Von Matthias Kutzscher, 29.08.2017

Energiesparen Nützliche Energie-Apps

Smartphone-Anwendungen rund ums Energiesparen gibt es wie Sand am Meer: Wir stellen Ihnen nützliche Energie-Apps vor, die beispielsweise den Strom- und Gasverbrauch messen oder Stromtankstellen finden.
Energiesparen Nützliche Energie-Apps

Es gibt viele nützliche Apps, die dabei helfen, Energie zu sparen.

Energieverbrauch messen

Wer Strom, Gas, Wärme oder Wasser sparen will, muss erst einmal wissen, wie hoch sein Verbrauch ist. Der Vergleich etwa mit den Werten eines durchschnittlichen Haushalts belegt, ob und wo Energie verschwendet wird. Mit diesen drei Apps können Sie Verbrauchsdaten sammeln und auswerten:
  • EnergieCheck: Mit der App der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online lassen sich verschiedene Zählerstände direkt einscannen und analysieren. Je öfter Daten eingetragen werden, desto präziser wertet die Applikation aus. „EnergieCheck“ gibt es für die Smartphone-Betriebssysteme Android und iOS. Mit dem kostenlosen Angebot lassen sich auch die Verbrauchsinformationen von verschiedenen Haushalten, Photovoltaikanlagen und Fahrzeugen verwalten.
  • Energy Tracker: Steigt oder sinkt der Verbrauch? Gibt es vom Versorger vielleicht eine Rückzahlung? Diese Fragen beantwortet die App „Energy Tracker“, die Stefan Nebel für Apple-Handys und Tablets (iOS) programmiert hat. Mit der App, die grafisch gut aufgemacht und intuitiv bedienbar ist, lassen sich die Verbräuche von Gas, Strom, Wasser und Wärme erfassen und Sparpotentiale ermitteln. Auch Zählerwechsel lassen sich problemlos abbilden. In der Basisversion kostet die App nichts, für die Pro-Erweiterung sowie andere Features sind zwischen 0,99 und 2,99 Euro fällig.
  • Mein Stromverbrauch: Wenn Sie für einzelne Geräte in Wohn-, Kinder- oder Arbeitszimmer den Energieverbrauch errechnen wollen, ist „Mein Stromverbrauch“ für das Betriebssystem Android eine gute Wahl. Dafür müssen Sie schätzen, wie oft die Spülmaschine eingeschaltet ist, wie lange PC oder Fernseher laufen, wie lange das Licht brennt und die Daten dann eingeben. Das ist bei vielen Geräte zwar aufwändig: Aus der Nutzungsdauer kalkuliert die App von Rainer Rombach aber die Energiekosten der Geräte. Mit der Pro-Version, die zwei Euro netto kostet, lassen sich weitere Gebäude oder Wohnungen erfassen, die Daten in einer Datei speichern und laden, sowie die Ergebnisse als sogenannte CSV- und PDF-Files exportieren.

Effiziente Geräte aufspüren

Elektroherd, Gefriertruhe, Waschmaschine oder Trockner schlucken viel Energie. Gerade bei Stromfressern lohnt es sich, auf Energieeffizienz zu achten. Bei ansonsten gleich ausgestatteten Geräten kann sich der Stromverbrauch um bis zu 50 Prozent unterscheiden, hat die Deutsche Energie-Agentur ermittelt. Aber auch der Einsatz sparsamer Lampen, PCs oder Fernseher ist empfehlenswert. Per Smartphone lässt sich schon vor dem Gerätekauf ermitteln, wie hoch der Energieverbrauch und die -kosten sind.
  • ecoGator: Die App ist ein mehrfach ausgezeichneter Kaufberater für Strom sparende Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik oder auch Lampen. Energielabel können im Laden gescannt und so der Energieverbrauch bewertet sowie verglichen werden. Label am PC scannen funktioniert ebenso, gegebenenfalls müssen Daten per Hand nachgetragen werden. Die kostenlose App der unabhängigen Beratungsgesellschaft co2online, die völlig ohne Werbung und Sponsoring auskommt, listet zudem in aktuellen Gerätelisten die sparsamsten Produkte am Markt. Das Piktogramm „Daumen runter“ verdeutlicht, welche Produkte aus Effizienzsicht nicht empfehlenswert sind.

CO2-Fußabdruck messen

Gut neun Tonnen Kohlendioxid (CO2) verursacht jeder Deutsche im Schnitt. Autofahren, Essen, Reisen, Wohnen: Täglich vergrößern wir unseren ökologischen Fußabdruck, mit Folgen für die Umwelt und das Klima. Wer wissen will, für wie viel CO2 man tatsächlich verantwortlich ist und womöglich sein Verhalten ändern möchte, kann das mit einer App machen.
  • CO2-Rechner: Mit der iPhone-App von Miklos Geyer, die 2,29 Euro kostet, lässt sich die persönliche CO2-Bilanz erstellen und mit dem Durchschnitt vergleichen. Schnell wird klar, wann und wo man umweltfreundlicher handeln kann.

Stromtankstellen finden

Elektro-Autos, Hybrid-Fahrzeuge, E-Bikes: Elektromobilität liegt im Trend. Eine Route entlang von Ladestationen vorab planen, ist schon längst nicht mehr nötig. Wo Strom unterwegs nachgeladen werden kann, lässt sich bequem mit einer Smartphone-Applikation ermitteln. Wichtig zu wissen: Da das Netz der E-Tankstellen aufgrund steigender Nachfrage täglich wächst, dürften die meisten Apps Probleme mit hochaktuellen Informationen haben. Wie stellen zwei Angebote mit umfangreichem Datenbestand vor.
  • Wattfinder: Die App des Softwareentwicklers Felix Martens nutzt die Daten der Webseite goingelectric.de; und die listet Mitte August 2017 über 62.000 Stromladepunkte in 45 Ländern auf. Damit dürfte „Wattfinder“ über eine der größten Datensammlungen von E-Tankstellen bei Android-Apps für deutschsprachige Nutzer verfügen. Das kostenlose Angebot wird nach Angaben des Entwicklers ständig optimiert, „daher können weiterhin Fehler auftreten“. Design und Funktionalität der App wird von Anwendern jedoch weitgehend empfohlen.
  • SmartTanken: Die kostenlose App der YellowMapp AG ermittelt den Standort eines Fahrzeugs oder greift auf eine vorab eingegebene Adresse zu und zeigt dann auf einer Karte, wo die nächsten Stromtankstellen liegen. Projektpartner ist der ADAC, daher empfiehlt der Automobilclub auch die Smartphone-Anwendung für Android und iOS. Der Filter ermöglicht zum Beispiel die Suche nach freien Schnell-Ladestationen mit Ökostrom. Zu jeder Ladestation gibt es weitere Infos. Dazu gehören die Öffnungszeiten, und ob der Strom kostenpflichtig ist. Etwa 20.000 Ladestationen zeigt die App derzeit in 21 Ländern Europas an.
Tipp: Unser Strom-Vergleich und unser Gas-Vergleich helfen Ihnen dabei, günstige Energie-Anbieter zu finden. So können Sie viel Geld sparen.
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Liebe Leserinnen und Leser,

Matthias Kutzscher mein Name ist Matthias Kutzscher. Mit Beiträgen über Strom, Gas, Öl und Erneuerbare Energien, über Preise und Verträge, Geräte und Produkte, über Marktdaten sowie staatliche Förderkonditionen liefere ich Ihnen Tipps, die Sparen helfen. Nach dem Wirtschaftsstudium in Großbritannien und Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur arbeite ich seitdem als Journalist.

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