Riester-Rente
Auf den richtigen Anbieter setzen
30.08.2011
Von Fritz Himmel
Rund 14 Millionen Sparer sorgen mit einem Riester-Vertrag inzwischen für ihr Alter vor. Doch ein Vergleich zeigt - nicht jedes Versicherungsangebot ist gleich gut.

"Riestern" lohnt sich, denn diese Sparform wird staatlich gefördert. Neben Steuervorteilen gibt es jedes Jahr Zulagen von bis zu 154 Euro pro Person. Hinzu kommen 185 Euro jährlich für jedes Kind, das vor 2008 geboren wurde. Für danach auf die Welt gekommene Sprösslinge spendiert der Staat sogar 300 Euro jährlich. Junge Sparer bis 25 Jahre erhalten zusätzlich einmalig eine Start-Prämie von 200 Euro. Um die vollen Zulagen zu erhalten, muss man vier Prozent seines Vorjahres-Bruttogehaltes in einen Riester-Vertrag einzahlen.
Riester-Sparen ist in unterschiedlichen Varianten möglich: als klassische oder fondsgebundene Rentenversicherung, sowie als Fondssparplan und Banksparplan und für all diejenigen, die ein Eigenheim finanzieren wollen, wurde die Sonderform des "Wohnriesterns" geschaffen. Alle Modelle haben eines gemeinsam: Sie sind eine sichere Sache. Egal welcher Vertrag abgeschlossen wird, das einbezahlte Kapital und die Zulagen sind am Ende garantiert.
Mit unserem Riester-Rentenversicherungsrechner können Sie die verschiedenen Tarife vergleichen:
Eine junge Familie mit fünfjährigem Kind, die zum Beispiel 2012 das zweite Kind erwartet, kann jetzt bis zu 793 Euro als staatlichen Zuschuss für die private Altersvorsorge im Jahr einstreichen. Voraussetzung: Beide Ehepartner haben einen Riester-Vertrag abgeschlossen und zahlen inklusive Zulage vier Prozent des steuerpflichtigen Vorjahreseinkommens ein. Bei einem Familieneinkommen von 30.000 Euro müsste der Vertrag inklusive Zulagen mit jährlich 1.200 Euro bespart werden, die Familie bräuchte somit nur 407 Euro jährlich selbst zuschießen. Darüber hinaus sind Beiträge bis zu 2.100 Euro steuerlich absetzbar. Übersteigt die Steuerersparnis die Zulagen, wird die Differenz vom Finanzamt erstattet. Insgesamt sind bei Riester-Verträgen so staatliche Förderquoten von bis zu 80 Prozent möglich.
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