Waschmittel, Spüli, Bodenpflege: Von vielen Reinigern verwendet man in der Regel zu viel. Das geht jedoch auf Dauer nicht nur ins Geld, sondern auch zu Lasten der Umwelt. Aber wie viel Putzmittel braucht man denn nun, damit alles wirklich sauber wird? Welche Reiniger sind ökologischer als andere? Und welche Chemiekeule kann man durch ganz natürliche Mittel ersetzen? Das alles erklärt der Geldsparen-Guide für nachhaltige Sauberkeit.
„Viel hilft auch viel“ - gerade beim Thema Sauberkeit und Hygiene im Haushalt steckt vielen Menschen dieser Satz im Blut – und zwar oft ohne, dass sie es merken. Verantwortlich dafür ist das menschliche Kontrollsystem, dass für etwas Abstraktes wie Sauberkeit gerne „Beweise“ sehen und spüren möchte. Sei es, dass das Spüliwasser ordentlich schäumt, die Wäsche auch nach dem Trocknen noch nach Waschmittel riecht und alle Oberflächen spiegelnd glänzen.
Intuitiv verwenden viele Menschen deshalb bei jedem Wochenputz und jeder Waschmaschinen-ladung etwas zu viel Reiniger. Allein in Deutschland landen so jährlich über 630.000 Tonnen Waschmittel, 250.000 Tonnen Geschirrspülmittel und 200.000 Tonnen Haushaltsreinigungsmittel im Abfluss – und damit viel mehr Chemie und natürlich auch Euros, als es sein müssten. Durch den richtigen Umgang mit Spül-, Reinigungs- oder Waschmittel kann man seinen Energie- und Chemikalienverbrauch beim Geschirrspülen, Haushaltsputz oder Wäschewaschen deutlich reduzieren und einen Beitrag zur Schonung der Umwelt leisten. So greifen Sie in Zukunft zum richtigen Mittel in der richtigen Menge: