
Frauen zahlen weniger als Männer
Eine 30 Jahre alte, kaufmännische Angestellte, Nichtraucherin, möchte ihr Kind absichern. Bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren soll im Falle ihres vorzeitigen Todes das Kind eine garantierte Versicherungssumme (Todesfallleistung) von 150.000 Euro erhalten. Bei Versicherern wie der ERGO Direkt, der Hannoverschen Leben oder der Allianz müsste sie dafür nur rund neun bis zehn pro im Monat an Prämie zahlen. Das ergab eine aktuelle Recherche von Biallo.de. Bei ungünstigeren Marktangeboten könnten aber für die gleiche Todesfallleistung auch schon mal deutlich über 200 Euro jährlich anfallen.
Wonach richtet sich die Beitragshöhe?
Der Beitrag richtet sich vorgeblich nach der Höhe der Versicherungssumme. Folgende Kriterien haben weiteren Einfluss auf die Berechnung: Alter der versicherten Person, Laufzeit der Versicherung, Höhe der Versicherungssumme, Gesundheitszustand, mögliche risikoreiche Hobbys, Unterscheidung zwischen Raucher und Nichtraucher, Beruf, Provisionshöhe und Gebühren.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
Als Faustregel gilt: Wer als Familie noch kleine Kinder hat, sollte das Fünffache seines Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme einsetzen; wer nur für den Partner vorsorgt, das Dreifache. Vorhandene Verbindlichkeiten sollten jedoch mindestens abgedeckt werden.