinterlegt werden.

Neuer Hersteller

Hat das neue Handy einen anderen Hersteller oder ein anderes Betriebssystem, dann sind Probleme sehr wahrscheinlich. Damit hier der Umzug klappt, muss man sich vorab eine spezielle Software zulegen, beispielsweise Mobile Master (Preis 4,99 Euro) oder SPB-Migration (Preis 6,95 Euro). Vor dem Kauf sollte man aber sichergehen, dass auch beide Handy-Modelle von der Software unterstützt werden.

Tipp: Wem das alles zu viel Aufwand ist, kann auch den Handy-Laden seines Vertrauens suchen, und für den Datenumzug bezahlen. Bei manchen Providern ist dieser Dienst sogar kostenlos.

Liebe Leserinnen und Leser,

Caroline Benzel mein Name ist Caroline Benzel. Nach meinem Studium der Publizistik habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de informiere ich Sie zum Thema Mobilfunk. Ob LTE, NFC oder UMTS – ich weiß, was diese Abkürzungen bedeuten und wann sie für Sie wichtig sind.

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Leserkommentare

Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.

19.08.2011 12:17 Uhr
umziehen:
Ich wünschte, wenn ich meine Waren und Möbel über Bluetooth übertragen könnte, aber das ist nicht in jeder Hinsicht möglich.


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