Caroline Benzel
Ein Beitrag von Caroline Benzel, 28.10.2015

Mobilfunk So telefonieren Sie, ohne in die Falle zu tappen

Sie brauchen einen neuen Handyvertrag? Dann sollten Sie sich mit dem Kleingedruckten befassen. Das sind die Kostenfallen, in die Sie nicht tappen sollten:
Mobilfunk So telefonieren Sie, ohne in die Falle zu tappen

Häufig werden Gratis-Optionen doch kostenpflichtig

Nach dem Urlaub folgt häufig die böse Überraschung auf dem Kontoauszug. Hunderte Euros wurden vom Telefonanbieter abgebucht, weil der Nachwuchs wie Zuhause Stunden auf Facebook verbracht oder WhatsApp genutzt hat. Nur eben im Urlaub, wo hohe Gebühren anfallen. Kostenfallen lauern aber nicht nur auf Reisen. Wenn Sie den Handy-Vertrag nicht sorgfältig wählen, Fußnoten und Kleingedrucktes nicht lesen, kann auch die Handynutzung im Inland unerfreulich teuer werden.

Falle 1: Rabatt nur in den ersten Monaten

Das neueste Smartphone der beste Rabatt. Mobilfunkanbieter kämpfen mit ständig neuen Aktionen um Neukunden. Dabei stellen sie natürlich die Vorteile ihres Angebotes gerne groß raus, während die Nachteile oft eher weniger prominent platziert werden. Sprich: Der günstige Startpreis steht oft groß und fett in der Werbung, der teurere Folgepreis wird kleingedruckt. Besonders hoch ist der Preisunterschied beim Anbieter Chixx. Im zweiten Vertragsjahr kosten die Tarife pro Monat ganze zehn Euro mehr als im ersten Jahr.
Für Sie bedeutet das: Lesen Sie vor Vertragsabschluss immer das Kleingedruckte und rechnen Sie nach, ob das Angebot auch mit den teureren Folgepreis noch attraktiv ist. Wenn Sie flexibel bleiben wollen, sollten Sie sich für einen Tarif ohne Mindestvertragslaufzeit entscheiden. Den können Sie zumindest kündigen, wenn der Aktionspreis ausläuft.
Smartphone Tarife Vergleich

Falle 2: Gratis-Optionen werden zu Bezahl-Optionen

Eine Gratis-Musikflatrate, eine kostenlose EU-Roaming-Option, mehr Datenvolumen. Die Liste der Geschenk-Aktionen für Mobilfunkneukunden lässt sich beliebig fortsetzen. Das Problem bei den Liebesgaben der Mobilfunker: Oft sind die Optionen nur eine Zeitlang kostenlos und verwandeln sich nach einer Probephase in Bezahl-Optionen.
Beispiel Telekom: Kunden, die sich für einen MagentaMobil-Tarif entscheiden, bekommen derzeit die Musikflatrate von Spotify für drei Monate gratis. Ab dem vierten Monat kostet die Flatrate allerdings schon 9,95 Euro im Monat. Anders bei Vodafone. Der rote Mobilfunkriese bietet derzeit Smartphone-Tarife inklusive der Deezer-Musik-Flatrate an - ohne Zusatzkosten. Aufpassen müssen Vodafone-Neukunden dagegen bei der Easy Travel Flat. Die ist bei einigen Tarifen die ersten sechs Monate gratis enthalten und kostet ab dem siebten Monat dann 4,99 Euro monatlich.

Geldsparen.de-Tipp
: Vermeiden Sie unnötige Optionen oder kündigen Sie diese rechtzeitig. Wer ganz sicher gehen will, kann die Optionen direkt bei Vertragsabschluss kündigen.
 

Falle 3: Flatrates mit Einschränkungen

Wenn Sie glauben, mit einer Flatrate immer und überall telefonieren zu können, ohne dass Extra-Kosten anfallen, dürfte die Handy-Rechnung Sie bald eines Besseren belehren. Die Flatrate für alles gibt es nicht. Zwar gibt es Sprachflatrates, mit denen Sie unbegrenzt in alle deutschen Netze telefonieren können, doch sind auch in diesen Flatrates Anrufe bei Mehrwertdiensten wie der Auskunft nicht enthalten. Manche Flatrates gelten ohnehin nur für ein bestimmtes Mobilfunknetz oder Anrufe ins Festnetz. Auch Anrufe ins Ausland und auf Reisen sind meistens mit zusätzlichen Kosten verbunden – außer Sie haben eine entsprechende Option gebucht.

Falle 4: Zu kleines Datenvolumen


Auch bei echten oder vermeintlichen Datenflatrates müssen Sie als Mobilfunkkunde genau hinschauen. Nicht jeder Datentarif ist automatisch eine Flatrate. Surf-Flatrates funktionieren so: Sie buchen ein bestimmtes monatliches Surfvolumen. Sobald das erreicht wird, ist Surfen nur noch im Schneckentempo möglich, Zusatzkosten fallen nicht an. Sie müssen nur dann mehr bezahlen, wenn Sie das monatliche Datenvolumen kostenpflichtig zurücksetzen. Keine Wahl haben Sie bei Tarifen mit so genannter Datenautomatik. Ist das monatliche Surfvolumen verbraucht, bucht der Mobilfunkanbieter automatisch zusätzliches Volumen hinzu. Base bucht Vertragskunden jeden Monat bis zu drei Mal zusätzliches Volumen hinzu. Preis und Größe des zugebuchten Pakets variieren von Tarif zu Tarif.

Geldsparen.de-Tipp: Suchen Sie sich einen Tarif in dem Sie mit dem Inklusivvolumen auskommen. Haben Sie sich für einen Tarif mit Datenautomatik entschieden, können Sie diese Datenautomatik schriftlich bei Ihrem Anbieter kündigen.
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Liebe Leserinnen und Leser,

Caroline Benzel mein Name ist Caroline Benzel. Nach meinem Studium der Publizistik habe ich mich auf Verbraucherthemen spezialisiert. Auf Ihrem Family-Portal geldsparen.de informiere ich Sie zum Thema Mobilfunk. Ob LTE, NFC oder UMTS – ich weiß, was diese Abkürzungen bedeuten und wann sie für Sie wichtig sind.

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