Auch in Niedrigzins-Zeiten gibt es deutliche Rendite-Unterschiede. Geldsparen zeigt, welche Tages- und Festgeld-Anbieter Ihrem Geld aktuell Gutes tun.
Zinsen Geldanlage-Leuchttürme im März

Manche Zins-Angebote stechen wie Leuchttürme aus ihrem Umfeld heraus.

Tagesgeldkonten sind unkomplizierte Produkte. Das Geld hierauf ist jederzeit verfügbar, im Gegenzug kann aber auch die Bank jederzeit den Zins ändern. Es sei denn, das Geldhaus gewährt sogar eine Zinsgarantie. Dann sichern sich Kunden den Zinssatz über einen gewissen Zeitraum, sie können aber dennoch jederzeit über ihr Geld verfügen.

Bei solch unkomplizierten Produkten fällt der Vergleich leicht. Verbraucher sollten ihren Blick in erster Linie auf Zinssatz und Einlagensicherheit richten. Ein Blick in den Geldsparen-Tagesgeld-Vergleich zeigt, dass es hier deutliche Unterschiede gibt. Während viele Anbieter gar keine Zinsen mehr zahlen und der Durchschnitt laut Biallo-Index bei gerade einmal 0,2 Prozent liegen, stechen einzelne Angebote mit bis zu einem Prozent wie Leuchttürme aus ihrem Umfeld heraus.
Gesamten Vergleich anzeigenTagesgeld Betrag: 10.000 €, Laufzeit: 6 Monate
  Anbieter Zinssatz
Zinsertrag
 
1.
1,00%
50,06
2.
0,75%
37,57
3.
1,00% 
37,48
Sämtliche Angaben ohne Gewähr
Ihnen scheinen die Zinsunterschiede sehr gering zu sein? Mitnichten. Beispiel: Wer 10.000 Euro auf ein Tagesgeldkonto einzahlt, kann bereits nach einem halben Jahr rund 50 Euro Zinsertrag einstreichen – oder eben gar nichts.

Ein Prozent Tagesgeld-Zinsen sind möglich

Deutlich an der Spitze findet sich aktuell die Consorsbank. Sie bietet Neukunden ein Prozent Zinsen – und das sogar mit einer Zinsgarantie von sechs Monaten. Danach gilt der Bestandskundenzins, der im Moment bei 0,1 Prozent liegt. Gleichauf lag bis vor Kurzem noch der Zinssatz der ING-Diba. Mittlerweile bietet sie Neukunden nur noch 0,75 Prozent, was aber immer noch für einen Top-5-Platz im Geldsparen-Tagesgeld-Vergleich ausreicht. Sparer bekommen diesen Zinssatz vier Monate lang garantiert. Der Bestandskundenzins liegt aktuell bei 0,2 Prozent. Einlagen bei der ING-Diba sind über die deutsche Einlagensicherung bis 1,49 Milliarden Euro abgesichert. Bei der Consorsbank sind die ersten 100.000 Euro pro Person über die französische Einlagensicherung abgesichert. Darüber hinaus gilt bis 120 Millionen Euro pro Person die Einlagensicherung über den Bundesverband deutscher Banken (BdB).

Tagesgeld für Neu- und Bestandskunden

Läuft eine Zinsgarantie aus, können Anleger natürlich zu einem anderen guten Tagesgeld-Anbieter wechseln und sich so von Zins-Leuchtturm zu Zins-Leuchtturm begeben. Wem dies zu mühsam erscheint, der sucht sich eine Bank mit einem ansehnlichen Zins, der nicht nur anfangs für Neukunden gilt. So bieten etwa PSA Direktbank (französische Einlagensicherung) und Moneyou (niederländische Einlagensicherung) für alle Kunden gleichermaßen 0,5 Prozent Zinsen. Eine Garantie, dass dies längerfristig so bleibt, gibt es aber nicht.

Kurzlaufende Festgelder

Zinssicherheit bieten Festgelder. Dafür ist das Geld in der Regel aber erst am Ende der Laufzeit wieder verfügbar. Allzu lange sollte man sein Geld aktuell nicht festlegen. Sollten doch die Zinsen ansteigen, könnten Sparer sonst nicht profitieren. Bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gibt es derzeit bis zu ein Prozent Zinsen. So viel bietet die Klarna Bank (schwedische Einlagensicherung). Bei der Ferratum Bank gibt es 0,85 Prozent (maltesische Einlagensicherung) und bei Crédit Agricole 0,81 Prozent (französische Einlagensicherung). Wer Wert auf deutsche Einlagensicherung legt, findet beispielsweise die Creditplus Bank im Geldsparen-Festgeld-Vergleich. Sie bietet aktuell noch 0,60 Prozent, hat aber eine Zinssenkung auf 0,55 Prozent angekündigt.

Langlaufende Festgelder

Höhere Zinsen können Anleger durch eine längere Laufzeit einstreichen. Massiv fallen die Zinssprünge allerdings nicht aus. So sind bei zweijähriger Laufzeit bis zu 1,10 Prozent ebenfalls bei der Klarna Bank drin. Selbst bei zehn Jahren Anlagezeitraum reichen die Zinssätze nicht über zwei Prozent hinaus.

Tipp: Wem das zu wenig ist, der kann beispielsweise in Fonds investieren. Lesen Sie hier, wie Sie bei Fonds-Anlagen Ihre Renditechance verbessern.
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Sabina Hoerder mein Name ist Sabina Hoerder. Ich bin Redakteurin bei geldsparen.de. Studiert habe ich Germanistik und Soziologie. Auf geldsparen.de kümmere ich mich vor allem um die Rubrik Energie und Themen, die junge Menschen betreffen.

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