Privathaftpflichtversicherung
Durch Sonderrabatte und Direktversicherer Kosten senken
22.06.2008
Von Annette Jäger
Eine sinnvolle Privathaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von drei Millionen Euro kostet rund 50 Euro Beitrag im Jahr - ein erschwinglicher Preis. Doch wer nicht aufpasst, kann auch gut das Dreifache dieser Summe für den Versicherungsschutz ausgeben, denn die Angebote der Unternehmen unterscheiden sich erheblich.
Oft liegt das an vielen Extras, die im Versicherungsschutz integriert sind, die man aber unter Umständen gar nicht benötigt.
Deshalb sollte man einen Blick auf die versicherten Leistungen werfen und prüfen, ob man einen Extraschutz für einen Schlüsselverlust in einem Mietshaus auch wirklich benötigt oder die Versicherung eines Öltanks oder eine Ausfalldeckung, die dann einspringt, wenn man selbst einen Schaden zugefügt bekommt, der Verursacher aber keine Police besitzt und auch kein Vermögen, um den Schaden zu begleichen - ein sehr seltener Fall.
Kunden sollten auch darauf achten, ob möglicherweise spezielle Rabatte auf sie zutreffen. Manche Unternehmen gewähren Preisnachlässe, wenn man bereits mehrere Policen bei dem Unternehmen abgeschlossen hat. Andere bieten günstigere Tarife an, wenn man gleich eine Vertragslaufzeit über mehrere Jahre vereinbart. Auch bei Selbstbeteiligungen sinken die Beiträge.
Viele junge Familien erhalten bei den Unternehmen einen Startbonus. Oft gelten auch für Beschäftigte im öffentlichen Dienst Sondervereinbarungen. Grundsätzlich sind Direktversicherer günstiger, da sie auf die oft kostenintensiven Service- und Beratungsleistungen verzichten.